TEST: Benq ScreenBar E-Reading lED Task Lampe für den Monitor

In den letzten vier Wochen hatte ich die Gelegenheit die Monitor Lampe von Benq zu testen. Dabei handelt es sich um eine LED Schreibtisch/Monitorlampe die am Monitor befestigt wird. Die Lampe strahlt dabei indirekt auf den Monitor und erzeugt so ein angenehmeres Licht für die Augen.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich neben der Lampe selbst, die Halterung, und ein passendes Micro-USB Kabel. Dieses wird für die Stromversorgung benötigt. Idealerweise verbindet man das Stromkabel direkt mit dem zu verwendeten PC. Dann geht die LED immer an sobald der PC gestartet wird. Zudem befindet sich noch eine Kurzanleitung im Lieferumfang.

Installation

Zur Inbetriebnahme muss lediglich die Lampe selbst mit der Halterung verbunden werden. Diese wird einfach in die Halterung geklipst. Es ist darauf zu achten dass die Micro USB Buchse hinter der Aussparung der Halterung sichtbar ist. Anschließend kann die Halterung mitsamt der LED am Monitor befestigt werden. Danach einfach das USB Kabel mit dem PC und der Lampe verbinden.

Benutzung

Über die auf der Oberseite der ScreenBar angebrachten Taster können die Helligkeit und der Farbton angepasst werden. Auf der linken Seite befinden sich die Taster für die Helligkeit un die Farbtemperatur. Laut Herstellerangaben kann die Farbtemperatur zwischen 2700K und 6500K eingestellt werden. Auf der rechten Seite befindet sich neben dem Ein und Ausschalter ein Taster um den eingebauten Umgebungslichtsensor zu aktivieren bzw. deaktivieren. Ich selbst habe den Umgebungslichtsensor immer eingeschaltet. Dadurch passt sich die ScreenBar automatisch den Lichtbedingungen des Raumes an.

Das Licht ist wirklich angenehm und durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten kann jeder seine bevorzugte Lichttemperatur und Leuchtkraft einstellen. Ich verwende die Lampe im Büroalltag und möchte nicht mehr darauf verzichten. Die Lampe kostet aktuell knapp 100€, aber gerade für Leute die viel Zeit am Bildschirm verbringen ist es eine tolle Investition. Ein weiterer Vorteil der ScreenBar ist die Ausleuchtung von Tastatur und Schreibtisch bei kompletter Dunkelheit, und das mit einem sehr angenehmen Licht.

Audi A3 8P Standlicht Schalterbeleuchtung defekt

Eines Tages bemerkte ich, dass an meinem Lichtschalter im Audi A3 8P die Beleuchtung für das Standlicht nicht mehr funktionierte. Das Symbol für das Standlicht am Lichtschalter leuchtet normalerweise grün, sobald das Standlicht oder Abblendlicht eingeschaltet wird.

Audi A3 8P Lichtschalter

Ich vermutete zunächst eine defekte LED. Als ich den Lichtschalter aber ausgebaut habe und Zugang zur Platine hatte, konnte ich mithilfe eines Multimeters feststellen dass die LED zu leuchten anfing. Also habe ich nur die Lötpunkte nochmals nachgelötet und den Lichtschalter eingebaut. Die LED hat dann kurze Zeit geleuchtet, ging aber nach danach wieder aus.

Also beschloss ich die LED gegen eine neu zu ersetzen. Bei den hier verbauten LEDs handelt es sich um die Bauform 3528. Die von Audi verbauten LEDs haben vermutlich nur eine Leuchtkraft von ca. 300mcd. Die schwächste LED die ich gefunden habe hat 780mcd. Sie ist also deutlich heller. Ich habe die grüne LED direkt bei Conrad bestellt.

Ausbau Lichtschalter

Um die LED zu wechseln muss der Lichtschalter zunächst ausgebaut werden. Dafür muss die Schalter in die Nullstellung gedreht werden. Nun kann man den Schalter nach innen drücken und währenddessen im Uhrzeigersinn Richtung Standlicht drehen. Bei der halben Wegstrecke rastet der Schalter aus und lässt sich entfernen. Nun hat men genügend Platz um die beiden Stecker auf der Rückseite zu entfernen.

Auf der Rückseite des Lichtschalters befinden sich drei Schrauben. Diese müssen gelöst werden. Anschließend kann man den Deckel entfernen.

Anschließend kann die Platine aus der Halterung entfernt werden. Auf der Rückseite befindet sich noch eine Plastikhalterung bzw. Verkleidung. Darin ist wiederum eine Plastikschiene die über die einzelnen Kontakte auf der Platine „rutscht“. Je nachdem in welcher Position sich der Lichtschalter befindet. Dieser Schlitten muss ebenfalls entfernt werden. Dann hat man Zugriff auf die LEDs.

Die grüne LED befindet sich gegenüber der abgeflachten Seite der Platine. Beim Auslösen stellte sich sehr schnell heraus, warum die LED nicht mehr funktionierte. Die Pads auf der Platine und die Kontakte der LED selbst waren hinüber. Beim Auslösen sind gleich beide Pads abgerissen. Deshalb musste improvisiert werden. Ich habe zunächst an die neue LED zwei ca. 0,5cm lange Fädeldrähte angelötet. So konnte ich die LED an den zwei nächstmöglichen Pads auf der Platine anlöten und mit Sekundenkleber auf der Platine fixieren.

Die Reparatur ist jetzt zwei Monate und die LED für das Standlicht funktioniert ohne Einschränkungen. Ein neuer Lichtschalter hätte bei Audi knapp 100€ gekostet.

Onkyo C-7030 Laser reinigen

Der Onkyo C-7030 ist zwar schon etwas länger auf dem Markt, er ist aber immer noch ein hervorragender CD-Player. Zusammen mit dem Onkyo TX-NR626 und meinen Canton SL 580 Lautsprechern liefert er einen bezaubernden Klang, der seines gleichen sucht. Ich habe mir den Player als defektes Gerät auf ebay für 30€ gekauft. Laut Artikelbeschreibung liest er keine CD´s mehr ein. Ein oft anzutreffenden Problem in Raucherhaushalten. Nikotin setzt sich auf der Linse des Lasers ab. Zum Vergleich: Im freien Handel wird der Player immer noch für knapp 200€ gehandelt. Aus diesem Grund möchte ich euch zeigen wie ihr den Player wieder flott bekommt.

Der Deckel des Gehäuses ist mit insgesamt acht Schrauben befestigt. Jeweils zwei auf den beiden Außenseiten und vier auf der Rückseite. Nachdem die Schrauben entfernt worden sind könnt ihr den Gehäusedeckel nach hinten schieben und dann entfernen. Vor dem Ausbau empfiehlt es sich die CD Lade zu öffnen und den Player dann vom Strom zu nehmen. So bleibt die Lade geöffnet. Mit geschlossener Lade kommt man nur sehr schwer an den Laser. Wichtig: Auf jeden Fall den Netzstecker vor der Reparatur entfernen.

Anschließend kann der Laser vorsichtig mit der Hand Richtung Gehäuserückseite geschoben werden. Die Linse wird dann mit Isopropanol gereinigt. Ich verwende dafür immer Ohrenstäbchen. Darauf kommen ein paar Tropen Isopropanol. Mit dieser Seite kann die Linse vorsichtig gereinigt werden. Anschließend mit der anderen Seite des Ohrenstäbchen die Linse leicht trocknen.

Der Player aus ebay funktioniert seit der Reparatur einwandfrei und ist täglich in Gebrauch. Isopropanol bekommt ihr am leichtesten in der örtlichen Apotheke, oder z. B. auf Amazon. Ich werde euch unten die entsprechenden Produkte verlinken.

Finger weg von Media Range 50 GB BD-r DL

Bei meiner letzten Bluray Spindel habe ich mal wieder auf die Media Range Double Layer Rohlinge gesetzt. Es wurde eine 10er Spindel von Amazon. Die Rohlinge haben den bereits bekannten Media Code VERBAT-IMF-000. Von diesem habe ich ja bereits einige male berichtet. Bei der letzten Charge haben sie allerdings den Vogel abgeschossen. Von den gebrannten Rohlingen waren gerade mal drei stück brauchbar.

Mit brauchbar meine ich nicht dass sich die Rohlinge nicht brennen lassen haben, oder der Brennvorgang abgebrochen hat. Nein, das Brennen selbst hat mit meinem Pioneer BDR-S09 ohne Probleme funktioniert. Gebrannt wurde mit 4x Brenngeschwindigkeit.

Das nachträgliche scannen mit meinem Lite-On iHBS-112 brachte aber ernüchternde Ergebnisse. Fast jeder Rohling hatte an immer der gleichen Stelle erhebliche Ausreißer. Dies war sogar von außen am Rohling selbst sichtbar. An dieser Stelle befand sich ein heller Fleck/Punkt. Aber seht euch die Scans selbst an. Der letzte Scan war einer der vermeintlich guten. Meine Empfehlung ist, einen weiten Bogen um die Rohlinge zu machen. Meine nächste Spindel wird wohl wieder eine 50er Spindel Verbatim aus Japan. 

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Slim Line Bluray Laufwerk – Laser reinigen

In meinem HTPC ist ein Bluray Slim Line Laufwerk für die Wiedergabe von Blurays und DVDs zuständig. Vor kurzem habe ich das Gerät ausgebaut und den Laser gereinigt.
Dies kann manchmal helfen wenn Blurays oder DVDs nicht korrekt eingelesen werden oder während der Wiedergabe stocken. Aber wie genau kommt man bei einem Slim Line Laufwerk an den Laser? Bei meinem Laufwerk einem Panasonic UJ-265 war es recht einfach. Zunächst muss das Gerät natürlich aus dem PC/Laptop ausgebaut werden.

Danach geht es auch schon ans auseinanderbauen des Laufwerks. Bei meinem Gerät befindet sich an der Geräterückseite eine kleine Lasche, diese muss zunächst entfernt werden. Die Lasche soll Vibrationen minimieren. Also die beiden Schrauben lösen und die Lasche einfach abziehen.

Im zweiten Schritt müssen alle Schrauben die sich an der Oberseite des Laufwerks befinden entfernt werden. Danach kann die Frontblende vorsichtig abgezogen werden. Diese ist mit zwei Laschen an der Oberseite des Laufwerks eingehängt. Anschließend kann der obere Teil des Gehäuses abgenommen werden. Und schon haben wir Zugriff auf den Laser.

Für die Reinigung empfiehlt sich Isopropanol. Einfach 3-4 Tropfen auf ein Ohrenstäbchen und die Linse vorsichtig damit reinigen. Danach kann das Laufwerk in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut werden.

Test: Tutuo USB C Adapter für MacBook Pro

Wer im Besitz eines aktuellen MacBook Pro ist benötigt auf kurz oder lang einen passenden USB Type C Adapter um seine alten USB Sticks, Speicherkarten und sonstigen USB Geräte mit dem Macbook verbinden zu können.

Einen passenden Adapter gibt es von Tutuo. Ich habe den Adapter jetzt zwei Wochen in Verwendung und kann meine Erfahrungen teilen. Das Verbindungskabel des Adapters ist fest mit dem Adapter verbunden und kann nicht entfernt werden. An dieser Stelle hätte ich mir ein separates Kabel gewünscht. Im Fall eines defekts kann dieses nicht ausgetauscht werden.

Der Adapter hat erstaunlich kompakte Maße von (LBH: 81mm, 42mm, 14mm). Das Anschlusskabel hat eine Länge von 230mm. Im Gegensatz zum Macbook Pro ist das Gehäuse des Adapters leider komplett aus Kunststoff. Die Verarbeitung ist trotzdem auf einem sehr hohen Niveau. Auf dem Adapter signalisiert eine weiße LED sobald der Adapter mit dem Macbook oder anderem Gerät verbunden ist.

Der Adapter bietet folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • 1x USB 2.0
  • 1x USB 3.0
  • 1x MicroSD Kartenslot
  • 1x SD Kartenslot

Zudem kann an dem Adapter, auch das Netzteil des Macbooks angeschlossen werden. Somit ist es möglich das Macbook mit angeschlossenem Adapter zu laden. So können auch andere Geräte die an dem Adapter angeschlossen sind geladen werden. Zum Beispiel ein Handy.

Zu einem Preis von aktuell 16,99€ gibt es von mir eine Kaufempfehlung.

Test: TOOBUR Fitness Aktivitätstracker

Heute möchte ich euch einen Aktivitätsträcker des Herstellers Toobur vorstellen. Ich hatte das Gerät jetzt fast zwei Wochen in Verwendung und kann daher meine Erfahrungen teilen.

Für einen Preis von aktuell knapp 30€ bekommt man hier einen Vollwertigen 24/7 Fitnesstracker. Die Uhr zeichnet nicht nur die Schritte auf die währendd des Tages zurückgelegt worden sind, sondern misst auch in regelmäßigen Abschnitten den Puls. Die Pulsmessung erfolgt über den auf der Rückseite der Uhr angebrachten optischen Sensor.

Inbetriebnahme:

Vor der ersten Inbetriebnahme der Uhr sollte man das Gerät einmal vollständig aufladen. Um die Uhr zu laden muss man zuerst die beiden Armbänder von dem Hauptgerät entfernen. Durch festes Ziehen an den Bändern lösen sich diese vom Hauptgerät. Anschlißend kann man die Uhr direkt in einen geeigneten USB Port stecken. Entweder direkt an ein USB-Netzteil oder an den PC oder Laptop. Der Ladevorgang wird durch das leuchten einer roten LED oberhalb des Displays signalisiert. Sobald der Akku vollständig geladen ist leuchtet die LED grün.

Um die Uhr mit euerm Mobiltelefon zu koppeln muss zunächst die App VeryFitPro aus dem Appstore geladen werden. Ich habe die Uhr in Verbindung mit einem iPhone 8 getestet. Beim ersten Starten der App werdet ihr aufgefordert euch mit der Uhr zu koppeln. Die Uhr wurde bei mir ohne Probleme erkannt. In der App selbst könnt ihr euch euer persönliches Tagesziel (in Schritten) selbst definieren. Hier könnt ihr auch diverse Einstellungen der Uhr vornehmen.

Bedienung

Die Uhr wird lediglich durch einen Touchbutton unterhalb des Displays bedient. Das Display selbst besitzt keinerleich Touchfunktionen. Durch Drücken der Taste könnt ihr euch durch die einzelnen Funktionen der Uhr navigieren. Durch einmaliges Drücken auf die Taste gelangt ihr auf die Uhrenanzeige „Watchface“. Es gibt vier verschiedene Watchfaces zur Auswahl. Diese können in der App ausgewählt werden. Hier kann man neben Uhrzeit und Datum den Akkustand ablesen. Zudem wird angezeigt ob die Uhr aktuell mit dem Handy verbunden ist bzw. ob dieses sich noch in Reichweite befindet.

Was mich stört ist, dass man in die Darstellung der Uhr nur über den Button kommt. Im täglichen Gebrauch wenn ich die Uhrzeit ablesen möchte und das Handgelenk in Richtung Körper bewege, wacht die Uhr zwar in den meisten Fällen auf, es wird dann aber nur die Aktivitätsanzeige angezeigt. Hier ist die Uhrzeit eben nicht so einfach ablesbar.

Täglicher Gebrauch

Im täglichen Gebrauch hat die Uhr überzeugen können. Der Schrittzähler funktioniert zuverlässig. Auch die Aufzeichnung des Ruhepuls über den gesamten Tag hinweg funktioniert gut. Man kann sich jedes einzelne Messergebnis des Ruhepuls nachträglich in der App ansehen. Auch die Schlafaufzeichnung funkioniert zuverlässig.

Die Uhr ist in der Lage die Benachrichtigungen des Handys auch direkt auf der Uhr anzuzeigen. Diese Funktion muss über die App der Uhr zuerst aktiviert werden. Anschließend habt ihr die Möglichkeit die Apps von denen die Benachrichtigungen an die Uhr weitergeleitet werden sollen auszuwählen. Zum Beispiel bei einer eingehenden SMS vibriert die Uhr und die komplette SMS kann direkt auf der Uhr gelesen werden. Das ganze funktioniert natürlich auch mit WhatsApp.

Disziplin Laufen

Ich bin mit der Uhr auch zweimal beim Laufen gewesen. Hier hat die Uhr komplett versagt. Zum einen ist der angezeigte Puls während dem Laufen deutlich daneben. Als Referenz habe ich meine Polar M400 mit externem Brustgurtsensor verwendet. Der Herzschlag war duchwegs mind. 10 Schläge/Minute unter dem Wert der Polar M400. Zudem ist das Display nicht nur wegen der kleinen Größe sondern auch wegen der geringen Helligkeit beim Joggen nur schwer ablesbar. Die Möglichkeit einen externen Brustgurt mit der Uhr zu verbinden besteht nicht.

Fazit

Wer einen günstigen Fitnesstracker sucht und keine hohen Ansprüche hat, der findet mit dem Toobur Fitnesstracker einen treuen Begleiter. Wer mehr Wert auf Materialqualität legt und mit dem Fitnesstracker auch die ein oder andere Laufsession aufzeichnen möchte, der investiert lieber ein bisschen mehr.

MS Tech MC-80 BL HTPC Gehäuse – HTPC Gehäuse 2017

Heute möchte ich euch das Gehäuse MS Tech MC-80 der Firma TS Tech vorstellen. Ich habe mir das Gehäuse für meinen HTPC gekauft. Es handelt sich hier um ein Gehäuse für ITX Mainboards. Ich hatte die Wahl zwischen dem Streacom F1C und dem MS Tech Gehäuse. Ich suchte ein Gehäuse aus Aluminium mit der Möglichkeit ein Slim Line Laufwerk zu verbauen. Die Wahl viel letzendlich auf das Gehäuse von MS Tech, da hier ein Netzteil mitgeliefert wird und bereits ein Infrarotsensor verbaut ist.

Neben dem Gehäuse wird außerdem eine Windows Media Center kompatible Fernbedienung und ein externes Netzteil mitgeliefert. Im Gehäuse selbst befindet sich eine kleine Platine welche die einzelnen Spannung für das Mainboard und SATA Anschlüsse wandelt. Im Gehäuse ist Platz für ein ITX Mainboard, ein optisches Laufwerk (Slot In), eine 2,5 Zoll Festplatte und zwei Lüfter.

An der Front des Gehäuses befindet sich der An/Ausschalter. Dieser wird während dem Betrieb rot beleuchtet. Eine LED für Festplattenaktivität fehlt, hat meiner Meinung nach an einem Gehäuse für den Home Theater Bereich auch nichts verloren, da die blinkende LED nur vom Filmvergnügen ablenken würde. Zusätzlich gibt es an der Front noch zwei USB 2.0 Ports und zwei Anschlüsse für Mikrofon bzw. Kopfhörer.

Das besondere an dem Gehäuse ist aber der bereits verbaute Infrarot Empfänger. Er befindet sich ebenfalls an der Vorderseite direkt neben dem An/Ausschalter. Der IR Empfänger ist intern mit dem An/Ausschalter verbunden und mit der Spannungwandlerplatine vom Gehäuse. Dadurch ist es möglich den Rechner über die mitgelieferte Fernbedienung ein bzw. auszuschalten. Dabei spielt es keine Rolle ob euer Mainboard die Funktion Wake on USB zur Verfügung stellt oder nicht. Der IR-Empfänger wird zusätzlich mit dem internen USB Stecker auf dem Mainboard verbunden. Ich steuere den Rechner über eine Logitech Harmony. Über die Logitech könnt ihr einfach den Hersteller MS-Tech zur Fernbedienung hinzufügen und MC-80 als Gerät auswählen.

Hinweis zum Einschalten über den IR-Empfänger: Sobald ihr Windows 10 verwendet müsst ihr in den erweiterten Energieeinstellungen von Windows die Option schnelles hochfahren deaktivieren. Ansonsten lässt sich der Rechner nicht über den IR-Empfänger einschalten.

 

Ich habe in dem Gehäuse folgende Hardware verbaut:

  • Gigabyte H110N ITX Mainboard
  • Intel Celeron G3930 Kaby Lake
  • 8GB DDR4 Ram
  • Noctua CPU Kühler
  • Panasonic UJ-265 Slot-In Laufwerk

Das Gehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist auch für das Wohnzimmer geeignet. Ich verwende den Rechner mit Windows 10 und Kodi an Board als HTPC zur Wiedergabe von Blurays und Filmen auf dem NAS.

Update vom 03.04.2018

Das Ein- und Ausschalten hat wunderbar funktioniert, auch die Bedienung von Kodi unter Windows 10. Allerdings wurde der Rechner nachdem er in den Standby gegangen ist immer nach wenigen Sekunden wieder aufgeweckt. Der Übeltäter war der verbaute Infrarotsensor. Sobald dieser abgeklemmt wurde blieb der Rechner im Standby-Modus. Ich habe den Infrarotsensor ausgebaut und in einen anderen PC eingebaut um auszuschließen dass es evtl. am Mainboard liegt. Aber auch in einem anderen Rechner weckte der Infrarotsensor immer den PC nach wenigen Sekunden aus dem Standby. Auf Nachfrage bei MS-Tech ob es möglich ist mir den Sensor zu tauschen erhielt ich keine Antwort. Also habe ich bei ebay selbst einen Infrarotsensor gekauft (Hersteller: Nanum). Dieser funktioniert einwandfrei ohne den PC aus dem Standby zu wecken.

TEST: Reacer LED-Wecker mit USB Ports

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Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit dem LED Wecker von Reacher teilen. Das Besondere an dem Wecker ist ein zusätzlicher USB Port auf der Rückseite um Beispielsweise sein Smartphone oder Tablet zu laden.

Im Lieferumfang findet man neben dem Wecker noch ein USB-Kabel um den Wecker mit Strom zu versorgen. Ein passendes Netzteil wird leider vom Hersteller nicht mitgeschickt. Ich habe dafür einfach mein iPhone Ladegerät verwendet. Ein günstiges Netzteil findet ihr hier.

Auf der Rückseite des Weckers befindet sich auch ein Fach für eine zusätzliche AA-Batterie. (Batterie nicht im Lieferumfang erhalten). Dies verhindert, dass die aktuelle Uhrzeit stehen bleibt falls die Hauptstromversorgung über USB getrennt wird. Sobald ihr die Hauptstromversorgung trennt erlischt die LED Anzeige an der Vorderseite des Weckers. Durch die zusätzlich eingelegte Batterie läuft die Uhr allerdings weiter.

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Auf der Rückseite befinden sich ebenfalls Bedienelemente zum Einstellen der Uhrzeit und natürlich der Weckzeit. Ebenfalls befindet sich hier ein Schieberegler um die Weckfunktion zu aktivieren bzw. deaktivieren.

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Sobald der Wecker klingelt kann über einen Druck auf die Oberseite des Weckers die Snooze Funktion aktiviert werden. In diesem Fall wird der Alarm Stumm geschalten und der Wecker klingelt in 8 Minuten erneut. Der eigentliche “Taster” ist bei dem Wecker in zwei der vier Füße intigriert. Um den Alarm komplett auszuschalten muss der Schieberegler auf der Rückseite auf AL.OFF gesetzt werden.

Ein Kritikpunkt gibt es: Zwei der Gummifüße auf der Unterseite des Weckers sind nur aufgeklebt. Diese lösen sich leicht. Ansonsten bin ich mit dem Wecker sehr zufrieden und mein Handy kann über Nacht komplett ausbleiben.

Test: iPhone 6S Plus Hülle von JETech

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Die letzten Wochen konnte ich wieder eine Handyhülle für mein iPhone 6S Plus testen. Genau handelt es sich um eine Handyhülle des Herstellers JETech. Die Hülle ist auf der Rückseite mit einem Carbon-Look versehen. Auf Höhe des Apple Logos ist eine runde Aussparung in der Hülle. So sieht man das Apple Logo des iPhones.

Material / Verarbeitung

Die Hülle besteht aus Kunststoff, wobei das Material sehr gut in der Hand liegt. Das iPhone ist mir seid ich die Hülle benutze kein einziges mal aus der Hand gerutscht. Das spricht für einen guten Bedienkomfort. Zudem trägt die Hülle nicht zu dick auf das eh schon große iPhone auf. Die Wände der Hülle sind dünn gehalten. Bieten aber dennoch einen ausreichenden Schutz vor Stürzen.

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Für die Lauter-/Leiser Tasten und den Standby-Button sind jeweils Tasten in der Hülle intigriert. Die Tasten lassen sich leicht bedienen. Der Druckpunkt der Originaltasten bleibt dabei erhalten. Für die den Mute-Switch ist eine Aussparung in der Hülle. Leider lässt sich die Haste mit etwas größeren Fingern nicht mehr so leicht erreichen wie ohne die Hülle. Für die Kopfhörerbuchse, Lightning-Anschluss und den Lautsprecher sind ebenfalls Aussparungen in der Hülle angebracht.

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Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Seitenränder der Hülle von der Höhe über das Display des iPhones ragen. Somit ist auch das Display vor Stürzen geschützt. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.