TEST: Pioneer BDR-S09XLT

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Ich möchte euch in diesem Artikel meine jüngsten Erfahrungen mit dem Pioneer BDR-S09XLT Bluray Brenner teilen. Ich habe mir die Tage nun endlich das High End Modell des neuesten Pioneer Bluray Brenners geleistet. Das Modell SXX der Modellreihe steht für das, ich nenne es mal High End Modell der Serie. Der kleine Bruder BDR-209 besitzt den gleichen Chipsatz, verfügt aber nicht die edle Frontabdeckung wie das “S” Modell von Pioneer. Zudem verspricht der Hersteller eine bessere Laufruhe und damit eine geringere Lautstärke.

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Ich habe den Brenner bei Amazon zu einem Preis von 79€ bestellt. Nicht gerade billig für einen Brenner der mittlerweile auch schon ein paar Jahre auf dem Markt ist. Das aktuelle Modell von LG der BH16NS55 ist aktuell für 69€ zu haben, und ist erst ca. 1 Jahr jung. Der Pioneer S09XLT wird ohne Software geliefert. Ein SATA Kabel sucht man auch vergeblich. Im Karton befindet sich neben dem Brenner nur die Bedienungsanleitung. Bereits bei der Installation im heimischen Rechner ist mir aufgefallen, dass der Player von den Geräteabmessungen tiefer ist als meine bereits verbauten Laufwerke. Die genauen Maße des Brenners sind: B: 148mm: H: 42,3mm T: 180mm

Lt. Amazon Produktseite kann man sich bei Ashampoo das Brennprogramm Burning Studio kostenlos herunterladen. Zum Brennen verwende ich aber weiterhin das kostenlose Programm ImgBurn. Bei den ersten Brennversuchen bestätigte sich die versprochene Laufruhe des Brenners. Im Brennbetrieb ist das Gerät flüsterleise. Die ersten Tests gebrannter Bluray bestätigten meine Vermutung: Der Pioneer brennt die BD-R DL Rohlinge eine Nuance besser als mein bisheriger Brenner der LG BH16NS55. Getestet habe ich Verbatim Rohlinge aus Japan (Herstellung von Panasonic) und MediaRange Rohlinge (Hersteller Verbatim).

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Die Rohlinge von MediaRange (DiscID VERBAT-IMF) brennt der Pioneer ohne Probleme. Zudem fallen die Scans auch noch sehr gut aus. Der LG hatte hier erhebliche Probleme die Discs überhaupt zu Ende zu brennen. Meistens erhielt ich Abbrüche beim zweiten Layer. Auch die Scans vielen immer sehr durchschnittlich aus. Die Rohlinge von Panasonic (DiscID MEIT02) brennt der Pioneer auch einen Tick besser wie der LG. Aber seht euch die Scans selbst an.

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Fazit:
Neben den Verkaufsschlager dem LG BH16NS55 fällt der Pionner BDR-S09 immer mehr in den Hintergrund. Für meine Ansprüche nämlich, dem Erstellen von Blurays, meist auf Double Layer Rohlingen ist der Pioneer BDR-S09 momentan der beste Brenner, was die Brennqualität angeht. Die 10€ Aufpreis gegenüber dem LG sind auf jeden Fall gerechtfertigt. Zudem sieht der Pionner Brenner in der “S” Version auch noch sehr ansprechend aus. Für diejenigen die auf das Frontpanel verzichten können, gibt es immer noch die normale Variante den BDR-209. Anbei verlinke ich euch noch die entsprechenden Produktseiten auf Amazon.

Pioneer BDR-S09

Pioneer BDR-209

Empfehlen kann ich euch die Rohlinge von Verbatim in der 50er Spindel. DiscID MEIT02. Link

Aber auch die aktuellen MediaRange Rohlinge. DiscID VERBAT-IMF, wobei ich auf jeden Fall zu den Panasonic tendiere. Link

TEST: Cateck 3.0 USB Hub inkl. 2 Steckplätze für SD und MicroSD Karten

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Die letzten beiden Wochen hatte ich das Vergnügen oben genannten 3.0 USB Hub zu testen. Das besondere an dem USB Hub ist meiner Meinung nach das Design. Am meisten punktet bei mir das Aluminium Design des Hubs. Nach meiner ersten Abschätzung ist dies aber nur Kunststoff. Nicht desto trotz passt der USB Hub perfekt neben einem iMac oder MacBook Pro. Das Design lehnt sich meiner Meinung nach ein bisschen an das der Apple Tastatur.

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Im Lieferumfang befindet sich ein ca. 60cm langes USB 3.0 Kabel, welches den USB Hub mit dem Mac verbindet. Natürlich kann der USB Hub auch mit PC´s verwendet werden. Ich habe den Hub unter anderem an einem Windows 10 Rechner getestet. Der USB Hub wird automatisch von beiden Systemen erkannt. Es müssen keine zusätzlichen Treiber installiert werden. Der Hub stellt neben den drei USB Ports noch jeweils einen Port für SD Karten und einen für MicroSD Karten zur Verfügung. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein Eingang für ein externes Netzteil. Im Normalbetrieb ist der Anschluss eines externen Netzteils aber nicht erforderlich. Einbußen in der Geschwindigkeit gegenüber einem direktem Port am Mainboard sind sehr gering. Ich habe das ganze mittels CrystalDiskMark gemessen. Ein USB Stick mit 32GB Speicher war im USB Port gegenüber dem direkten Anschluss am Mainboard nur etwa. 0,5 MB/s langsamer.

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Auf der Unterseite befindet sich eine “Anti-Rutsch Beschichtung”. Somit hat der Hub einen besseren Halt auf dem Schreibtisch. Alle von mir getesteten USB Sticks und SD Karten wurden ohne Probleme erkannt. Von meiner Seite gibt es eine klare Kaufempfehlung, vor allem bei einem Preis von momentan knapp 20€.

Hier geht es direkt zur Produktseite.

Test: PlayStation 4 slim CUH-2016A CUH-2016B Erfahrungsbericht

 

Aktuell gibt es die Playstation 4 – 500GB inkl. Controller (E-Chassis) für 199€ im Angeboet in den Cyber Monday Angeboten. Hier geht es direkt zum Angebot auf Amazon.

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Die neue Playstation 4 Slim ist jetzt bei mir seit ca. drei Wochen in Betrieb und ich kann mein erstes Fazit geben. Die Playstation 4 Slim ist die neueste Version der seit Ende 2013 erhältlichen Konsole. Dadurch dass die Playstation 4 Pro unmittelbar vor der Tür steht ist der Preis für die Slim Version in kürzester Zeit zu Gunsten der Käufer sehr gefallen. Ich habe meine Exemplar für 199€ hier bei Amazon gekauft.

Lieferumfang

  • Playstation 4 Slim
  • HDMI Kabel
  • Mono Headset
  • USB Kabel (zum Laden des Controllers)
  • 1x Controller
  • Handbücher
  • Kaltgerätestecker

Anschlüsse

Die Playstation 4 Slim bietet folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • 1x Anschluss für Kamera
  • 1x HDMI Ausgang
  • 1x LAN Anschluss
  • 2x USB (Vorderseite)

Der optische Audioausgang auch SPDIF genannt ist gegenüber dem Vorgängermodell weggefallen. Meiner Meinung war das auch absehbar, da der Anschluss keine Zukunft mehr hat. Gerade im Bluray und bald 4K Zeitalter kommt der Anschluss zwecks Übertragungsgeschwindigkeit nicht mehr mit den aktuellen Anforderungen zurecht. HD Tonformate wie sie heute auf Blurays zu finden sind können über den Anschluss nicht übertragen werden. Zum Beispiel wird bei einer DTS-HD Tonspur nur der DTS Kern übertragen (~ 1,5 Mbps).  Eine vollständige DTS-HD Tonspur hat eine Übertragungsrate von bis zu 24Mbps.

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Design / Verarbeitung

Der wohl größte sichtbare Unterschied der Playstation 4 Slim gegenüber der alten Version ist die Größe. Die Slim ist deutlich geschrumpft. Die genauen Maße sind 265 × 39 × 288 mm statt ca. 275 × 53 × 305 mm.  Auch wiegt die Slim Version nur noch 2,1kg. Das Vorgängermodell brachte 2,5 kg auf die Waage. Das blaue LED Band ist weggefallen. Der aktuelle Betriebszustand der PS4 wird nun über eine beleuchtete Power-Taste angezeigt.

Wer sich auch fragt was das offene Loch mit dem Gewinde auf der Seite der Playstation zu suchen hat, kann ich beruhigen. Es handelt sich hier um ein Gewinde für den extra erhältlichen Standfuß.

WLAN

Die Playstation 4 Slim hat ein neues Wlan Modul bekommen. Dieses funkt nun auch im 5-GHz-Band, was in der Praxis zu deutlich höheren Übertragungsgeschwindigkeiten führen soll (Voraussetzung der WLAN Router sendet ebenfalls im 5-GHz-Band). Gerade beim Laden von lästigen Spiele-Updates ein großer Vorteil.

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Stromverbrauch (mein Kaufkriterium)

Durch die neue Prozessorarchitektur und das nochmals überarbeitete Netzteil konnte der Stromverbrauch nochmals gesenkt werden. Und das nicht zu knapp. Zum Beispiel bei PES2017 sind es nur noch ca. 85Watt gegenüber 144Watt bei dem Vorgängermodell. Das sind 40% weniger Energieverbrauch. Wenn man auch nur eine Stunde am Tag spielt hat man somit eine Kostenersparnis von ca. 6€/Jahr.

Durch die überarbeitete Prozessorarchitektur und das neue Netzteil produziert die PS4 auch weniger Abwärme. Somit ist die Konsole um einiges leiser gegenüber dem Vorgänger geworden. Die Konsole steht bei mir ca. 2,5Meter vom Sitzplatz entfernt. Und ich kann sie während dem Betrieb nicht wahrnehmen.

PS4 Slim oder doch PS4 Pro?

Die meisten fragen sich wahrscheinlich ob sie nicht lieber warten sollen und sich bei Markteinführung die Pro Version kaufen sollen. Für mich war die Entscheidung einfach. Da ich keinen 4K Fähigen TV  besitze und in absehbarer Zeit auch keinen zulege, habe ich mich für die PS4 Slim entschieden. Für Besitzer des Vorgängermodells lohnt sich der Kauf aber nicht. Besitzer eines 4K TV´s sollten in Erwägung ziehen vielleicht doch gleich zu der größeren PS4 Pro zu greifen. Ich jedenfalls bin mit dem Kauf voll zufrieden. Die neueste Generation ist mehr als ausgereift. Abstürze oder ähnliches konnte ich bisher keine verzeichnen. Mit dem Spiel Mafia 3 macht die Konsole richtig Spaß.

Falls ihr mich unterstützen wollt und vorhabt die Konsole zu kaufen, dann benutzt folgenden Link:

Playstation 4 Slim 500GB
Playstation 4 Slim 1TB
Playstation 4 Pro

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Playstation 4 Pro wieder verfügbar

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Nachdem die Playstation 4 Pro kurze Zeit bei dem Versandunternehmen Amazon ausverkauft schien, gibt es nun wieder verfügbare Geräte. Die Playstation 4 Pro erscheint demnach am 10. November 2016. Wer sich noch ein Gerät für den Release sichern will sollte jetzt nicht mehr lange warten. Es ist davon auszugehen dass die Konsole bei Verkaufsstart nur noch schwer verfügbar sein wird.

Lin zur Amazon Produktseite:

Link

SanDisk SSD Plus 480GB – Amazon Tagesangebot

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Heute gibt es in den Amazon Tagesangeboten die 480GB SSD von SanDisk. Interessant ist das Angebot an alle die noch keine SSD verbaut haben oder einfach Speicherplatz aufrüsten wollen. Bei der SSD könnt ihr auf jeden Fall nichts falsch machen. Die Amazon Kunden vergeben durchwegs positive Bewertungen. Der Preisvergleich liegt bei 112€

Technische Daten:

  • Bis zu 23 Mal schneller als herkömmliche Festplatten
  • Schnelleres Hochfahren, Herunterfahren, Laden von Anwendungen und Reaktionszeiten
  • 480GB: Lesegeschwindigkeit bis zu 480MB/Sek; Schreibgeschwindigkeit bis zu 400MB/Sek; Stoßfestigkeit sorgt für bewährte Strapazierfähigkeit – selbst wenn Ihnen das Notebook mal herunterfallen sollte
  • Herstellergarantie: 3 Jahre bei Verkauf und Versand durch Amazon. Bei Verkauf und Versand durch einen Drittanbieter gelten die Angaben des jeweiligen Verkäufers
  • Lieferumfang: SanDisk SSD Plus 480GB Interne SSD schwarz
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    Zum Angebot

    Sliimline Laptop Laufwerk in Tower PC einbauen

    Ich suchte nach einer preiswerten Lösung um mein Slimline Laufwerk aus dem Laptop (Bauhöhe ca. 12mm) in einen Tower PC Laufwerksschacht (5,3 Zoll) einzubauen.

    Nach kurzer Suche bin ich auf diesen Einbaurahmen von InLine gestoßen. Der Einbaurahmen wird mit sämtlichen Befestigungsschrauben geliefert.
    Zusätzlich braucht ihr noch ein Adapterkabel von SlimSata auf einen normalen Sata Anschluss. Den gibt es hier.

    Einbaurahmen:

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    Adapterkabel:

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    Einbau:

    Zuerst müsst ihr natürlich das SlimLine Laufwerk aus dem Laptop ausbauen. Meist befindet sich auf der Unterseite des Laptops eine Schraube die das Laufwerk im Schacht fixiert. Diese muss gelöst werden. Anschließend kann das Laufwerk einfach herausgezogen werden.

    Der Einbau des Laufwerks in den Einbaurahmen ist kinderleicht. Einfach das Laufwerk von vorne durch die Aussparung schieben und mit den mitgelieferten Befestigungsschrauben befestigen.

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    Anschließend den Einbaurahmen mit dem eingebauten Laufwerk in den normalen Rechner einbauen.

    Test: Bluray Rohlinge Media Range 50GB printable 6x DISCID CMCMAGDI6

    Ich habe mich die Tage gewagt einen weiteren Satz Media Range BD-R DL Rohlinge zu bestellen. Die Rohlinge gibt es für einen Preis von ca. 20€ (10 Spindel) bei Amazon.  Die Amazon Bewertungen gehen hier weit auseinander. Die Rohlinge haben die Disc ID CMDMAGDI6.

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    Ich habe drei Testbrände mit dem gleichen Inhalt erstellt, aber jeweils mit verschiedenen Brenngeschwindigkeiten und diese anschließend mit dem kostenlosen Tool Opti Drive Control auf Fehler überprüft.

    Verwendetes Brennprogramm: IMGBurn 2.5.8.0
    Verwendeter Brenner: LG BH16NS55 FW 1.02

    Ich muss sagen ich bin von den Ergebnissen erstmals positiv überrascht. Den Rohling mit 2x Geschwindigkeit zu brennen, wie es von vielen auf Amazon vorgeschlagen wird ist reine Zeitverschwendung. So ist es zumindest bei dem hier verwendeten Brenner.

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    6x

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    Hier kann man trotzdem deutlich erkennen, dass der zweite Layer nicht perfekt gebrannt wird. Der erste Layer ist wirklich perfekt, hier hatte ich beim Scannen BIS AVG Werte von 0.01.

    Update 06.05.2016

    Ich hatte nun die Möglichkeit die restlichen Rohlinge aus der Spindel zu brenn und anschließend zu scannen. Dabei habe ich erschreckende Ergebnisse erhalten.

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    Alle drei Rohlinge lassen sich einlesen und abspielen. Allerdings kommt mein Player hier beim Layerwechsel ins Stocken, was bei den Scans keine Überraschung ist. Als Bluray Player verwende ich übrigens einen Marantz UD5007.

    Fazit:

    Ich werde die Rohlinge weiter beobachten und die nächsten Ergebnisse natürlich online stellen. 2x Brennen ist hier reine Zeitverschwendung, und erzielte bei mir sogar das schlechteste Ergebnis von allen drei Bränden.

    Ich werde diese Rohlinge zukünftig meiden.

    Die Rohlinge kommen in der handlichen 10er Spindel und werden als bedruckbare Version oder gelabelte Version geliefert.

    Anbei die aktuellen Preise bei Amazon:

    Bedruckbare Version: Amazon
    nicht bedruckbare Version: Amazon

    Office Rechner für 350-400€ selber zusammenbauen

    Anlässlich des starken Rückgangs der Desktop Rechner habe ich mir einen neuen PC zusammengestellt. Ich möchte den Rechner hauptsächlich für Office Anwendungen und zum Programmieren benutzen. Ab und zu vielleicht auch ein bisschen Zocken. Bei der Auswahl des Mainboards habe ich mir für den nicht mehr aktuellsten Chipsatz H97 von Intel entschieden. Bei dem Hersteller bin ich Gigabyte treu geblieben. Ich verwende die letzten Jahre Gigagyte Mainboards und hatte noch nicht einen einzigen Defekt. Ich habe hin und wieder mal bei ebay vorbeigeschaut und kann sagen, beim Mainboard lohnt es sich etwas gebrauchtes zu kaufen. So habe ich ein GA-H97-HD3 für 45€ erstanden. Das Mainboard besitzt einen 1150 Sockel und kommt somit mit der Haswell und Broadwell CPU Familie von Intel aus. Zudem verfügt das Board über einen SATA Express Anschluss und zusätzlich vier SATA Schnittstellen. Alle weiteren Infos findet ihr direkt auf der Herstellerseite von Gigabyte.

    Prozessor

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    Bei dem Prozessor fiel die Wahl auf einen Intel Core i3-4170 mit 3,7 GHz Taktfrequenz. Den Prozessor habe ich neu gekauft. Aktuell kostet er 112€. Der Prozessor liefert auf cpubenchmark.net 5161 Punkte. Mit dem Prozessor sollten alle aktuellen Spiele problemlos laufen. Zudem hat der Prozessor eine integrierte Grafikeinheit. Die Intel HD 4400. Wer mit dem Rechner aber aufwendige 3D Games spielen möchte sollte auf eine separate Grafikkarte nicht verzichten. Für meinen Verwendungsbereich reicht die HD 4400 aber vollkommen aus. Full HD bzw. 4K Wiedergabe stellen für die GPU keinerlei Probleme dar. Auch nicht so grafikintensive Spiele wie Counter-Strike Source laufen problemlos.

    Arbeitsspeicher

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    Als Arbeitsspeicher habe ich ein 8GB Kit von Crucial bestellt. Das Kit kostet ca. 30€ und war zwischenzeitlich sogar für 25€ zu haben. Das oben genannte Mainboard kann mit dem verbauten Prozessor bis zu 32GB Arbeitsspeicher verwalten. Hier ist also noch reichlich Luft nach oben.

    Netzteil

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    Ich habe mich für dieses 500 Watt Netzteil entschieden. Der Preis liegt bei 44€. Auch hier gibt es sicherlich auch günstigere Alternativen. Ich habe ein 500W Netzteil gewählt falls ich eines Tages einen größeren Prozessor und evtl. eine zusätzliche Grafikkarte verbaue bin ich dafür gerüstet.

    Festplatte

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    Als Hauptfestplatte kommt bei mir eine 120GB SSD von Samsung zum Einsatz. Die Festplatte stammt aus einem alten Rechner von mir. Hier konnte ich mir die 60€ sparen. Bei einem Neukauf würde ich aber auf jeden Fall zu einer größeren SSD greifen. 120GB sind wirklich schnell voll. Alle anderen Daten werden bei mir auf dem NAS gespeichert. Eine 250GB große SSD von Samsung kostet aktuell nur noch 87€.

    Gehäuse

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    Als Gehäuse habe ich das Sharkoon VS4-V Gehäuse gewählt. Es kostet bei Amazon nur 31€ und sieht wirklich gut aus. An der Front befinden sich 2x USB 3 Ports und ein Audio Ein- bzw. Ausgang. Im inneren ist an der Front ein 120mm Lüfter vorinstalliert. An der Seite ist können zusätzlich noch 2x 120mm Lüfter verbaut werden und ein 120mm Lüfter an der Rückseite. Das Gehäuse besitzt eine Kabelmanagementsystem.

    Auf dem Rechner läuft momentan Windows 7 als 64 Bit Version. Der Rechner ist sehr flott unterwegs und fährt in unter 10 Sekunden hoch.  In nächster Zeit möchte ich auf einer zweiten Partition Mac OS X installieren. Aus diesem Grund habe ich mich auch für eine Intel CPU entschieden und nicht für AMD. Anbei noch ein paar Fotos von den Komponenten bzw. dem Einbau. Benchmarks und weitere Bilder folgen noch.

    Hier nochmal eine Auflistung aller einzelnen Komponenten mit Preisen und Links direkt zu Amazon.

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    Windows Leistungs-Index:

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    Geekbench 2 Score

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    Geekbench 3 Score

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    Preisaufstellung

    Mainboard Gigabyte GA-H97-HD3 85,55€
    Intel Core i3-4170 112,99€
    8GB Crucial Ballistix Sport Arbeitsspeicher 31,99€
    RHOMBUTECH® 500 Watt PC-Netzteil ATX 44,90€
    Samsung MZ-75E250B/EU EVO 850 interne SSD 250GB 87,90€
    Sharkoon VS4-V PC Gehäuse 31,75€
    Gesamtbetrag ca. 395€

    iPhone SE Zusammenfassung

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    iPhone Fans der 4 Zoll Modelle können aufatmen. Apple am 21.03.2016 das neueste iPhone Modell vorgestellt. Wie bereits erwartet hört es auf den Namen iPhone SE. Es wird auch in der Farbe rose gold verfügbar sein. Die Vorbestellungen im Apple Online Store beginnen am 24.03.2016. Mit der Vorstellung des iPhone SE ist das iPhone 5S natürlich aus dem Produktprogramm von Apple gefallen. Mittlerweile hat sich auch bestätigt dass das iPhone SE sowie das iPhone 6S bzw. 6S Plus 2GB Arbeitsspeicher hat. Auch die Taktrate der CPU scheint identisch zu sein. Erste Benchmark Tests bestätigen das.

    Preis

    Das iPhone SE wird in den Größen 16GB und 64GB verfügbar sein. Für das 16GB Modell möchte Apple 489€ und für die 64GB Version 589€. Auf den ersten Blick mag der Pries ein bisschen hoch erscheinen, aber wenn man bedenkt dass man hierfür fast die selbe Hardware bekommt wie beim iPhone 6S das in der 16GB aber mehr als 250€ mehr kostet, dann ist das durchaus ein guter Preis.

    Kamera

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    Laut der Keynote und den technischen Details auf der Apple Homepage wird im iPhone SE die gleiche Kamera verbaut wie im Iphone 6S. Die Kamera hat einen 12 Megapixel Sensor, f2.2 Blende, unterstützt Live Photos, hat eine verbesserte Rauschunterdrückung und einen True Tone Flash. Somit übertrifft die Kamera sogar die des Iphone 6.  Nur die optische Bildstabilisierung bleibt dem Iphone 6S Plus vorbehalten. Zudem kann das iPhone SE auch 4K Videos aufnehmen und unterstützt 63-Megapixel Panorama Aufnahmen, Slow-Mo Videos mit 240 Bildern pro Sekunde. Da das iPhone SE ein bisschen dicker ist wie das iPhone 6 bzw 6S ragt die Kamera nicht aus dem Gehäuse heraus.

    Batterielaufzeit

    Wie hoch die Kapazität der Batterie ist kann vorerst nur spekuliert werden. Laut Apples Homepage ist die Akkulaufzeit gleich wie beim iPhone 6 bzw. 6S. Nur bei der mobilen Internetnutzung soll das iPhone SE länger durchalten. Hier übertrifft es sogar die 5,5 Zoll Modello.

    iPhone 6S Plus iPhone 6S iPhone 6 Plus iPhone 6 iPhone SE
    Sprechdauer in Std. 24 14 24 14 14
    Standby in Std. 16 10 16 10 10
    Internet WLAN in Std. 12 11 12 11 13
    Internet LTE in Std. 12 10 12 10 13
    HD Videowiedergabe in Std. 14 11 14 11 13

    Display

    Das Display im iPhone SE löst mit einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln auf und hat somit die gleiche Pixeldichte von 326 ppi wie das iPhone 6 und das iPhone 6S.  Es wird hier aber dennoch ein anderes Panel verbaut wie bei den anderen Modellen. Das iPhone SE kann kein 3D Touch und es hat nur einen dynamischen Kontrast von 800:1. Zudem werden die Blickwinkel nicht ganz so stabil sein wie bei den anderen Modellen, da das iPhone SE keine Dual Domain Pixel besitzt.

    iPhone 6S Plus iPhone 6S iPhone 6 Plus iPhone 6 iPhone SE
    Kontrastverhältnis 1300:1 1400:1 1400:1 1400:1 800:1
    Dual-Domain Pixel x x x x

    Fazit

    Ich denke Apple hat hier ein sehr gutes Produkt auf den Markt gebracht für all diejenigen die sich von der kompakten 4-Zoll Displaygröße nicht trennen möchten. Aber auch für Kunden die sich zum ersten mal ein iPhone kaufen möchten. Für den Preis bekommt man eine Menge guter Hardware, vor allem der Prozessor gehört immer noch zu den schnellsten.

    Test: Polar M400

    Heute stelle ich euch die Polar M400 vor. Eine Sportuhr mit Herzfrequenzmesser und Aktivity Tracker in einem. Polar ist ein weitbekannter Hersteller wenn es um Fitnesswearables geht. Mit der M400 schließt Polar die Lücke zwischen Herzfrequenzmesser und Aktivity Tracker.

    Lieferumfang:

    • Polar M400
    • Brustgurt H7 Bluetooth
    • Micro USB Datenkabel
    • Kurzanleitung

    Brustgurt:

    Für die Messung der Herzfrequenz setzt Polar bei der M400 auf einen altbekannten Brustgurt, den H7. Der Brustgurt kam schon in sämtlichen Vorgängerprodukten zum Einsatz und kann als ausgereift bezeichnet werden. Die Übertragung der Daten vom Brustgurt zur Uhr erfolgt über Bluetooth. Wer wirklich mithilfe seiner Herzfrequenz trainieren möchte sollte von den optischen Sensoren absehen und sich eine Uhr mit einem klassischen Brutgurt zulegen. Die optischen Sensoren sind momentan nicht so akkurat wie die Brustsensoren. Gerade bei schnellen Tempowechseln bzw. Tempoläufen sind die optischen Sensoren etwas träge.

    Der Brustgurt der Polar M400 kann bei 40°C in der Waschmaschine gewaschen werden. Wichtig ist, dass ihr nach jedem Training den Bluetooth Sender vom Brustgurt entfernt. Somit verlängert ihr die Batterielaufzeit erheblich. Nach jeder Benutzung solltet ihr ebenso die Sensoren des Brustgurts und den Bluetooth Sender unter fließend Wasser spülen und danach trocknen lassen.

    Bedienung:

    Die Bedienung der Uhr erfolgt über fünf Drucktasten die sich an den beiden Seiten der Uhr befinden. Jeweils zwei auf der linken Seite und drei auf der rechten Seite. Die Menüführung ist sehr durchdacht und auch ohne Bedienungsanleitung leicht zu erlernen. Mit den oben und unten Tasten auf der Uhr kann man durch das Menü navigieren. Die Übergänge werden leicht animiert dargestellt was mir sehr gut gefällt und einen flüssigen Eindruck macht.

    Das Menü ist in folgende Punkte unterteilt:

    Heutige Aktivität:

    Hier wird euch der aktuelle Fortschritt in Prozent der zur erreichenden Aktivität angezeigt. Darunter befindet sich ein Fortschrittsbalken. Die Höhe des täglichen Aktivitätsziels könnt ihr bei der Ersteinrichtung der Uhr oder auch später im Polar Portal ändern.

    Mit einem Klick auf den roten Bestätigungsbutton gelangt ihr in eine Detailansicht der heutigen Aktivität. Hier wird euch die bisherige Aktivitätszeit des Tages angezigt. Das heißt wieviel Stunden ihr euch aktiv bewegt habt. Die verbrauchten Kalorien und die gezählten Schritte des Tages. Zudem könnt ihr sehen wieviel ihr leisten müsst um eurer Tagesziel zu erreichen. Bspw. 1 Stunde joggen oder 2 Stunden walken.

    Tagebuch:

    Im Tagebuch werden euch alle Trainingseinheiten angezeigt die ihr bisher absolviert habt. Ihr könnt die Trainingseinheit nochmal aufrufen und euch die Zusammenfassung ansehen.

    Eingaben bzw. Einstellungen

    Bei den Eingaben könnt ihr sämtliche Einstellungen vornehmen. Hier könnt ihr Beispielsweise die einzelnen Sportrofile konfigurieren die euch vor einer Trainingsaufzeichnung zur Auswahl stehen. Ihr könnt für jedes Sportprofil eigene Einstellungen vornehmen, was sehr praktisch ist. Hier die einzelnen Einstellungen

     

    • Trainingstöne: Aus, Leise, Laut, sehr Laut
    • HF-Einstellungen: HF in Schläge pro Minute oder in Prozent
    • GPS-Einstellungen: EIN oder AUS
    • Geschwindigkeitsanzeige: km/h oder min/km
    • Automatische Pause: Ein oder Aus – hier erkennt die Uhr anhand von GPS und Beschleunigungssensor ob ihr gerade eine Pause macht oder an einer roten Ampel steht und pausiert somit die Aufzeichnung
    • Automatische Rundennahme: Hier könnt ihr einstellen ob die Uhr beispielsweise nach jedem Kilometer eine neue Runde anfängt.

    Die Sportprofile könnt ihr auch bequem im Polar Portal konfigurieren:

    Hier muss ich dazusagen dass die Herzfrequenzzonen erstmalig anhand von dem Alter und dem Geschlecht berechnet werden. Diese können aber im nachinhein individuell verändert werden. Genauso die einzelnen Geschwindigkeitszonen. Bei der Ersteinrichtung der Uhr müsst ihr unter anderem eurer Geburtsdatum, Gewicht, Geschlecht und angeben an welchem Arm ihr die Uhr trägt. So soll die Berechnung bzw. Aufzeichnung der Daten genauer sein.

    Syncronisieren

    Die Syncronisierung der Trainingseinheiten bzw. der Aktivitätsaufzeichnung kann über das mitgelieferte USB Kabel erfolgen oder kabellos in Verbindung der App für euer Smartphone.

    Ich bevorzuge natürlich die kabellose Variante. Um die Kopplung einzurichten müsst ihr euch zunächst die App für euer Smartphone herunterladen. Die App gibt es momentan für IOS und Android. Danach könnt ihr die Uhr mit dem Smartphone koppeln. Geht dafür einfach in die Einstellungen der Uhr —> Allgemeine Einstellungen —> Koppeln und Synchronisieren —> Mobiles Gerät koppeln und Synchronisieren. Anschließend werden die beiden Geräte miteinander gekoppelt. Achtet darauf dass Bluetooth auf dem Handy aktiviert ist.

    Nach der Einrichtung könnt ihr die Uhr jederzeit mit dem Polar Portal syncronieren. Das gekoppelte Handy muss während der Syncronisierung allerdings immer in Reichweite sein. Das ist der Nachteil. Nach der Syncronisierung könnt ihr die Daten auf der App aber auch im Portal ansehen bzw. auswerten.

    Smart Notifications

    Die Polar M400 zeigt euch auch Smart Noctifications des gekoppelten Handys an. Das heißt jede Benachrichtigung die ihr auf das Handy bekommt wird auch an die Uhr übertragen. Egal von welcher App die Benachrichtigung kommt. Allerdings werden hier nur die ersten Zeichen bzw. zwei Zeilen einer Nachricht angezeigt. Ankommende Anrufe werden ebenfalls angezeigt ihr könnt die sogar über die Uhr annehmen bzw. abweisen. Wenn man gerade über das Handy mit Kopfhörern Musik hört muss man das Handy nicht mal aus der Tasche ziehen.

    Ihr könnt die Smart Notifications auch für einen bestimmten Zeitraum deaktivieren. Sehr sinnvoll Nachts. Einfach den Zeitraum einstellen: Uhrzeit bis Uhrzeit. Somit werden jeden Tag die Smart Notifications in dem angegebenen Zeitraum deaktiviert.

    Hauptdisziplin Laufen

    Ich habe mir die Uhr hauptsächlich zum Laufen zugelegt. Die Kaufkriteren waren bei mir die GPS Funktion, das große Display und die Updatepolitik von Polar. Dazu später mehr.

    Eine neue Aktivität wird über den Roten Knopf auf der Uhr gestartet. Anschließend könnt ihr ein Sportprofil auswählen, welche ihr im Flow Portal konfigurieren könnt.

    Dann heißt es warten bis das GPS Signal bei 100% angelangt ist. Dies dauert nicht länger als 10 Sekunden. Was bei Laufuhren nicht selbstverständlich ist. Mit einem weiteren Druck auf den roten Knopf beginnt die Aufzeichnung.

    Während dem Lauf könnt ihr über die Hoch und Runter Tasten zwischen den einzelnen Datenscreens wechseln. Auf jeden Datenscreen passen bis zu vier Elemente. Die Datenscreens könnt ihr bequem am PC einrichten und anschließend über die PolarSync App auf die Uhr synronisieren.

    Die Auswahl an verschiedenen Datenanzeigen ist enorm. Seit dem letzten Update zeichnet die Uhr sogar eure Schrittfrequenz mit auf. Nach jedem Lauf wird euch eine Zusammenfassung auf der Uhr angezeigt. Polar rechnet aus der Pace und dem Herzschlag einen Running Index heraus. Dieser gibt Aufschluss über die aktuelle Form von euch. Auf der Polar Seite gibt es eine Tabelle mit Halbmarathon und Marathonzeiten. Für jeden Running Index gibt Polar eine ungefähre Zeit an. Zudem gibt es auf der Uhr auch eine Zielzeitschätzung. Diese berechnet euch die ungefähre Zielzeit für eine besitmmte Strecke die vorher definiert werden kann.

    Nun möchte ich noch kurz auf die Updates der Uhr eingehen. Laut Updatehistorie bringt Polar ca. alle drei Monate Verbesserungen in Form von Updates auf den Markt. Das letzte Update liegt nicht lange zurück und erhielt die Funktion dass jetzt auch die Schrittfrequenz mitaufgezeichnet wird. Hier geht Polar auch auf die Community ein und lässt Kundenwünsche miteinfießen. Wir können also gespannt sein, was die nächsten Updates für Verbesserungen bzw. Erweiterungen bringen werden.

    Batterie / Reinigung

    Kurz gesagt hält die Uhr bei mir mit 2-3 Trainingseinheiten die Woche ca. 7 Tage. Danach lade ich die Uhr mit dem mitgelieferten USB Kabel. Allerdings nicht über den Laptop sondern an der Steckdose mithilfe des eines üblichen Handynetzteils.

    Nach jeder Trainingseinheit solltet ihr die Uhr über fließend Wasser reinigen. Der USB Anschluss auf der Rückseite der Uhr ist Wasserdicht. Ich lasse die Uhr anschließen ca. eine Stunde trocknen bevor ich sie wieder anziehe. Ihr dürft auf keinen Fall das USB Kabel in die noch feuchte Uhr stecken. Dies kann zu Kurzschlüssen führen und zu einem defekt des USB Anschlusses. Polar hat bei den neusten Modellen die Plastikabdeckung des USB Ports auf der Rückseite entfernt. So soll der USB Anschluss leichter trocknen. Mehrere Benutzer hatten bereits über Korusion am USB Port berichtet. Ich habe die Uhr jetzt mittlerweile drei Monate im Einsatz und bereue den Kauf keineswegs.

    Den aktuellen Preis der Uhr gibt es hier: Amazon