Review: Neabot Q11 Roboterstaubsauger – Mein neuer Geheimtipp

Ich hatte in der Vergangenheit mehrere Saugroboter von verschiedenen Herstellern in Verwendung. Die Marke Neabot kannte ich vorher noch nicht. Umso überraschter war ich von der Performance des Neabot Q11. Vor allem in der Navigation macht er eine sehr gute Figur. Er spielt auf jeden Fall ganz vorne mit und braucht sich von der Top-Modellen der namhaften Hersteller (Ecovacs, Roborock) nicht verstecken.

Im Lieferumfang sind folgende Komponenten enthalten:

  • Saugroboter Neabot Q11
  • Absaugstation
  • Wischtücher
  • Zusätzlicher Staubbeutel für die Absaugstation
  • Ersatz-Hepa-Filter

Vorteile

✅ Sehr gute Navigation
✅ No-Go-Zonen und Raumaufteilung in der App
✅ Super Reinigungsleistung dank 4000 Pa
✅ Absaugstation
✅ Preis/Leistung

Nachteile

❌ Laute Absaugstation
❌ App und Saugroboterstimme aktuell nicht in deutscher Sprache
❌ schlechte Lautsprecher

Inbetriebnahme

Sowohl der Saugroboter als auch die Absaugstation sind sehr gut verarbeitet und machen generell einen hochwertigen Eindruck. Besonders auffällig ist das Design der Absaugstation. Sie ist sehr futuristisch und erinnert mich an ein Designer-Möbelstück. Die Absaugstation wird mittels eines mitgelieferten dreipoligen Kaltgerätesteckers mit dem Stromnetz verbunden. Das Netzteil selbst ist in der Absaugstation integriert.

Nachdem man den Saugroboter von sämtlichen Verpackungsresten befreit hat, kann man ihn direkt in die angeschlossene Ladestation schieben und mit dem Ladevorgang beginnen. Vor dem ersten Reinigungsvorgang sollte man das Gerät einmal komplett aufladen.

Die Einbindung im heimischen WLAN wird über die Neabot App vorgenommen. Sie ist für iOS und Android erhältlich und kann in den entsprechenden Stores heruntergeladen werden. Ich hatte mit einem iPhone 12 und iOS 15 keinerlei Probleme bei der Einrichtung. Zu beachten ist auch bei diesem Modell, dass man den Saugroboter nur in ein WLAN im 2,4GHz Bereich einbinden kann. Dies ist aber bei den meisten Saugrobotern der Fall. Während der Einrichtung sollte man das WLAN-Passwort seines Routers zur Hand haben.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Nach dem ersten Starten ist mir die schlechte Sprachqualität des Neabot Q11 aufgefallen. Ich weiß nicht genau, ob es an dem integrierten Lautsprecher oder an der Sprachaufnahme liegt. Auf jeden Fall hört sich die Stimme des Saugroboters sehr kratzig und fast schon etwas furchteinflößend an.

Während der ersten Reinigung erstellt, der Neabot Saugroboter eine komplette Karte der eigenen vier Wände. Diese wird in der App gespeichert. Die Reinigung verlief ohne Probleme. Auch das zurückfahren zur Absaugstation ist kein Problem.

Navigation

Der Neabot Q11 ist im Vergleich zu anderen Modellen in dieser Preisklasse nicht mit einem „Laserturm“ ausgestattet, sondern mit vier einzelnen Lasern (Lidar-Scanner) an der Vorderseite ausgestattet. In Sachen Navigation und Hinderniserkennung spielt der Saugroboter aber ganz vorne mit. Auch kleine Hindernisse, die mitten im Raum stehen werden, bereits vorher erkannt und gezielt umfahren. Der Neabot Q11 stößt nicht mal dagegen so wie das bei anderen Modellen Teils der Fall ist. Seit ich den Saugroboter im Einsatz habe wurden keinerlei Räume oder Bereiche vergessen oder doppelt angefahren.

Reinigungsleistung

Die Saugleistung ist dank 4000 Pa auf einem sehr hohen Level. Die meisten aktuellen Saugroboter haben eine Saugleistung zwischen 2500 Pa und 3000 Pa. Natürlich kann ich diesen Wert mangels technischer Mittel nicht überprüfen, aber die Saugleistung ist mehr als ausreichend. Eine automatische Teppicherkennung ist ebenfalls vorhanden. Das heißt sobald der Saugroboter auf einen Teppich auffährt wird die Saugleistung erhöht. Die seitlich angebrachte Kehrbürste befördert während der Fahrt den Staub/Schmutz aus den Ecken in Richtung Mitte des Saugroboters. Die Hauptbürste an der Unterseite des Geräts besteht sowohl aus Kunststofflamellen und Borsten. Dadurch ist eine gründliche Reinigung auf Teppichen und Hartböden gegeben. In der App kann man zudem aus drei verschiedenen Saugstufen wählen. Die Lautstärke des Geräts ist für mein Empfinden angenehm leise und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar.

App

Die Steuerung des Saugroboters erfolgt größtenteils über die bereits angesprochene App. Bei Bedarf kann man das Gerät auch über die zwei Tasten an der Oberseite des Saugroboters bedienen. Hier kann man aber nur die grundlegendsten Funktionen ansteuern, wie das Starten und Beenden einer Reinigung und die Wiederkehr zur Ladestation einleiten. Über die App hat man die Möglichkeit die zu Beginn erstellte Karte zu bearbeiten. Es ist möglich die Räume aufzuteilen, falls die automatische Erkennung nicht korrekt funktioniert hat. Man hat die Möglichkeit virtuelle Bereiche (No-go-Zonen) einzufügen, an denen der Saugroboter nicht Saugen soll.
Dann gibt es noch grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Zeitplänen, die Reinigung von einzelnen Räumen oder eine Zonenreinigung. Die App ist leider etwas unübersichtlich und aktuell nicht in deutscher Sprache. Manche Einstellungen nicht gleich ersichtlich und erst durch Ausprobieren klar. Hier habe ich schon weitaus bessere Apps gesehen. Zum Beispiel die von Ecovacs.

Absaugstation

Die Absaugstation ist ein großer Mehrwert. Auch die Tatsache, dass diese bereits im Preis inbegriffen ist. Sie funktioniert im Grunde genommen wie auch die Absaugstationen von anderen Modellen. In der Absaugstation ist ein Stabbeutel vorhanden. Die Station saugt nach jedem Reinigungsvorgang den Staub/Schmutz aus dem Staubbehälter des Saugroboters. Dadurch entfällt das wöchentliche Leeren des integrierten Staubbehälters. Die Absaugstation macht ihre Arbeit sehr gut. Im Staubbehälter des Saugroboters befinden sich nach der Absaugung keinerlei Staubreste mehr. Leider ist die Absaugstation im Betrieb unangenehm laut.

Fazit

Bei diesem Modell konnte mich am meisten die Navigation überzeugen. Aber auch die allgemeine Verarbeitung und die Absaugstation sind ein großer Pluspunkt. Abstriche gibt es aus Meiner Sicht nur bei der App-Bedienung. Aber hier kann mittels Softwareupdate noch nachgebessert werden.

Angebot
Neabot Q11 Roboterstaubsauger mit Auto-Absaugstation, 3 in 1 Saugroboter, Wischen, Kehren, 4000 Pa Starke Saugkraft, 3D Hinderniserkennung, dToF-Laser-Navigation Staubsauger Roboter, App, Alexa
16 Bewertungen
Neabot Q11 Roboterstaubsauger mit Auto-Absaugstation, 3 in 1 Saugroboter, Wischen, Kehren, 4000 Pa Starke Saugkraft, 3D Hinderniserkennung, dToF-Laser-Navigation Staubsauger Roboter, App, Alexa
  • 【KEHREN, SAUGEN UND WISHEN 3 IN 1】 Der Neabot Q11 verfügt über einen 250-ml-Staubbehälter und einen 300-ml-Wassertank für gleichzeitiges Kehren, Staubsaugen und Wischen, wodurch es einfach ist, alle Arten von Bodenbelägen zu reinigen und die hartnäckigsten Flecken zu entfernen.
  • 【AUTOMATISHCE ENTLEERUNG】Die Absaugstation entleert automatisch den Staubbehälter nach jeder Reinigung. Der Saugroboter kann Böden mehrere Wochen ohne Wartung reinigen. Reinigen war noch nie so einfach.
  • 【4000PA SUPER STARKER SAUGKRAFT】In Kombination mit seiner sehr leistungsstarken 4000 Pa Saugkraft ermöglicht er eine beispiellose, tiefgehende Reinigung und nimmt Staub, Schmutz und Haare zuverlässig vom Boden auf.
  • 【HIGH-TECH-LASER-NAVIGATION】Die neue und hochpräzise Laser Navigationstechnologie kombiniert mit innovativen DToF-Sensoren, kann schneller und genauer scannen, kartieren und effiziente Reinigungspfade planen, die jeden Zentimeter Ihrer Wohnumgebung problemlos abdeckt.
  • 【BRANCHENFÜHRENDE 3D HINDERNISERKENNUNG】Die vier fortschrittlichen DTOF-Sensoren erkennen sehr schmale oder kleine Hindernisse in weitläufigen Räumen, Z. B. Hausschuhe, Haustierkot, Drähte, Tischbeine usw. präzise und schnell.

Review: yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion

Mit dem yeedi vac hybrid bekommt man einen sehr guten Saugroboter mit toller Leistung und einer super Verarbeitung im mittleren Preissegment. Das Gerät überzeugt mit einer guten Navigation, Saugleistung und einer ausgereiften App.

Lieferumfang

Der Saugroboter wird ohne viel Zubehör geliefert. Im Lieferumfang sind demnach folgende Komponenten enthalten:

yeedi vac hybrid Saugroboter
• Ladestation inkl. Netzteil
• Wassertank inkl. Wischaufsatz
• Bedienungsanleitung

Inbetriebnahme

Direkt nach dem Auspacken ist mir die gute Verarbeitung der Komponenten ins Auge gefallen. Die mitgelieferte Ladestation ist auf der Rückseite mit einem Kabelmanagement ausgestattet. Hier kann man die überschüssige Länge des Stromkabels aufwickeln und verstauen. So geht das Kabel nicht im Weg um.

Nachdem man den Saugroboter von sämtlichen Verpackungsresten befreit hat, kann man ihn direkt auf die angeschlossene Ladestation legen und mit dem Ladevorgang beginnen. Vorher sollte man den Ein-Schalter unter der Klappe für den Staubbehälter auf die Ein-Position stellen. Vor dem ersten Reinigungsvorgang sollte man das Gerät einmal komplett aufladen.

Die Einbindung im heimischen WLAN über die yeedi-App verlief ohne Probleme. Man wird Schritt für Schritt durch die einzelnen Punkte geleitet. Zu beachten ist, dass das Gerät wie die meisten nur in ein 2,4GHz WLAN eingebunden werden kann. Zur Einrichtung sollte man sein WLAN-Passwort zur Hand haben.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Während der ersten Reinigung erstellt, der yeedi Saugroboter eine komplette Karte der eigenen vier Wände. Diese wird in der App gespeichert. Die Reinigung verlief ohne Probleme. Auch das zurückfahren ist kein Problem. Das Besondere am yeedi Saugroboter ist, dass er nicht wie die meisten anderen Saugroboter mit einem Lidar-Sensor arbeitet, sondern mit einer Kamera an der Oberseite des Geräts ausgestattet ist. Die Kartierung mit dem Kamerasystem funktioniert erstaunlich gut und ist von der Genauigkeit mit der Lidar-Technik vergleichbar.

Navigation

Die Navigation ist dank des Kamerasystems auch mit höherpreisigen Modellen vergleichbar. Im Raum befindliche Gegenstände werden gekonnt umfahren. Kleine Stuhlfüße werden hingegen nicht immer erkannt, sondern erst nachdem der Saugroboter einmal dagegen gefahren ist. Positiv ist, dass der Saugroboter jeden Raum sehr gründlich reinigt. Es werden keine Räume bzw. Bereiche vergessen.

Reinigungsleistung

Auch die Reinigungsleistung ist beim yeedi Saugroboter auf einem sehr hohen Niveau. Mit den vom Hersteller angegebenen 2500 Pa Saugleistung befindet sich der Saugroboter im Vergleich im oberen Mittelfeld. Die seitlich angebrachte Kehrbürste befördert während der Fahrt den Staub/Schmutz aus den Ecken in Richtung Mitte des Saugroboters. Die Hauptbürste an der Unterseite des Geräts besteht sowohl aus Kunststofflamellen und Borsten. Dadurch ist eine gründliche Reinigung auf Teppichen und Hartböden gegeben. Dank der automatischen Teppicherkennung erhöht er auf dem Teppich seine Saugleistung. In der App kann man zudem aus drei verschiedenen Saugstufen wählen. Die Lautstärke des Geräts ist für mein Empfinden angenehm leise und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar.

App

Die Steuerung des Saugroboters erfolgt größtenteils über die bereits angesprochene App. Diese ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar. Der Saugroboter ist zwar mit einer Taste ausgestattet. Hier kann man aber nur die grundlegendsten Funktionen ansteuern, wie das Starten und Beenden einer Reinigung und die Wiederkehr zur Ladestation einleiten. Über die App hat man die Möglichkeit die zu Beginn erstellte Karte zu bearbeiten. Die Raumeinteilung kann leider nicht verändert werden. Diese wurde bei mir allerdings automatisch erkannt. Man hat die Möglichkeit virtuelle Bereiche (No-go-Zonen) einzufügen, an denen der Saugroboter nicht Saugen bzw. Wischen soll. Wobei man hier sogar zwischen No-Saug-Zonen und No-Wisch-Zonen differenzieren kann. Die Reinigungssequenz kann ebenfalls eingestellt werden, sprich man kann einstellen nach welcher Reihenfolge die einzelnen Räume angefahren werden sollen.

Dann gibt es noch grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Zeitplänen, die Reinigung von einzelnen Räumen oder eine Zonenreinigung. Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut und optisch ansprechen. Man kann während der Reinigung sogar beobachten an welcher Stelle sich der Saugroboter gerade in der Karte befindet.

Fazit

Mit dem yeedi Saugroboter bekommt man ein solides Gerät mit einer guten Navigation und einer tollen App-Steuerung. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet. Besonders attraktiv ist der aktuelle Preis. In dieser Kombination kann ich das Gerät sehr empfehlen.

yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion, Visual-Navigation, 2500 Pa Saugleistung, Raumkarte, Teppicherkennung, virtuelle Grenzen, kompatibel mit Absaugstation (separat zu kaufen)
97 Bewertungen
yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion, Visual-Navigation, 2500 Pa Saugleistung, Raumkarte, Teppicherkennung, virtuelle Grenzen, kompatibel mit Absaugstation (separat zu kaufen)
  • 2-in-1-Saug- und Wischroboter: Der Yeedi vac hybrid ist vielseitig und eignet sich zur Reinigung von trockenen und feuchten Verschmutzungen. Er saugt mit hoher Leistung und wischt mithilfe eines intelligenten Wischsystems. Der integrierte Teppicherkennungssensor erlaubt die intelligente Erkennung von Teppichböden und umgeht sie während des Wischens.
  • Echte Intelligenz: Die Technologie zur visuellen Kartenerstellung und ein Bodensensor erstellen eine Karte Ihres Wohnraums, wobei sie Yeedi wie zwei intelligente Augen zuverlässig durch den gesamten Reinigungsprozess führen. Ohne anzustoßen oder Stellen auszulassen reinigt er selbst im Dunklen entlang einer geordneten und effizienten Bahn.
  • Beeindruckende Saugleistung von 2500 Pa: Eine Seitenbürste und eine Hauptbürste erlauben in Kombination mit einer hohen Saugleistung von bis zu 2500 Pa die Tiefenreinigung von Teppichen und Hartböden, indem sie selbst tief sitzenden Staub und Tierhaare wirksam beseitigen. Damit eignet sich das Gerät perfekt für Wohnungen, in denen Haustiere gehalten werden.
  • Editierbare Wohnraumkarte: Mit Yeedi lässt sich die Reinigung unglaublich einfach steuern. Die von Yeedi erstellte Karte Ihres Wohnraums kann bearbeitet werden. So haben Sie die Möglichkeit, den zu reinigenden Raum auszuwählen sowie einen Zielbereich zur Reinigung festzulegen bzw. aus dieser auszuschließen, indem Sie einfach die Karte in der App antippen.
  • Laufzeit von 110 Minuten und automatisches Aufladen: Der Yeedi-Saugroboter läuft bis zu 110 Minuten mit nur einer Ladung, womit er sich perfekt für die Reinigung Ihrer Wohnung eignet. Bei Bedarf kehrt das Gerät zum Aufladen des Akkus zur Ladestation zurück, um die Reinigung anschließend dort fortzusetzen, wo sie zuvor unterbrochen wurde.

TEST: Sony BDP-S6500 3D Bluray Player

Ich habe jetzt seit einigen Tagen den Sony BDP-S6500 Bluray Player in Benutzung und möchte mit euch gerne meine ersten Erfahrungen teilen. Der Player macht Allgemein einen wertigen und guten Eindruck. Durch die kompakte Bauweise und das schöne Design ist der Player auf alle Fälle wohnzimmertauglich. Im Vorfeld möchte ich kurz erklären aus welchem Grund ich mir den Player gekauft habe. Ich hatte vorher einen High End Bluray Player von Marantz, den Marantz UD5007. Dieser bereitete mir aber öfter Probleme beim Abspielen selbst gebrannter Blurays. Manche Discs ließen sich erst nach wiederholtem Öffnen und Schließen der Disc Schublade einlesen. Andere hatten kurze Aussetzer während der Wiedergabe. Manche würden jetzt die Schuld auf die Bluray Rohlinge schieben, diese waren aber immer von bester Qualität da ich diese im Vorfeld auf Fehler überprüft habe. Aus diesem Grund entschloss ich mich einen Player aus der unteren Preisklasse zu kaufen. Laut Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis sind die hier verwendeten Laufwerke nicht so wählerisch was selbst gebrannte Blurays angeht. So nun aber zum eigentlichen Player dem BDP-S6500:

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Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Sony BDP-S6500
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • externes Netzteil
  • Bedienungsanleitung

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Nach dem Auspacken war ich zunächst überrascht wie klein der Player ist. Da ist es natürlich kein Wunder dass sich das Netzteil nicht wie bei anderen Geräten im Gehäuse des Players befindet sondern extern ist.

Anschlussmöglichkeiten

Auf der Rückseite des Players befinden sich folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • HDMI Ausgang
  • 100Mbit LAN Anschluss
  • Digitaler Audio Ausgang Coaxial

Neben dem Ein- und Ausschalter und der  Auswurftaste für die Disclade befindet sich ein USB Anschluss. Dieser dient zum Aufspielen neuester Firmwareupdates aber auch zur Wiedergabe sämtlicher Medien über einen angeschlossenen USB Stick. Selbstverständlich kann der Player auch MKV Dateien abspielen.

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Einrichtung des Geräts

Die Ersteinrichtung brachte bei mir einige Probleme mit der Internetverbindung. Der erste Versuch den Player  ins heimische WLAN (FritzBox Cable) einzuwählen schlug beim Testen der Internetverbindung fehl. Der Player bekam von der FitzBox zwar eine IP aber der Zugang ins Internet war nicht möglich. Also versuchte ich es direkt über ein Netzwerkkabel. Nach einem Neustart des Players funktionierte dann auch die Internetverbindung. Nach der Ersteinrichtung der Internetverbindung werden die aktuellen Internetinhalte aus dem Internet geladen.

Nach der Einrichtung erwartet uns ein aufgeräumtes und übersichtliches Hauptmenü. Aus dem Hauptmenü können die wichtigsten Apps (Amazon, Netflix usw.) gestartet werden. Die Menünavigation läuft für einen Bluray Player meiner Meinung nach entsprechend flüssig von statten. Beim Starten von Apps gibt es kleine Verzögerungen.

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Wiedergabe

In der Hauptdisziplin der Wiedergabe von Blurays macht der Player seinen Job sehr gut. Wie bereits angesprochen spielt der Player auch anstandslos all meine selbstgedrehten Filme ab, ohne Hänger oder Probleme beim Einlesen der Scheiben. Ich verwendete Verbatim Rohlinge aus Japan in der 50er Spindel. Disc ID MEIT02. Sobald eine Disc im Hauptmenü eingelegt wird, startet automatisch die Wiedergabe. Die Zeiten beim Einlesen sind wirklich flott und schneller als beim Marantz. Während der Wiedergabe ist der Player absolut geräuschlos. Was bei so einer kompakten Bauweise keine Selbstverständlichkeit ist.

Ich habe den Player an meinem AV-Receiver Onkyo TX-NR626 angeschlossen. Falls ihr wie ich den Player auch an einem AV-Receiver anschließen möchtet empfiehlt es sich in den Einstellungen die Audi-Ausgabe auf Bitstream umzustellen. Somit gibt der Player die HD Tonformate uncodiert an den Reciever weiter und dieser decodiert diese. Dabei muss die Einstellung BD-Audio Mix auf AUS gestellt werden. Wenn euer Receiver zudem DTS Tonsignale decodieren kann dann solltet ihr die Einstellung Dolby D-kompatible Ausgabe ebenfalls auf AUS stellen. Für die Wiedergabe von SACD´s empfiehlt sich bei Verwendung eines AV-Receivers der DSD unterstützt die Einstellung DSD-Ausgangsmodus auf AUTO zu stellen. Die Bildqualität ist übrigens sehr gut und kommt locker an die des Marantz hin.

Ja ihr habt richtig gehört der Player unterstützt die Wiedergabe von SACD. In dieser Preisklasse kaum zu glauben.

Streaming

Der Player bietet Zugang zu den gängigsten Streaming Portalen (Amazon, Netflix und Watchever) an. Als Primer habe ich natürlich die Amazon Instant Video App kurz angetestet. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:

  • Das Menü läuft längst nicht so flüssig wie bei meinem Amazon FireTV
  • Die Bufferzeiten sind für meinen Geschmack viel zu lang. Trotz 100Mbit Internetleitung  bekomme ich erst nach ca. 1 Minute HD-Qualität. Bis dahin sehe ich nur verpixelte Bilder.

Bei anderen Apps läuft der Stream direkt mit HD Qualität an. Somit gehe ich davon aus dass es ein Problem der Amazon App ist. Was viele interessieren wird ist die Wiedergabe von 24p Content bei Amazon. Sobald ein Stream der mit 24 Bilder pro Sekunde vorliegt gestartet wird, wechselt die Bildwiederholungsfrequenz auf 24Hz. Diese Funktion müsst ihr aber zuerst in der Playereinstellungen aktivieren. Somit kann 24p Content bei Amazon endlich ohne Ruckeln abgespielt werden. Leider funktioniert die Umschaltung beim Stoppen des Films dann wiederum nicht. Das heißt der Player schaltet danach nicht wieder auf die Ursprünglichen 60Hz im Menü um.

Solche kleinen Softwarefehler sind mir mehrere aufgefallen. Im Hauptmenü gibt es beispielsweise einen Punkt der heißt: Erweiterte Funktionen aktivieren oder so ähnlich. Wenn man diesen Menüpunkt auswählt bleibt das Bild einfach schwarz und nichts passiert. Durch Drücken der Home Taste auf der Fernbedienung gelangt man dann wieder ins Hauptmenü. Zudem ist die Übersetzung ins Deutsche in den Einstellungen zum Teil schlecht.

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Fazit

Der Player ist für die Wiedergabe von allen Medien bestens geeignet. Durch die kompakte Bauweise ist er auch mobil und kann ggf. schnell verstaut werden. Bei der Wiedergabe von Amazon Prime hapert es noch ein bisschen. Dies sollten aber nur Softwareprobleme sein die hoffentlich bald gefixt werden. Ich habe den Player für 99€ gekauft und kann ihn für die Wiedergabe von Blurays nur empfehlen. Zur Nutzung von Amazon Prime Video werde ich aber weiterhin auf den Amazon FireTV zurückgreifen.

Diese Bewertung findet ihr auch auf Amazon.de
Link

Vorteile:

  • kompakte Bauweise
  • schnelles und leises Laufwerk
  • Laufwerkslade fährt komplett aus
  • tolles Design
  • Zugang zu Streaming Portalen

Nachteile:

  • Softwareprobleme
  • keine analogen Ausgänge
  • kein Display an der Gerätefront

Test: Polar M400

Heute stelle ich euch die Polar M400 vor. Eine Sportuhr mit Herzfrequenzmesser und Aktivity Tracker in einem. Polar ist ein weitbekannter Hersteller wenn es um Fitnesswearables geht. Mit der M400 schließt Polar die Lücke zwischen Herzfrequenzmesser und Aktivity Tracker.

Lieferumfang:

  • Polar M400
  • Brustgurt H7 Bluetooth
  • Micro USB Datenkabel
  • Kurzanleitung

Brustgurt:

Für die Messung der Herzfrequenz setzt Polar bei der M400 auf einen altbekannten Brustgurt, den H7. Der Brustgurt kam schon in sämtlichen Vorgängerprodukten zum Einsatz und kann als ausgereift bezeichnet werden. Die Übertragung der Daten vom Brustgurt zur Uhr erfolgt über Bluetooth. Wer wirklich mithilfe seiner Herzfrequenz trainieren möchte sollte von den optischen Sensoren absehen und sich eine Uhr mit einem klassischen Brutgurt zulegen. Die optischen Sensoren sind momentan nicht so akkurat wie die Brustsensoren. Gerade bei schnellen Tempowechseln bzw. Tempoläufen sind die optischen Sensoren etwas träge.

Der Brustgurt der Polar M400 kann bei 40°C in der Waschmaschine gewaschen werden. Wichtig ist, dass ihr nach jedem Training den Bluetooth Sender vom Brustgurt entfernt. Somit verlängert ihr die Batterielaufzeit erheblich. Nach jeder Benutzung solltet ihr ebenso die Sensoren des Brustgurts und den Bluetooth Sender unter fließend Wasser spülen und danach trocknen lassen.

Bedienung:

Die Bedienung der Uhr erfolgt über fünf Drucktasten die sich an den beiden Seiten der Uhr befinden. Jeweils zwei auf der linken Seite und drei auf der rechten Seite. Die Menüführung ist sehr durchdacht und auch ohne Bedienungsanleitung leicht zu erlernen. Mit den oben und unten Tasten auf der Uhr kann man durch das Menü navigieren. Die Übergänge werden leicht animiert dargestellt was mir sehr gut gefällt und einen flüssigen Eindruck macht.

Das Menü ist in folgende Punkte unterteilt:

Heutige Aktivität:

Hier wird euch der aktuelle Fortschritt in Prozent der zur erreichenden Aktivität angezeigt. Darunter befindet sich ein Fortschrittsbalken. Die Höhe des täglichen Aktivitätsziels könnt ihr bei der Ersteinrichtung der Uhr oder auch später im Polar Portal ändern.

Mit einem Klick auf den roten Bestätigungsbutton gelangt ihr in eine Detailansicht der heutigen Aktivität. Hier wird euch die bisherige Aktivitätszeit des Tages angezigt. Das heißt wieviel Stunden ihr euch aktiv bewegt habt. Die verbrauchten Kalorien und die gezählten Schritte des Tages. Zudem könnt ihr sehen wieviel ihr leisten müsst um eurer Tagesziel zu erreichen. Bspw. 1 Stunde joggen oder 2 Stunden walken.

Tagebuch:

Im Tagebuch werden euch alle Trainingseinheiten angezeigt die ihr bisher absolviert habt. Ihr könnt die Trainingseinheit nochmal aufrufen und euch die Zusammenfassung ansehen.

Eingaben bzw. Einstellungen

Bei den Eingaben könnt ihr sämtliche Einstellungen vornehmen. Hier könnt ihr Beispielsweise die einzelnen Sportrofile konfigurieren die euch vor einer Trainingsaufzeichnung zur Auswahl stehen. Ihr könnt für jedes Sportprofil eigene Einstellungen vornehmen, was sehr praktisch ist. Hier die einzelnen Einstellungen

 

  • Trainingstöne: Aus, Leise, Laut, sehr Laut
  • HF-Einstellungen: HF in Schläge pro Minute oder in Prozent
  • GPS-Einstellungen: EIN oder AUS
  • Geschwindigkeitsanzeige: km/h oder min/km
  • Automatische Pause: Ein oder Aus – hier erkennt die Uhr anhand von GPS und Beschleunigungssensor ob ihr gerade eine Pause macht oder an einer roten Ampel steht und pausiert somit die Aufzeichnung
  • Automatische Rundennahme: Hier könnt ihr einstellen ob die Uhr beispielsweise nach jedem Kilometer eine neue Runde anfängt.

Die Sportprofile könnt ihr auch bequem im Polar Portal konfigurieren:

Hier muss ich dazusagen dass die Herzfrequenzzonen erstmalig anhand von dem Alter und dem Geschlecht berechnet werden. Diese können aber im nachinhein individuell verändert werden. Genauso die einzelnen Geschwindigkeitszonen. Bei der Ersteinrichtung der Uhr müsst ihr unter anderem eurer Geburtsdatum, Gewicht, Geschlecht und angeben an welchem Arm ihr die Uhr trägt. So soll die Berechnung bzw. Aufzeichnung der Daten genauer sein.

Syncronisieren

Die Syncronisierung der Trainingseinheiten bzw. der Aktivitätsaufzeichnung kann über das mitgelieferte USB Kabel erfolgen oder kabellos in Verbindung der App für euer Smartphone.

Ich bevorzuge natürlich die kabellose Variante. Um die Kopplung einzurichten müsst ihr euch zunächst die App für euer Smartphone herunterladen. Die App gibt es momentan für IOS und Android. Danach könnt ihr die Uhr mit dem Smartphone koppeln. Geht dafür einfach in die Einstellungen der Uhr —> Allgemeine Einstellungen —> Koppeln und Synchronisieren —> Mobiles Gerät koppeln und Synchronisieren. Anschließend werden die beiden Geräte miteinander gekoppelt. Achtet darauf dass Bluetooth auf dem Handy aktiviert ist.

Nach der Einrichtung könnt ihr die Uhr jederzeit mit dem Polar Portal syncronieren. Das gekoppelte Handy muss während der Syncronisierung allerdings immer in Reichweite sein. Das ist der Nachteil. Nach der Syncronisierung könnt ihr die Daten auf der App aber auch im Portal ansehen bzw. auswerten.

Smart Notifications

Die Polar M400 zeigt euch auch Smart Noctifications des gekoppelten Handys an. Das heißt jede Benachrichtigung die ihr auf das Handy bekommt wird auch an die Uhr übertragen. Egal von welcher App die Benachrichtigung kommt. Allerdings werden hier nur die ersten Zeichen bzw. zwei Zeilen einer Nachricht angezeigt. Ankommende Anrufe werden ebenfalls angezeigt ihr könnt die sogar über die Uhr annehmen bzw. abweisen. Wenn man gerade über das Handy mit Kopfhörern Musik hört muss man das Handy nicht mal aus der Tasche ziehen.

Ihr könnt die Smart Notifications auch für einen bestimmten Zeitraum deaktivieren. Sehr sinnvoll Nachts. Einfach den Zeitraum einstellen: Uhrzeit bis Uhrzeit. Somit werden jeden Tag die Smart Notifications in dem angegebenen Zeitraum deaktiviert.

Hauptdisziplin Laufen

Ich habe mir die Uhr hauptsächlich zum Laufen zugelegt. Die Kaufkriteren waren bei mir die GPS Funktion, das große Display und die Updatepolitik von Polar. Dazu später mehr.

Eine neue Aktivität wird über den Roten Knopf auf der Uhr gestartet. Anschließend könnt ihr ein Sportprofil auswählen, welche ihr im Flow Portal konfigurieren könnt.

Dann heißt es warten bis das GPS Signal bei 100% angelangt ist. Dies dauert nicht länger als 10 Sekunden. Was bei Laufuhren nicht selbstverständlich ist. Mit einem weiteren Druck auf den roten Knopf beginnt die Aufzeichnung.

Während dem Lauf könnt ihr über die Hoch und Runter Tasten zwischen den einzelnen Datenscreens wechseln. Auf jeden Datenscreen passen bis zu vier Elemente. Die Datenscreens könnt ihr bequem am PC einrichten und anschließend über die PolarSync App auf die Uhr synronisieren.

Die Auswahl an verschiedenen Datenanzeigen ist enorm. Seit dem letzten Update zeichnet die Uhr sogar eure Schrittfrequenz mit auf. Nach jedem Lauf wird euch eine Zusammenfassung auf der Uhr angezeigt. Polar rechnet aus der Pace und dem Herzschlag einen Running Index heraus. Dieser gibt Aufschluss über die aktuelle Form von euch. Auf der Polar Seite gibt es eine Tabelle mit Halbmarathon und Marathonzeiten. Für jeden Running Index gibt Polar eine ungefähre Zeit an. Zudem gibt es auf der Uhr auch eine Zielzeitschätzung. Diese berechnet euch die ungefähre Zielzeit für eine besitmmte Strecke die vorher definiert werden kann.

Nun möchte ich noch kurz auf die Updates der Uhr eingehen. Laut Updatehistorie bringt Polar ca. alle drei Monate Verbesserungen in Form von Updates auf den Markt. Das letzte Update liegt nicht lange zurück und erhielt die Funktion dass jetzt auch die Schrittfrequenz mitaufgezeichnet wird. Hier geht Polar auch auf die Community ein und lässt Kundenwünsche miteinfießen. Wir können also gespannt sein, was die nächsten Updates für Verbesserungen bzw. Erweiterungen bringen werden.

Batterie / Reinigung

Kurz gesagt hält die Uhr bei mir mit 2-3 Trainingseinheiten die Woche ca. 7 Tage. Danach lade ich die Uhr mit dem mitgelieferten USB Kabel. Allerdings nicht über den Laptop sondern an der Steckdose mithilfe des eines üblichen Handynetzteils.

Nach jeder Trainingseinheit solltet ihr die Uhr über fließend Wasser reinigen. Der USB Anschluss auf der Rückseite der Uhr ist Wasserdicht. Ich lasse die Uhr anschließen ca. eine Stunde trocknen bevor ich sie wieder anziehe. Ihr dürft auf keinen Fall das USB Kabel in die noch feuchte Uhr stecken. Dies kann zu Kurzschlüssen führen und zu einem defekt des USB Anschlusses. Polar hat bei den neusten Modellen die Plastikabdeckung des USB Ports auf der Rückseite entfernt. So soll der USB Anschluss leichter trocknen. Mehrere Benutzer hatten bereits über Korusion am USB Port berichtet. Ich habe die Uhr jetzt mittlerweile drei Monate im Einsatz und bereue den Kauf keineswegs.

Den aktuellen Preis der Uhr gibt es hier: Amazon

Test: Bluray Rohlinge Primeon 50GB DL DiscID RITEKDR3 (000)

Ich bin momentan auf der Suche nach den besten Bluray Rohlinge für meine beiden Bluray Brenner (Samsung SN-506BB und LG BE14NU40).

Die billig Rohlinge von Primeon sind es auf jeden Fall nicht. Anbei findet ihr Screenshots von dem kostenlosen Tool Opti Drive Control. Mit diesem Programm kann die Disc Qualität einer bereits beschriebenen Disc ausgewertet werden. Die LDC Werte sollten nicht über 600 kommen und die BIS Werte nicht über 8. Ich habe fünf Rohlinge gebrannt und den Rest direkt in die Tonne geworfen.