Test: Tutuo USB C Adapter für MacBook Pro

Wer im Besitz eines aktuellen MacBook Pro ist benötigt auf kurz oder lang einen passenden USB Type C Adapter um seine alten USB Sticks, Speicherkarten und sonstigen USB Geräte mit dem Macbook verbinden zu können.

Einen passenden Adapter gibt es von Tutuo. Ich habe den Adapter jetzt zwei Wochen in Verwendung und kann meine Erfahrungen teilen. Das Verbindungskabel des Adapters ist fest mit dem Adapter verbunden und kann nicht entfernt werden. An dieser Stelle hätte ich mir ein separates Kabel gewünscht. Im Fall eines defekts kann dieses nicht ausgetauscht werden.

Der Adapter hat erstaunlich kompakte Maße von (LBH: 81mm, 42mm, 14mm). Das Anschlusskabel hat eine Länge von 230mm. Im Gegensatz zum Macbook Pro ist das Gehäuse des Adapters leider komplett aus Kunststoff. Die Verarbeitung ist trotzdem auf einem sehr hohen Niveau. Auf dem Adapter signalisiert eine weiße LED sobald der Adapter mit dem Macbook oder anderem Gerät verbunden ist.

Der Adapter bietet folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • 1x USB 2.0
  • 1x USB 3.0
  • 1x MicroSD Kartenslot
  • 1x SD Kartenslot

Zudem kann an dem Adapter, auch das Netzteil des Macbooks angeschlossen werden. Somit ist es möglich das Macbook mit angeschlossenem Adapter zu laden. So können auch andere Geräte die an dem Adapter angeschlossen sind geladen werden. Zum Beispiel ein Handy.

Zu einem Preis von aktuell 16,99€ gibt es von mir eine Kaufempfehlung.

Test: TOOBUR Fitness Aktivitätstracker

Heute möchte ich euch einen Aktivitätsträcker des Herstellers Toobur vorstellen. Ich hatte das Gerät jetzt fast zwei Wochen in Verwendung und kann daher meine Erfahrungen teilen.

Für einen Preis von aktuell knapp 30€ bekommt man hier einen Vollwertigen 24/7 Fitnesstracker. Die Uhr zeichnet nicht nur die Schritte auf die währendd des Tages zurückgelegt worden sind, sondern misst auch in regelmäßigen Abschnitten den Puls. Die Pulsmessung erfolgt über den auf der Rückseite der Uhr angebrachten optischen Sensor.

Inbetriebnahme:

Vor der ersten Inbetriebnahme der Uhr sollte man das Gerät einmal vollständig aufladen. Um die Uhr zu laden muss man zuerst die beiden Armbänder von dem Hauptgerät entfernen. Durch festes Ziehen an den Bändern lösen sich diese vom Hauptgerät. Anschlißend kann man die Uhr direkt in einen geeigneten USB Port stecken. Entweder direkt an ein USB-Netzteil oder an den PC oder Laptop. Der Ladevorgang wird durch das leuchten einer roten LED oberhalb des Displays signalisiert. Sobald der Akku vollständig geladen ist leuchtet die LED grün.

Um die Uhr mit euerm Mobiltelefon zu koppeln muss zunächst die App VeryFitPro aus dem Appstore geladen werden. Ich habe die Uhr in Verbindung mit einem iPhone 8 getestet. Beim ersten Starten der App werdet ihr aufgefordert euch mit der Uhr zu koppeln. Die Uhr wurde bei mir ohne Probleme erkannt. In der App selbst könnt ihr euch euer persönliches Tagesziel (in Schritten) selbst definieren. Hier könnt ihr auch diverse Einstellungen der Uhr vornehmen.

Bedienung

Die Uhr wird lediglich durch einen Touchbutton unterhalb des Displays bedient. Das Display selbst besitzt keinerleich Touchfunktionen. Durch Drücken der Taste könnt ihr euch durch die einzelnen Funktionen der Uhr navigieren. Durch einmaliges Drücken auf die Taste gelangt ihr auf die Uhrenanzeige „Watchface“. Es gibt vier verschiedene Watchfaces zur Auswahl. Diese können in der App ausgewählt werden. Hier kann man neben Uhrzeit und Datum den Akkustand ablesen. Zudem wird angezeigt ob die Uhr aktuell mit dem Handy verbunden ist bzw. ob dieses sich noch in Reichweite befindet.

Was mich stört ist, dass man in die Darstellung der Uhr nur über den Button kommt. Im täglichen Gebrauch wenn ich die Uhrzeit ablesen möchte und das Handgelenk in Richtung Körper bewege, wacht die Uhr zwar in den meisten Fällen auf, es wird dann aber nur die Aktivitätsanzeige angezeigt. Hier ist die Uhrzeit eben nicht so einfach ablesbar.

Täglicher Gebrauch

Im täglichen Gebrauch hat die Uhr überzeugen können. Der Schrittzähler funktioniert zuverlässig. Auch die Aufzeichnung des Ruhepuls über den gesamten Tag hinweg funktioniert gut. Man kann sich jedes einzelne Messergebnis des Ruhepuls nachträglich in der App ansehen. Auch die Schlafaufzeichnung funkioniert zuverlässig.

Die Uhr ist in der Lage die Benachrichtigungen des Handys auch direkt auf der Uhr anzuzeigen. Diese Funktion muss über die App der Uhr zuerst aktiviert werden. Anschließend habt ihr die Möglichkeit die Apps von denen die Benachrichtigungen an die Uhr weitergeleitet werden sollen auszuwählen. Zum Beispiel bei einer eingehenden SMS vibriert die Uhr und die komplette SMS kann direkt auf der Uhr gelesen werden. Das ganze funktioniert natürlich auch mit WhatsApp.

Disziplin Laufen

Ich bin mit der Uhr auch zweimal beim Laufen gewesen. Hier hat die Uhr komplett versagt. Zum einen ist der angezeigte Puls während dem Laufen deutlich daneben. Als Referenz habe ich meine Polar M400 mit externem Brustgurtsensor verwendet. Der Herzschlag war duchwegs mind. 10 Schläge/Minute unter dem Wert der Polar M400. Zudem ist das Display nicht nur wegen der kleinen Größe sondern auch wegen der geringen Helligkeit beim Joggen nur schwer ablesbar. Die Möglichkeit einen externen Brustgurt mit der Uhr zu verbinden besteht nicht.

Fazit

Wer einen günstigen Fitnesstracker sucht und keine hohen Ansprüche hat, der findet mit dem Toobur Fitnesstracker einen treuen Begleiter. Wer mehr Wert auf Materialqualität legt und mit dem Fitnesstracker auch die ein oder andere Laufsession aufzeichnen möchte, der investiert lieber ein bisschen mehr.

TEST: Reacer LED-Wecker mit USB Ports

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Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit dem LED Wecker von Reacher teilen. Das Besondere an dem Wecker ist ein zusätzlicher USB Port auf der Rückseite um Beispielsweise sein Smartphone oder Tablet zu laden.

Im Lieferumfang findet man neben dem Wecker noch ein USB-Kabel um den Wecker mit Strom zu versorgen. Ein passendes Netzteil wird leider vom Hersteller nicht mitgeschickt. Ich habe dafür einfach mein iPhone Ladegerät verwendet. Ein günstiges Netzteil findet ihr hier.

Auf der Rückseite des Weckers befindet sich auch ein Fach für eine zusätzliche AA-Batterie. (Batterie nicht im Lieferumfang erhalten). Dies verhindert, dass die aktuelle Uhrzeit stehen bleibt falls die Hauptstromversorgung über USB getrennt wird. Sobald ihr die Hauptstromversorgung trennt erlischt die LED Anzeige an der Vorderseite des Weckers. Durch die zusätzlich eingelegte Batterie läuft die Uhr allerdings weiter.

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Auf der Rückseite befinden sich ebenfalls Bedienelemente zum Einstellen der Uhrzeit und natürlich der Weckzeit. Ebenfalls befindet sich hier ein Schieberegler um die Weckfunktion zu aktivieren bzw. deaktivieren.

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Sobald der Wecker klingelt kann über einen Druck auf die Oberseite des Weckers die Snooze Funktion aktiviert werden. In diesem Fall wird der Alarm Stumm geschalten und der Wecker klingelt in 8 Minuten erneut. Der eigentliche “Taster” ist bei dem Wecker in zwei der vier Füße intigriert. Um den Alarm komplett auszuschalten muss der Schieberegler auf der Rückseite auf AL.OFF gesetzt werden.

Ein Kritikpunkt gibt es: Zwei der Gummifüße auf der Unterseite des Weckers sind nur aufgeklebt. Diese lösen sich leicht. Ansonsten bin ich mit dem Wecker sehr zufrieden und mein Handy kann über Nacht komplett ausbleiben.

Test: iPhone 6S Plus Hülle von JETech

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Die letzten Wochen konnte ich wieder eine Handyhülle für mein iPhone 6S Plus testen. Genau handelt es sich um eine Handyhülle des Herstellers JETech. Die Hülle ist auf der Rückseite mit einem Carbon-Look versehen. Auf Höhe des Apple Logos ist eine runde Aussparung in der Hülle. So sieht man das Apple Logo des iPhones.

Material / Verarbeitung

Die Hülle besteht aus Kunststoff, wobei das Material sehr gut in der Hand liegt. Das iPhone ist mir seid ich die Hülle benutze kein einziges mal aus der Hand gerutscht. Das spricht für einen guten Bedienkomfort. Zudem trägt die Hülle nicht zu dick auf das eh schon große iPhone auf. Die Wände der Hülle sind dünn gehalten. Bieten aber dennoch einen ausreichenden Schutz vor Stürzen.

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Für die Lauter-/Leiser Tasten und den Standby-Button sind jeweils Tasten in der Hülle intigriert. Die Tasten lassen sich leicht bedienen. Der Druckpunkt der Originaltasten bleibt dabei erhalten. Für die den Mute-Switch ist eine Aussparung in der Hülle. Leider lässt sich die Haste mit etwas größeren Fingern nicht mehr so leicht erreichen wie ohne die Hülle. Für die Kopfhörerbuchse, Lightning-Anschluss und den Lautsprecher sind ebenfalls Aussparungen in der Hülle angebracht.

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Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Seitenränder der Hülle von der Höhe über das Display des iPhones ragen. Somit ist auch das Display vor Stürzen geschützt. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Test: trooble Echt-Leder-Hülle iPhone 6 – 6s

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Ein kurzer Erfahrungsbericht der Trooble Echt-Leder-Hülle für mein Iphone 6S.

Ich habe die Hülle jetzt genau 4 Wochen im täglichen Gebrauch. Vorne weg möchte ich euch mitteilen dass ich die Hülle weiterempfehlen kann und es nur kleinere Kritikpunkte gibt.

Verarbeitung

Die Hülle ist nahezu perfekt verarbeitet. Alle Nähte sind da wo sie hingehören und haben sich während der bisherigen Nutzungsdauer nicht aufgelöst.

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Für sämtliche Tasten (Standby, Mute-Schalter, Lautsärketasten) sind in der Hülle Aussparungen vorgesehen. Die Tasten sind auch mit der Hülle weiterhin gut erreichbar. Auf den beiden Stirnseiten hat die Hülle eine große Aussparung. Somit kann sich der Lautsprecher weiterhin gut entfalten und der Lightning und die Kopfhörerbuchse sind weiterhin nutzbar.

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Der Deckel der Hülle wird über einen magnetische Lasche daran gehindert sich selbstständig wieder zu öffnen. So ist auch gewährleistet dass sich der Deckel im Fall eines Sturzes nicht löst und das Handy auf dem Display landet.

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In der Innenseite des Deckels befinden sich verschieden Fächer. Hier können diverse Karten oder auch Geldscheine untergebracht werden.

Ich kann die Hülle nur weiterempfehlen. Sie liegt gut in der Hand, macht einen wertigen Eindruck und sieht dabei auch noch gut aus.

TEST: iPhone 6 / 6S Schutz Hülle aus TPU–Empire State Building

Ich hatte die Tage wieder das Vergnügen eine Handy Hülle für das iPhone 6 bzw. 6S zu testen. Genau genommen geht es um eine Schutzhülle aus transparentem TPU. Dabei ist auf der Rückseite der Hülle ein Motiv aufgedruckt. Es stehen mehrere Motive zur Auswahl. Ich habe mich für das Motiv des Empire State Buildings entschieden.

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Material / Verarbeitung

Die Hülle besteht wie gesagt aus TPU. Die Abkürzung TPU steht für Thermoplastisches Polyurethan. Dabei handelt es sich um einen weichen Kunststoff. Die Hülle ist dabei nur 0,3mm dünn. Durch die extrem schlanke Hülle liegt das iPhone gut in der Hand. Die Hülle liegt dabei griffig in der Hand und das Handy lässt sich weiterhin gut bedienen. Mir ist mein iPhone seit ich die Hülle benutze kein einziges mal aus den Händen gefallen. Das spricht für einen guten Bedienkomfort. Die Hülle lässt das schlanke iPhone 6 / 6S weiterhin extrem dünn wirken.

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Die dünne Materialstärke und die Art des Kunststoffes bringt allerdings auch einen großen Nachteil mit sich. Wie schon in der Produktbeschreibung des Herstellers erwähnt, dient die Hülle nur als Schutz vor Schmutz und Kratzern. Bei einem Sturz aus “Hüfthöhe” kann es durchaus sein dass das iPhone Blessuren davon tragen wird.  Zudem ist das Display nicht geschützt. Die Seitenwände der Hülle ragen nicht über die Displayränder des Handys. Somit ist bei einem Sturz das Display eine große Angriffsfläche für Beschädigungen.

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Benutzung

Auf der Rückseite der Hülle befindet sich eine Aussparung für die Kamera und den Blitz. Für das Mikrophon, Klinkenanschluss und Lightning Anschluss gibt es ebenfalls Aussparungen. Wobei der Klinkenanschluss und der Lightning Anschluss extra mit einer Gummiklappe versehen sind. Diese soll die Anschlüsse vor Staub und Schmutz schützen. Der Mute Schalter auf der linken Seite ist weiterhin sehr gut erreichbar bzw. bedienbar. Die Lautstärketasten und der Standby Knopf haben weiterhin einen guten Druckpunkt. Das hat mir sehr gut gefallen.

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Fazit

Wer auf der Suche nach einer schlanken Handyhülle für sein iPhone ist, dem kann ich die Hülle wärmstens empfehlen. Wer sein iPhone aber wirklich vor Stürzen und Displaybrüchen schützen möchte der greift besser zur einer anderen Hülle.

Anbei noch der Link zur Amazon Produktseite:

TEST: Cateck 3.0 USB Hub inkl. 2 Steckplätze für SD und MicroSD Karten

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Die letzten beiden Wochen hatte ich das Vergnügen oben genannten 3.0 USB Hub zu testen. Das besondere an dem USB Hub ist meiner Meinung nach das Design. Am meisten punktet bei mir das Aluminium Design des Hubs. Nach meiner ersten Abschätzung ist dies aber nur Kunststoff. Nicht desto trotz passt der USB Hub perfekt neben einem iMac oder MacBook Pro. Das Design lehnt sich meiner Meinung nach ein bisschen an das der Apple Tastatur.

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Im Lieferumfang befindet sich ein ca. 60cm langes USB 3.0 Kabel, welches den USB Hub mit dem Mac verbindet. Natürlich kann der USB Hub auch mit PC´s verwendet werden. Ich habe den Hub unter anderem an einem Windows 10 Rechner getestet. Der USB Hub wird automatisch von beiden Systemen erkannt. Es müssen keine zusätzlichen Treiber installiert werden. Der Hub stellt neben den drei USB Ports noch jeweils einen Port für SD Karten und einen für MicroSD Karten zur Verfügung. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein Eingang für ein externes Netzteil. Im Normalbetrieb ist der Anschluss eines externen Netzteils aber nicht erforderlich. Einbußen in der Geschwindigkeit gegenüber einem direktem Port am Mainboard sind sehr gering. Ich habe das ganze mittels CrystalDiskMark gemessen. Ein USB Stick mit 32GB Speicher war im USB Port gegenüber dem direkten Anschluss am Mainboard nur etwa. 0,5 MB/s langsamer.

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Auf der Unterseite befindet sich eine “Anti-Rutsch Beschichtung”. Somit hat der Hub einen besseren Halt auf dem Schreibtisch. Alle von mir getesteten USB Sticks und SD Karten wurden ohne Probleme erkannt. Von meiner Seite gibt es eine klare Kaufempfehlung, vor allem bei einem Preis von momentan knapp 20€.

Hier geht es direkt zur Produktseite.

Test: PACKENGER Luxury Collection Handy Klapphüllen aus Leder in verschiedenen Farben (iPhone 6 / 6S, Blau)

Dies ist meine zweite Klapphülle oder auch Bookstyle-Hülle für mein iPhone 6S. Eine grundsolide Klapphülle komplett aus Leder.

Ich habe die Hülle jetzt ca. drei Wochen täglich im Einsatz. Im Gegensatz zu meiner ersten Hülle von einer anderen Marke ebenfalls aus Leder kann ich diese zu 100% weiterempfehlen.

Die Hülle ist perfekt verarbeitet, die Nähte sind alle sauber verarbeitet und haben sich in meinem Testzeitraum nicht gelöst.

Für alle Tasten sind in der Hülle Aussparungen vorgesehen. Dadruch sind die Tasten in jeder Situation perfekt erreichbar. Die Oberseite der Hülle kann um 180° nach hinten geklappt werden. Somit kann man den Deckel für z. B. das Telefonieren nach hinten klappen.

In der Innenseite befinden sich verschieden Fächer in die sämtliche Karten verstaut werden können. Aber Achtung! Der Hersteller rät davon ab Karten mit Magnetstreifen in der Hülle aufzubewahren. Dies habe ich auch unterlassen, da der Deckel der Hülle einen magnetischen Verschluss hat. Dies gewährleistet dass bei einem Sturz der Deckel der Hülle auch weiterhin zu bleibt und nicht aufgeht. Somit sollte im Falle eines Sturzes auch das Display geschützt sein.

Ich kann die Hülle nur weiterempfehlen. Sie liegt gut in der Hand, macht einen wertigen Eindruck und sieht dabei auch noch gut aus.

Test: PlayStation 4 slim CUH-2016A CUH-2016B Erfahrungsbericht

 

Aktuell gibt es die Playstation 4 – 500GB inkl. Controller (E-Chassis) für 199€ im Angeboet in den Cyber Monday Angeboten. Hier geht es direkt zum Angebot auf Amazon.

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Die neue Playstation 4 Slim ist jetzt bei mir seit ca. drei Wochen in Betrieb und ich kann mein erstes Fazit geben. Die Playstation 4 Slim ist die neueste Version der seit Ende 2013 erhältlichen Konsole. Dadurch dass die Playstation 4 Pro unmittelbar vor der Tür steht ist der Preis für die Slim Version in kürzester Zeit zu Gunsten der Käufer sehr gefallen. Ich habe meine Exemplar für 199€ hier bei Amazon gekauft.

Lieferumfang

  • Playstation 4 Slim
  • HDMI Kabel
  • Mono Headset
  • USB Kabel (zum Laden des Controllers)
  • 1x Controller
  • Handbücher
  • Kaltgerätestecker

Anschlüsse

Die Playstation 4 Slim bietet folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • 1x Anschluss für Kamera
  • 1x HDMI Ausgang
  • 1x LAN Anschluss
  • 2x USB (Vorderseite)

Der optische Audioausgang auch SPDIF genannt ist gegenüber dem Vorgängermodell weggefallen. Meiner Meinung war das auch absehbar, da der Anschluss keine Zukunft mehr hat. Gerade im Bluray und bald 4K Zeitalter kommt der Anschluss zwecks Übertragungsgeschwindigkeit nicht mehr mit den aktuellen Anforderungen zurecht. HD Tonformate wie sie heute auf Blurays zu finden sind können über den Anschluss nicht übertragen werden. Zum Beispiel wird bei einer DTS-HD Tonspur nur der DTS Kern übertragen (~ 1,5 Mbps).  Eine vollständige DTS-HD Tonspur hat eine Übertragungsrate von bis zu 24Mbps.

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Design / Verarbeitung

Der wohl größte sichtbare Unterschied der Playstation 4 Slim gegenüber der alten Version ist die Größe. Die Slim ist deutlich geschrumpft. Die genauen Maße sind 265 × 39 × 288 mm statt ca. 275 × 53 × 305 mm.  Auch wiegt die Slim Version nur noch 2,1kg. Das Vorgängermodell brachte 2,5 kg auf die Waage. Das blaue LED Band ist weggefallen. Der aktuelle Betriebszustand der PS4 wird nun über eine beleuchtete Power-Taste angezeigt.

Wer sich auch fragt was das offene Loch mit dem Gewinde auf der Seite der Playstation zu suchen hat, kann ich beruhigen. Es handelt sich hier um ein Gewinde für den extra erhältlichen Standfuß.

WLAN

Die Playstation 4 Slim hat ein neues Wlan Modul bekommen. Dieses funkt nun auch im 5-GHz-Band, was in der Praxis zu deutlich höheren Übertragungsgeschwindigkeiten führen soll (Voraussetzung der WLAN Router sendet ebenfalls im 5-GHz-Band). Gerade beim Laden von lästigen Spiele-Updates ein großer Vorteil.

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Stromverbrauch (mein Kaufkriterium)

Durch die neue Prozessorarchitektur und das nochmals überarbeitete Netzteil konnte der Stromverbrauch nochmals gesenkt werden. Und das nicht zu knapp. Zum Beispiel bei PES2017 sind es nur noch ca. 85Watt gegenüber 144Watt bei dem Vorgängermodell. Das sind 40% weniger Energieverbrauch. Wenn man auch nur eine Stunde am Tag spielt hat man somit eine Kostenersparnis von ca. 6€/Jahr.

Durch die überarbeitete Prozessorarchitektur und das neue Netzteil produziert die PS4 auch weniger Abwärme. Somit ist die Konsole um einiges leiser gegenüber dem Vorgänger geworden. Die Konsole steht bei mir ca. 2,5Meter vom Sitzplatz entfernt. Und ich kann sie während dem Betrieb nicht wahrnehmen.

PS4 Slim oder doch PS4 Pro?

Die meisten fragen sich wahrscheinlich ob sie nicht lieber warten sollen und sich bei Markteinführung die Pro Version kaufen sollen. Für mich war die Entscheidung einfach. Da ich keinen 4K Fähigen TV  besitze und in absehbarer Zeit auch keinen zulege, habe ich mich für die PS4 Slim entschieden. Für Besitzer des Vorgängermodells lohnt sich der Kauf aber nicht. Besitzer eines 4K TV´s sollten in Erwägung ziehen vielleicht doch gleich zu der größeren PS4 Pro zu greifen. Ich jedenfalls bin mit dem Kauf voll zufrieden. Die neueste Generation ist mehr als ausgereift. Abstürze oder ähnliches konnte ich bisher keine verzeichnen. Mit dem Spiel Mafia 3 macht die Konsole richtig Spaß.

Falls ihr mich unterstützen wollt und vorhabt die Konsole zu kaufen, dann benutzt folgenden Link:

Playstation 4 Slim 500GB
Playstation 4 Slim 1TB
Playstation 4 Pro

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TEST: Sony BDP-S6500 3D Bluray Player

Ich habe jetzt seit einigen Tagen den Sony BDP-S6500 Bluray Player in Benutzung und möchte mit euch gerne meine ersten Erfahrungen teilen. Der Player macht Allgemein einen wertigen und guten Eindruck. Durch die kompakte Bauweise und das schöne Design ist der Player auf alle Fälle wohnzimmertauglich. Im Vorfeld möchte ich kurz erklären aus welchem Grund ich mir den Player gekauft habe. Ich hatte vorher einen High End Bluray Player von Marantz, den Marantz UD5007. Dieser bereitete mir aber öfter Probleme beim Abspielen selbst gebrannter Blurays. Manche Discs ließen sich erst nach wiederholtem Öffnen und Schließen der Disc Schublade einlesen. Andere hatten kurze Aussetzer während der Wiedergabe. Manche würden jetzt die Schuld auf die Bluray Rohlinge schieben, diese waren aber immer von bester Qualität da ich diese im Vorfeld auf Fehler überprüft habe. Aus diesem Grund entschloss ich mich einen Player aus der unteren Preisklasse zu kaufen. Laut Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis sind die hier verwendeten Laufwerke nicht so wählerisch was selbst gebrannte Blurays angeht. So nun aber zum eigentlichen Player dem BDP-S6500:

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Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Sony BDP-S6500
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • externes Netzteil
  • Bedienungsanleitung

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Nach dem Auspacken war ich zunächst überrascht wie klein der Player ist. Da ist es natürlich kein Wunder dass sich das Netzteil nicht wie bei anderen Geräten im Gehäuse des Players befindet sondern extern ist.

Anschlussmöglichkeiten

Auf der Rückseite des Players befinden sich folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • HDMI Ausgang
  • 100Mbit LAN Anschluss
  • Digitaler Audio Ausgang Coaxial

Neben dem Ein- und Ausschalter und der  Auswurftaste für die Disclade befindet sich ein USB Anschluss. Dieser dient zum Aufspielen neuester Firmwareupdates aber auch zur Wiedergabe sämtlicher Medien über einen angeschlossenen USB Stick. Selbstverständlich kann der Player auch MKV Dateien abspielen.

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Einrichtung des Geräts

Die Ersteinrichtung brachte bei mir einige Probleme mit der Internetverbindung. Der erste Versuch den Player  ins heimische WLAN (FritzBox Cable) einzuwählen schlug beim Testen der Internetverbindung fehl. Der Player bekam von der FitzBox zwar eine IP aber der Zugang ins Internet war nicht möglich. Also versuchte ich es direkt über ein Netzwerkkabel. Nach einem Neustart des Players funktionierte dann auch die Internetverbindung. Nach der Ersteinrichtung der Internetverbindung werden die aktuellen Internetinhalte aus dem Internet geladen.

Nach der Einrichtung erwartet uns ein aufgeräumtes und übersichtliches Hauptmenü. Aus dem Hauptmenü können die wichtigsten Apps (Amazon, Netflix usw.) gestartet werden. Die Menünavigation läuft für einen Bluray Player meiner Meinung nach entsprechend flüssig von statten. Beim Starten von Apps gibt es kleine Verzögerungen.

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Wiedergabe

In der Hauptdisziplin der Wiedergabe von Blurays macht der Player seinen Job sehr gut. Wie bereits angesprochen spielt der Player auch anstandslos all meine selbstgedrehten Filme ab, ohne Hänger oder Probleme beim Einlesen der Scheiben. Ich verwendete Verbatim Rohlinge aus Japan in der 50er Spindel. Disc ID MEIT02. Sobald eine Disc im Hauptmenü eingelegt wird, startet automatisch die Wiedergabe. Die Zeiten beim Einlesen sind wirklich flott und schneller als beim Marantz. Während der Wiedergabe ist der Player absolut geräuschlos. Was bei so einer kompakten Bauweise keine Selbstverständlichkeit ist.

Ich habe den Player an meinem AV-Receiver Onkyo TX-NR626 angeschlossen. Falls ihr wie ich den Player auch an einem AV-Receiver anschließen möchtet empfiehlt es sich in den Einstellungen die Audi-Ausgabe auf Bitstream umzustellen. Somit gibt der Player die HD Tonformate uncodiert an den Reciever weiter und dieser decodiert diese. Dabei muss die Einstellung BD-Audio Mix auf AUS gestellt werden. Wenn euer Receiver zudem DTS Tonsignale decodieren kann dann solltet ihr die Einstellung Dolby D-kompatible Ausgabe ebenfalls auf AUS stellen. Für die Wiedergabe von SACD´s empfiehlt sich bei Verwendung eines AV-Receivers der DSD unterstützt die Einstellung DSD-Ausgangsmodus auf AUTO zu stellen. Die Bildqualität ist übrigens sehr gut und kommt locker an die des Marantz hin.

Ja ihr habt richtig gehört der Player unterstützt die Wiedergabe von SACD. In dieser Preisklasse kaum zu glauben.

Streaming

Der Player bietet Zugang zu den gängigsten Streaming Portalen (Amazon, Netflix und Watchever) an. Als Primer habe ich natürlich die Amazon Instant Video App kurz angetestet. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:

  • Das Menü läuft längst nicht so flüssig wie bei meinem Amazon FireTV
  • Die Bufferzeiten sind für meinen Geschmack viel zu lang. Trotz 100Mbit Internetleitung  bekomme ich erst nach ca. 1 Minute HD-Qualität. Bis dahin sehe ich nur verpixelte Bilder.

Bei anderen Apps läuft der Stream direkt mit HD Qualität an. Somit gehe ich davon aus dass es ein Problem der Amazon App ist. Was viele interessieren wird ist die Wiedergabe von 24p Content bei Amazon. Sobald ein Stream der mit 24 Bilder pro Sekunde vorliegt gestartet wird, wechselt die Bildwiederholungsfrequenz auf 24Hz. Diese Funktion müsst ihr aber zuerst in der Playereinstellungen aktivieren. Somit kann 24p Content bei Amazon endlich ohne Ruckeln abgespielt werden. Leider funktioniert die Umschaltung beim Stoppen des Films dann wiederum nicht. Das heißt der Player schaltet danach nicht wieder auf die Ursprünglichen 60Hz im Menü um.

Solche kleinen Softwarefehler sind mir mehrere aufgefallen. Im Hauptmenü gibt es beispielsweise einen Punkt der heißt: Erweiterte Funktionen aktivieren oder so ähnlich. Wenn man diesen Menüpunkt auswählt bleibt das Bild einfach schwarz und nichts passiert. Durch Drücken der Home Taste auf der Fernbedienung gelangt man dann wieder ins Hauptmenü. Zudem ist die Übersetzung ins Deutsche in den Einstellungen zum Teil schlecht.

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Fazit

Der Player ist für die Wiedergabe von allen Medien bestens geeignet. Durch die kompakte Bauweise ist er auch mobil und kann ggf. schnell verstaut werden. Bei der Wiedergabe von Amazon Prime hapert es noch ein bisschen. Dies sollten aber nur Softwareprobleme sein die hoffentlich bald gefixt werden. Ich habe den Player für 99€ gekauft und kann ihn für die Wiedergabe von Blurays nur empfehlen. Zur Nutzung von Amazon Prime Video werde ich aber weiterhin auf den Amazon FireTV zurückgreifen.

Diese Bewertung findet ihr auch auf Amazon.de
Link

Vorteile:

  • kompakte Bauweise
  • schnelles und leises Laufwerk
  • Laufwerkslade fährt komplett aus
  • tolles Design
  • Zugang zu Streaming Portalen

Nachteile:

  • Softwareprobleme
  • keine analogen Ausgänge
  • kein Display an der Gerätefront