Review: Neabot Q11 Roboterstaubsauger – Mein neuer Geheimtipp

Ich hatte in der Vergangenheit mehrere Saugroboter von verschiedenen Herstellern in Verwendung. Die Marke Neabot kannte ich vorher noch nicht. Umso überraschter war ich von der Performance des Neabot Q11. Vor allem in der Navigation macht er eine sehr gute Figur. Er spielt auf jeden Fall ganz vorne mit und braucht sich von der Top-Modellen der namhaften Hersteller (Ecovacs, Roborock) nicht verstecken.

Im Lieferumfang sind folgende Komponenten enthalten:

  • Saugroboter Neabot Q11
  • Absaugstation
  • Wischtücher
  • Zusätzlicher Staubbeutel für die Absaugstation
  • Ersatz-Hepa-Filter

Vorteile

✅ Sehr gute Navigation
✅ No-Go-Zonen und Raumaufteilung in der App
✅ Super Reinigungsleistung dank 4000 Pa
✅ Absaugstation
✅ Preis/Leistung

Nachteile

❌ Laute Absaugstation
❌ App und Saugroboterstimme aktuell nicht in deutscher Sprache
❌ schlechte Lautsprecher

Inbetriebnahme

Sowohl der Saugroboter als auch die Absaugstation sind sehr gut verarbeitet und machen generell einen hochwertigen Eindruck. Besonders auffällig ist das Design der Absaugstation. Sie ist sehr futuristisch und erinnert mich an ein Designer-Möbelstück. Die Absaugstation wird mittels eines mitgelieferten dreipoligen Kaltgerätesteckers mit dem Stromnetz verbunden. Das Netzteil selbst ist in der Absaugstation integriert.

Nachdem man den Saugroboter von sämtlichen Verpackungsresten befreit hat, kann man ihn direkt in die angeschlossene Ladestation schieben und mit dem Ladevorgang beginnen. Vor dem ersten Reinigungsvorgang sollte man das Gerät einmal komplett aufladen.

Die Einbindung im heimischen WLAN wird über die Neabot App vorgenommen. Sie ist für iOS und Android erhältlich und kann in den entsprechenden Stores heruntergeladen werden. Ich hatte mit einem iPhone 12 und iOS 15 keinerlei Probleme bei der Einrichtung. Zu beachten ist auch bei diesem Modell, dass man den Saugroboter nur in ein WLAN im 2,4GHz Bereich einbinden kann. Dies ist aber bei den meisten Saugrobotern der Fall. Während der Einrichtung sollte man das WLAN-Passwort seines Routers zur Hand haben.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Nach dem ersten Starten ist mir die schlechte Sprachqualität des Neabot Q11 aufgefallen. Ich weiß nicht genau, ob es an dem integrierten Lautsprecher oder an der Sprachaufnahme liegt. Auf jeden Fall hört sich die Stimme des Saugroboters sehr kratzig und fast schon etwas furchteinflößend an.

Während der ersten Reinigung erstellt, der Neabot Saugroboter eine komplette Karte der eigenen vier Wände. Diese wird in der App gespeichert. Die Reinigung verlief ohne Probleme. Auch das zurückfahren zur Absaugstation ist kein Problem.

Navigation

Der Neabot Q11 ist im Vergleich zu anderen Modellen in dieser Preisklasse nicht mit einem „Laserturm“ ausgestattet, sondern mit vier einzelnen Lasern (Lidar-Scanner) an der Vorderseite ausgestattet. In Sachen Navigation und Hinderniserkennung spielt der Saugroboter aber ganz vorne mit. Auch kleine Hindernisse, die mitten im Raum stehen werden, bereits vorher erkannt und gezielt umfahren. Der Neabot Q11 stößt nicht mal dagegen so wie das bei anderen Modellen Teils der Fall ist. Seit ich den Saugroboter im Einsatz habe wurden keinerlei Räume oder Bereiche vergessen oder doppelt angefahren.

Reinigungsleistung

Die Saugleistung ist dank 4000 Pa auf einem sehr hohen Level. Die meisten aktuellen Saugroboter haben eine Saugleistung zwischen 2500 Pa und 3000 Pa. Natürlich kann ich diesen Wert mangels technischer Mittel nicht überprüfen, aber die Saugleistung ist mehr als ausreichend. Eine automatische Teppicherkennung ist ebenfalls vorhanden. Das heißt sobald der Saugroboter auf einen Teppich auffährt wird die Saugleistung erhöht. Die seitlich angebrachte Kehrbürste befördert während der Fahrt den Staub/Schmutz aus den Ecken in Richtung Mitte des Saugroboters. Die Hauptbürste an der Unterseite des Geräts besteht sowohl aus Kunststofflamellen und Borsten. Dadurch ist eine gründliche Reinigung auf Teppichen und Hartböden gegeben. In der App kann man zudem aus drei verschiedenen Saugstufen wählen. Die Lautstärke des Geräts ist für mein Empfinden angenehm leise und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar.

App

Die Steuerung des Saugroboters erfolgt größtenteils über die bereits angesprochene App. Bei Bedarf kann man das Gerät auch über die zwei Tasten an der Oberseite des Saugroboters bedienen. Hier kann man aber nur die grundlegendsten Funktionen ansteuern, wie das Starten und Beenden einer Reinigung und die Wiederkehr zur Ladestation einleiten. Über die App hat man die Möglichkeit die zu Beginn erstellte Karte zu bearbeiten. Es ist möglich die Räume aufzuteilen, falls die automatische Erkennung nicht korrekt funktioniert hat. Man hat die Möglichkeit virtuelle Bereiche (No-go-Zonen) einzufügen, an denen der Saugroboter nicht Saugen soll.
Dann gibt es noch grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Zeitplänen, die Reinigung von einzelnen Räumen oder eine Zonenreinigung. Die App ist leider etwas unübersichtlich und aktuell nicht in deutscher Sprache. Manche Einstellungen nicht gleich ersichtlich und erst durch Ausprobieren klar. Hier habe ich schon weitaus bessere Apps gesehen. Zum Beispiel die von Ecovacs.

Absaugstation

Die Absaugstation ist ein großer Mehrwert. Auch die Tatsache, dass diese bereits im Preis inbegriffen ist. Sie funktioniert im Grunde genommen wie auch die Absaugstationen von anderen Modellen. In der Absaugstation ist ein Stabbeutel vorhanden. Die Station saugt nach jedem Reinigungsvorgang den Staub/Schmutz aus dem Staubbehälter des Saugroboters. Dadurch entfällt das wöchentliche Leeren des integrierten Staubbehälters. Die Absaugstation macht ihre Arbeit sehr gut. Im Staubbehälter des Saugroboters befinden sich nach der Absaugung keinerlei Staubreste mehr. Leider ist die Absaugstation im Betrieb unangenehm laut.

Fazit

Bei diesem Modell konnte mich am meisten die Navigation überzeugen. Aber auch die allgemeine Verarbeitung und die Absaugstation sind ein großer Pluspunkt. Abstriche gibt es aus Meiner Sicht nur bei der App-Bedienung. Aber hier kann mittels Softwareupdate noch nachgebessert werden.

Review: yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion

Mit dem yeedi vac hybrid bekommt man einen sehr guten Saugroboter mit toller Leistung und einer super Verarbeitung im mittleren Preissegment. Das Gerät überzeugt mit einer guten Navigation, Saugleistung und einer ausgereiften App.

Lieferumfang

Der Saugroboter wird ohne viel Zubehör geliefert. Im Lieferumfang sind demnach folgende Komponenten enthalten:

yeedi vac hybrid Saugroboter
• Ladestation inkl. Netzteil
• Wassertank inkl. Wischaufsatz
• Bedienungsanleitung

Inbetriebnahme

Direkt nach dem Auspacken ist mir die gute Verarbeitung der Komponenten ins Auge gefallen. Die mitgelieferte Ladestation ist auf der Rückseite mit einem Kabelmanagement ausgestattet. Hier kann man die überschüssige Länge des Stromkabels aufwickeln und verstauen. So geht das Kabel nicht im Weg um.

Nachdem man den Saugroboter von sämtlichen Verpackungsresten befreit hat, kann man ihn direkt auf die angeschlossene Ladestation legen und mit dem Ladevorgang beginnen. Vorher sollte man den Ein-Schalter unter der Klappe für den Staubbehälter auf die Ein-Position stellen. Vor dem ersten Reinigungsvorgang sollte man das Gerät einmal komplett aufladen.

Die Einbindung im heimischen WLAN über die yeedi-App verlief ohne Probleme. Man wird Schritt für Schritt durch die einzelnen Punkte geleitet. Zu beachten ist, dass das Gerät wie die meisten nur in ein 2,4GHz WLAN eingebunden werden kann. Zur Einrichtung sollte man sein WLAN-Passwort zur Hand haben.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Während der ersten Reinigung erstellt, der yeedi Saugroboter eine komplette Karte der eigenen vier Wände. Diese wird in der App gespeichert. Die Reinigung verlief ohne Probleme. Auch das zurückfahren ist kein Problem. Das Besondere am yeedi Saugroboter ist, dass er nicht wie die meisten anderen Saugroboter mit einem Lidar-Sensor arbeitet, sondern mit einer Kamera an der Oberseite des Geräts ausgestattet ist. Die Kartierung mit dem Kamerasystem funktioniert erstaunlich gut und ist von der Genauigkeit mit der Lidar-Technik vergleichbar.

Navigation

Die Navigation ist dank des Kamerasystems auch mit höherpreisigen Modellen vergleichbar. Im Raum befindliche Gegenstände werden gekonnt umfahren. Kleine Stuhlfüße werden hingegen nicht immer erkannt, sondern erst nachdem der Saugroboter einmal dagegen gefahren ist. Positiv ist, dass der Saugroboter jeden Raum sehr gründlich reinigt. Es werden keine Räume bzw. Bereiche vergessen.

Reinigungsleistung

Auch die Reinigungsleistung ist beim yeedi Saugroboter auf einem sehr hohen Niveau. Mit den vom Hersteller angegebenen 2500 Pa Saugleistung befindet sich der Saugroboter im Vergleich im oberen Mittelfeld. Die seitlich angebrachte Kehrbürste befördert während der Fahrt den Staub/Schmutz aus den Ecken in Richtung Mitte des Saugroboters. Die Hauptbürste an der Unterseite des Geräts besteht sowohl aus Kunststofflamellen und Borsten. Dadurch ist eine gründliche Reinigung auf Teppichen und Hartböden gegeben. Dank der automatischen Teppicherkennung erhöht er auf dem Teppich seine Saugleistung. In der App kann man zudem aus drei verschiedenen Saugstufen wählen. Die Lautstärke des Geräts ist für mein Empfinden angenehm leise und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar.

App

Die Steuerung des Saugroboters erfolgt größtenteils über die bereits angesprochene App. Diese ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar. Der Saugroboter ist zwar mit einer Taste ausgestattet. Hier kann man aber nur die grundlegendsten Funktionen ansteuern, wie das Starten und Beenden einer Reinigung und die Wiederkehr zur Ladestation einleiten. Über die App hat man die Möglichkeit die zu Beginn erstellte Karte zu bearbeiten. Die Raumeinteilung kann leider nicht verändert werden. Diese wurde bei mir allerdings automatisch erkannt. Man hat die Möglichkeit virtuelle Bereiche (No-go-Zonen) einzufügen, an denen der Saugroboter nicht Saugen bzw. Wischen soll. Wobei man hier sogar zwischen No-Saug-Zonen und No-Wisch-Zonen differenzieren kann. Die Reinigungssequenz kann ebenfalls eingestellt werden, sprich man kann einstellen nach welcher Reihenfolge die einzelnen Räume angefahren werden sollen.

Dann gibt es noch grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Zeitplänen, die Reinigung von einzelnen Räumen oder eine Zonenreinigung. Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut und optisch ansprechen. Man kann während der Reinigung sogar beobachten an welcher Stelle sich der Saugroboter gerade in der Karte befindet.

Fazit

Mit dem yeedi Saugroboter bekommt man ein solides Gerät mit einer guten Navigation und einer tollen App-Steuerung. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet. Besonders attraktiv ist der aktuelle Preis. In dieser Kombination kann ich das Gerät sehr empfehlen.

yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion, 2500Pa Saugstärke, Teppicherkennung, Raumkarte, Sperrzone, Selektive Raumplanung, 7,7 cm Ultradünn, kompatibel mit Absaugstation (exkl.)
1.024 Bewertungen
yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion, 2500Pa Saugstärke, Teppicherkennung, Raumkarte, Sperrzone, Selektive Raumplanung, 7,7 cm Ultradünn, kompatibel mit Absaugstation (exkl.)
  • [Saugkraft von 2500 Pa] Mit einer Saugkraft von 2500 Pa und 4-Stufen-Reinigungssystem saugt der yeedi vac hybrid Tierhaare, Krümel und Schmutz gründlich auf. Er ist IDEAL für Familien mit Haustieren.
  • [2-in-1-Saug- und Wischfunktion] Mithilfe seiner hohen Saugkraft und seines intelligenten Wischsystems saugt und wischt yeedi gleichzeitig, sodass Ihre Böden in nur einem Durchgang zweifach gereinigt werden.
  • [Benutzerdefinierte Reinigung] yeedi erstellt eine entsprechende Raumkarte. Durch einfaches Einzeichnen auf die Karte können Sie die zu reinigenden Räumen oder Bereiche auswählen, und Folge, Frequenz, Sperrzone usw. anpassen.
  • [Teppicherkennung] Die Teppicherkennung erlaubt die automatische Auswahl des Reinigungsverfahrens. Er erhöht die Saugkraft auf Teppich beim Saugmodus und umgeht Teppich beim Wischmodus.
  • [Kompatibel mit Absaugstation] Die yeedi Absaugstation (separat zu kaufen) erlaubt dem yeedi vac hybrid selbstständige Entleerung seines Staubbehälters, sodass Sie nur den Staubbeutel alle 30 Tage ersetzen müssen.

Review: Lydsto R1 Saugroboter

Um es vorneweg zunehmen. Der Saugroboter von Lydsto kann nicht nur optisch überzeugen – er erinnert mich so an manche Modelle von Xiaomi – sondern überzeugt auch in voller Linie mit seinen Funktionen, der Navigation und den Reinigungsergebnissen. Im Folgenden werde ich im Detail weiter darauf eingehen.

Lieferumfang

Das Gerät wird mit einem sehr üppigen Zubehörset geliefert. Was ich bisher noch keinem anderen Gerät gesehen hab, vor allem nicht in der Preisklasse ist das zusätzliche Staubbeutel mitgeliefert werden. Hier der komplette Lieferumfang:

  • 1x Lydsto R1 Saugoboter
  • 1x Absaugstation inkl. Stromkabel
  • 1x Vollständige Bedienungsanleitung
  • 1x Reinigungszubehör
  • 1x Wischaufsatz
  • 6x Staubbeutel
  • 30x Mikrofasertücher

Inbetriebnahme

Die Saugstation ist auf der Rückseite mit einem Kabelmanagement ausgestattet. Hier kann man die überschüssige Länge des Stromkabels aufwickeln und verstauen. So geht das Kabel nicht im Weg um. Im Auslieferungszustand ist bereits ein Staubbeutel in der Absaugstation eingesetzt. Um die Beutel zu wechseln, muss man den oberen Deckel öffnen und den vollen Staubbeutel einfach aus der Halterung schieben. Auf der Innenseite des Deckels findet man auch eine illustrierte Anleitung.

Sobald die Absaugstation aufgestellt und mit der Stromversorgung verbunden ist, kann man den Saugroboter mit den Kontakten an der Absaugstation andocken. Jetzt ist das Gerät bereit mit WLAN und App gekoppelt zu werden. Hierfür benötigt man die App des Herstellers. Diese ist sowohl für Android als auch iOS vorhanden. Ich verwende die App unter iOS 15 ohne Probleme. Hierbei ist zu beachten, dass man den Saugroboter nur in 2,4GHz Netzwerke einbinden kann. Dies ist aber bei den meisten Modellen so. Die App leitet einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Das WLAN-Passwort sollte man parat halten.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Während der ersten Reinigung erstellt, der Lydsto R1 eine Karte der Wohnung. Dies ist unter anderem möglich da das Gerät mit einem Lydar-Sensor ausgestattet ist. Im inneren des Turms in der Mitte des Geräts, rotiert ein Laserscanner während der Reinigung. Dadurch wird der Raum in Echtzeit kartographiert und der Saugroboter weiß immer, wo er sich gerade befindet. In Sachen Navigation und dem Zurechtfinden im Raum ist das natürlich ein großer Vorteil gegenüber Saugrobotern die keinen Laserscanner besitzen. In dieser Preisklasse ist der Verbau einen Laserscanners allerdings üblich.

Die erste Reinigung verlief bei uns ohne Probleme und es wurde eine vollständige Karte in der App gespeichert. Der Saugroboter ist an keiner Stelle steckengeblieben. Auch das zurückfinden zur Ladestation bzw. Absaugstation war kein Problem. Bei der ersten Reinigung hat allerdings die Absaugung nicht funktioniert. Bei den anderen malen schon.

Navigation

In Punkte Navigation bin ich von dem Gerät sehr begeistert. Es werden keine Stellen doppelt angefahren, und es werden keine Stelle ausgelassen. Das ist schon mal sehr positiv und nicht selbstverständlich. Auch die Reinigungszeit ist sehr beachtlich. Hier konnte er meinen Roborock S50 schlagen mit dem ich bisher sehr zufrieden war. Lt. App benötigt er für 30 Quadratmeter Netto-Fläche ca. 40 Minuten. Damit bin ich sehr zufrieden.

Reinigungsleistung

Der Lydsto R1 ist mit einer seitlichen Kehrbürste ausgestattet. Die einzelnen Bürsten sind ausreichend lang. Damit gelangt er problemlos auch in Ecken um den Schmutz vor seine Front zu kehren. Die Hauptbürste ist im Grunde genommen identisch mit der des Roborock S50. Hier kommen abwechselnd Borsten und Lamellen aus Kunststoff zum Einsatz.
Mit dieser Kombination erzielt der Saugroboter beachtliche Ergebnisse. Dank der automatischen Teppicherkennung erhöht er auf dem Teppich seine Saugleistung. In der App kann man zudem aus vier verschiedenen Saugstufen wählen. Diese reichen von Leise über Standard und Kräftig bis hin zu Max. Die Lautstärke des Geräts ist sehr angenehm und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar. Zu erwähnen ist, dass die Räder zu Beginn sehr nervige Quietschgeräusche auf dem Parkett erzeugt haben. Diese treten jetzt aber nicht mehr auf. Ich vermute die Räder mussten sich erst einfahren.

App

Die Steuerung findet größtenteils über die Lydsto-App statt. Rudimentäre Funktionen wie das Starten und Beenden einer Reinigung kann man auch über die Tasten am Saugroboter nutzen. Der Funktionsumfang in der App ist aber sehr viel umfangreicher. Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut und man findet sich schnell zurecht. Wie bereits erwähnt erstellt der Saugroboter während der ersten Fahrt eine komplette Karte der Wohnung in der App. Anschließend kann man Räume festlegen und über den angepassten Modus für jeden Raum eine indivuduelle Saugstufe definieren. Auch die Wassermenge in Verbindung mit der Wischfunktion kann nach Belieben für jeden Raum anders eingestellt werden. Zum Beispiel habe ich die Wassermenge in der Küche (Fliesenboden) höhergestellt wie die im Wohnzimmer (Parkett).

Natürlich ist es auch möglich nur bestimmte Räume zu reinigen. Die Sequenz also welcher Raum zuerst gereinigt wird kann dabei eingestellt werden. Auch No-Go-Zonen, sowohl für die Wischfunktion als auch für normale Reinigungsvorgänge können definiert werden. Eine automatische Teppichvermeidung während die Wischfunktion eingeschaltet ist, gibt es leider nicht. Dafür kann man mithilfe der App Zeitpläne aus Wochentagen und Uhrzeiten erstellen, an denen der Saugroboter Reinigen soll.

Fazit

Der Markt der Saugroboter wird sehr hart umkämpft. Der Lydsto R1 kann meiner Meinung nach aber sehr überzeugen. Er schafft es zwar nicht mit den Top-Modellen der großen Hersteller wie Xiaomi oder Ecovacs mitzuhalten, bietet aber ein gelungenes Gesamtpaket aus Reinigungsleistung, Navigation und Ausstattung. Bei dem aktuellen Preis von ca. 400€ sollte man sich das Gerät auf jeden Fall etwas genauer ansehen.

Review: Apple iPhone 12

iPhone 12 Verpackung

Einführung

Ende 2018 bin ich von einem iPhone 8 auf das iPhone XS umgestiegen. Das Jahr drauf habe ich mir überlegt eine iPhone 11 zukaufen, davon abgebracht hat mich aber die Tatsache, dass das iPhone 11 nur ein LCD hat und das vom iPhone XS ein Rückschritt gewesen wäre. Das iPhone 11 Pro war mir zu der Zeit zu teuer. Nochmal ein Jahr später – also genau vor zwei Wochen – wurde dann das iPhone 12 vorgestellt. Endlich ist Apple den Schritt gegangen und hat auch in das günstigere iPhone ein OLED Display verbaut. Dies war für mich der ausschlaggebende Punkt das iPhone 12 zu kaufen. Das Gerät ist heute bei mir angekommen und ich kann ein erstes Fazit geben.

Unboxing

Die erste Neuerung und wohl auch die am Kontroverstesten Diskutierte fällt direkt beim Auspacken auf. Die Verpackung ist nur noch halb so hoch wie zum Beispiel die Verpackung vom iPhone XR oder iPhone 12. Der Grund dafür ist das Apple bei den neuen Geräten auf das Netzteil verzichtet und nur noch ein USB-C Ladekabel beilegt. Kopfhörer sind ebenfalls keinen mehr dabei. Apple selbst geht hier auf den Aspekt von Ressourcen-Einsparung ein, da die meisten Kunden ohnehin schon ein Netzteil zuhause haben. Ich persönlich kann das nur bestätigen und begrüße die Entscheidung deshalb auch voll und ganz. Wenn ich in die unzähligen iPhone Verpackungen im Keller schaue finde ich unbenutzt Kopfhörer und USB-Netzteile, die noch nicht einmal vom Plastik entfernt worden sind.

Design

Eine weitere Änderung zu den Vorgängermodellen ist das leicht geänderte Design. Es lehnt sich mehr an das aktuelle iPad Pro bzw. an das iPhone 4S an. Die Kanten am Gerät sind nicht mehr abgerundet, sondern eckig. Die Displayränder sind im Vergleich zum iPhone 11 und iPhone XR etwas geschrumpft, sie sind aber dennoch nicht so schmal wie bei meinem Vorgängergerät dem iPhone XS. Bei der Wahl der Farbe habe ich mich direkt für das Blau entschieden. Ich finde es sieht in echt mindestens genauso gut aus wie auf den Produktfotos. Ein Manko der mir aufgefallen ist sind die Schrauben auf der Unterseite. Bei meinem Vorgängermodell waren diese in der Gehäusefarbe lackiert. Diese sind beim iPhone 12 Silber, egal welche Farbe man wählt. Die Rückseite ist komplett aus Glas und leider sehr anfällig für Fingerabdrücke. Die Anordnung der Tasten ist nahezu identisch mit der vom iPhone XS. Nur der Simkarten-Slot ist von der rechten Seite auf die linke Seite gewandert. Die Tasten haben alle einen guten Druckpunkt und sind sehr hochwertig verarbeitet. Das ganze Gerät ist auf einem qualitativ sehr hochwertigem Niveau gefertigt.

Display

Wie in der vorhin schon angedeutet kommt wird dieses Jahr erstmals ein OLED Panel in den günstigeren Modellen verbaut. Das Display löst im iPhone 12 mit einer Auflösung von 2532 x 1170 Pixeln auf und damit eine Pixeldichte von 460ppi. Somit besser als die vom iPhone XS. Das Display ist ein Augenschmaus für die Augen. Was mir sicherlich fehlen wird ist die 3D Touch-Funktion. Die Funktion wird bei allen neuen Modellen nicht mehr verbaut. Das heißt man kann nicht mehr durch festes Drücken auf das Display diverse Kontextmenüs öffnen. Stattdessen muss man nun den Finger einfach länger gedrückt halten. Das dauert zwar etwas länger, aber man hat Zugriff auf die gleichen Funktionen.

Abmessungen

Mir war es zum einen wichtig ein nicht viel größeres Gerät was die reinen Abmessungen betrifft zu kaufen. Das iPhone 12 ist im Gegensatz zum iPhone XS nur minimal größer geworden. Hat dafür aber ein größeres Display von 6,1 Zoll. Der aktuell größere Bruder – das iPhone 12 Pro – hat exakt die gleichen äußeren Abmessungen, und ebenfalls die gleichen Abmessungen was das Display angeht. Auch die Auflösung ist identisch. Nur soll das Display des großen Bruders ein wenig heller sein. Ich bin jedenfalls mit der Displayhelligkeit des iPhone 12 sehr zufrieden. Was mir am äußeren Design ebenfalls sehr gut gefällt ist die komplett flache Vorderseite. Bei meinem iPhone XS waren die Displayränder hin zum Außenrahmen leicht abgerundet. Dadurch hatte man nie einen sehr sicheren Halt in der Hand. Bei den neuen Geräten ist die Vorderseite komplett flach und auch die Displayränder. Dadurch liegt es zumindest bei mir besser in den Händen. Es verleiht dem Gerät auch diesen industriellen Look, welcher mir sehr gut gefällt.

Performance / Leistung

Von Jahr zu Jahr sind die neuen iPhones die schnellsten Geräte auf dem Markt und stecken meistens noch die Top-Flaggschiffe von anderen Herstellern in den Schatten die erst Monate später veröffentlicht werden. Beim iPhone 12 ist das nicht anders. Der neue Prozessor A14 Bionic öffnet Apps in einer rasanten Geschwindigkeit. Das Navigieren durch das Betriebssystem und diverse Apps schüttelt der Prozessor einfach so aus dem Ärmel. Aufwendige Spiele laufen flüssig und mit vielen Details. Es fühlt sich einfach alles Butterweich an. Egal ob man durch ewige Webseiten scrollt oder durch die Fotogalerie von über 1000 Fotos scrollt. Im Geekbench Score erzielt mein Gerät einen Score von 1594 im Single-Core Score und 4068 im Multi-Core Score. Aktuell der schnellste Prozessor in einem Smartphone.

Kamera

Im iPhone 12 kommen auf der Rückseite zwei Kameras zum Einsatz. Eine Ultraweitwinkel und ein Weitwinkelobjektiv jeweils mit einer Auflösung von 12 Megapixeln. Portraitmodus wie ich es von meinem iPhone XS kenne ist ebenfalls mit an Bord. Neu dazugekommen ist der Nachtmodus. Damit wird es einem ermöglicht auch bei dunklen Lichtverhältnissen brauchbare und vor allem helle Fotos aufzunehmen. Die Kamera bestimmt dabei automatisch die Dauer der Belichtung je nach Umgebungslicht. Dank der verbauten Bildstabilisierung können sich die Ergebnisse echt sehen lassen. Durch die Ultraweitwinkelkamera ist man flexibel, wenn einmal mehr Personen in einem kleinen Raum abgeknipst werden müssen. Sie eignet sich allerdings auch perfekt für Landschaftsaufnahmen. Die Fotos sowohl von beiden Kameras sind farblich sehr neutral und nehmen sehr viele Details auf, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Auf der Vorderseite kommt ebenfalls ein 12 Megapixel Kamera zum Einsatz. Videoaufnahmen sind in 4K bei 60 Bildern pro Sekunde möglich. HDR Aufnahmen in Dolby Vision mit 30 Bildern pro Sekunde. Wer vorhat mit dem Gerät viele Fotos und Videos zu machen, dem lege ich auf jeden Fall nahe den Aufpreis für einen größeren internen Speicher auszugeben. Ich habe mich ebenfalls für die 128GB Version entschieden. Der Preisunterschied von ca. 50€ für den doppelten Speicher ist auf jeden Fall gut investiert.

Akku

Der Akku ist im Vergleich zum Vorgängermodell um fast 10 Prozent geschrumpft. Inwieweit sich dies negativ auf die Akkulaufzeit des Geräts widerspiegelt kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Ich vermute aber, dass der neue Prozessor sehr viel effizienter als sein Vorgänger und sich der kleinere Akku somit kompensiert. Ich werde nach einigen Wochen meine Erfahrungen zur Akkulaufzeit aktualisieren.

Fazit

Die wohl größten Neuerungen des iPhone 12 und auch des iPhone 12 Pro sind aber sicherlich die MagSafe Funktion und dass die Geräte erstmals mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G kompatibel sind. Auch wenn ich den meisten Städten und Gemeinden noch kein 5G verfügbar ist, so ist man sicherlich mit dem iPhone sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Auch ich habe momentan nicht die Möglichkeit in meiner Stadt in den Genuss von 5G zu kommen. Ich hoffe das wird sich mittelfristig ändern. Im Fazit stellt sich immer die Frage ob und wem ich das Gerät empfehlen kann. Auf jeden Fall allen die sich von einem anderen Gerät umsteigen möchten. Besitzer eines iPhone 11 oder besser würde ich nicht zu einem Umstieg raten. Klar im Gegensatz zum iPhone 11 wird hier endlich ein OLED Panel, das wäre für mich aber noch kein Grund nach einem Jahr umzusteigen. Vom iPhone XS so wie es bei mir der Fall ist kann ich guten Gewissens sagen, dass sich ein Umstieg angebracht wäre. Die Kameras sind besser. Das Display ist zwar nur eine Nuance besser aber bei der Leistung hat sich einiges getan. Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen mit dieser Rezension helfen.

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  • 5G für superschnelle Downloads und Streaming in höchster Qualität
  • A14 Bionic, der schnellste Chip in einem Smartphone
  • Fortschrittliches Zwei‐Kamera-System mit 12 MP Ultraweitwinkel‐ und Weitwinkelobjektiv, Nachtmodus, Deep Fusion, Smart HDR 3, 4K Dolby Vision HDR Aufnahme
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Bluray-Rohlinge 50GB – Vergleich

Test-Sieger
50 Verbatim Double Layer 3D Blu Ray Rohlinge 50 gb Full Printable Bluray
20 Verbatim Bluray Rohlinge BD-R 50GB Original Spindel Full Printable Bluray
Verbatim BD-R Dual Layer Blu-ray Rohlinge 50 GB, Blu-ray-Disc mit 6-facher Schreibgeschwindigkeit, mit Kratzschutz, 10er-Pack Spindel, Blu-ray-Disks für Video- und Audiodateien
MediaRange MR509 BD-R Dual Layer 50GB 6-fache Schreibgeschwindigkeit, vollflächig bedruckbar, 10er Cakebox
PRIMEON BD-R DL 50GB/2-8x Cakebox (10 Disc) ultra-protect-disc Surface
50 Verbatim Double Layer 3D Blu Ray Rohlinge 50 gb Full Printable Bluray
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Verbatim BD-R Dual Layer Blu-ray Rohlinge 50 GB, Blu-ray-Disc mit 6-facher Schreibgeschwindigkeit, mit Kratzschutz, 10er-Pack Spindel, Blu-ray-Disks für Video- und Audiodateien
MediaRange MR509 BD-R Dual Layer 50GB 6-fache Schreibgeschwindigkeit, vollflächig bedruckbar, 10er Cakebox
PRIMEON BD-R DL 50GB/2-8x Cakebox (10 Disc) ultra-protect-disc Surface
Preis nicht verfügbar
66,64 EUR
46,27 EUR
19,99 EUR
22,90 EUR
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1.000 Bewertungen
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MediaRange MR509 BD-R Dual Layer 50GB 6-fache Schreibgeschwindigkeit, vollflächig bedruckbar, 10er Cakebox
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