Review: Neabot Q11 Roboterstaubsauger – Mein neuer Geheimtipp

Ich hatte in der Vergangenheit mehrere Saugroboter von verschiedenen Herstellern in Verwendung. Die Marke Neabot kannte ich vorher noch nicht. Umso überraschter war ich von der Performance des Neabot Q11. Vor allem in der Navigation macht er eine sehr gute Figur. Er spielt auf jeden Fall ganz vorne mit und braucht sich von der Top-Modellen der namhaften Hersteller (Ecovacs, Roborock) nicht verstecken.

Im Lieferumfang sind folgende Komponenten enthalten:

  • Saugroboter Neabot Q11
  • Absaugstation
  • Wischtücher
  • Zusätzlicher Staubbeutel für die Absaugstation
  • Ersatz-Hepa-Filter

Vorteile

✅ Sehr gute Navigation
✅ No-Go-Zonen und Raumaufteilung in der App
✅ Super Reinigungsleistung dank 4000 Pa
✅ Absaugstation
✅ Preis/Leistung

Nachteile

❌ Laute Absaugstation
❌ App und Saugroboterstimme aktuell nicht in deutscher Sprache
❌ schlechte Lautsprecher

Inbetriebnahme

Sowohl der Saugroboter als auch die Absaugstation sind sehr gut verarbeitet und machen generell einen hochwertigen Eindruck. Besonders auffällig ist das Design der Absaugstation. Sie ist sehr futuristisch und erinnert mich an ein Designer-Möbelstück. Die Absaugstation wird mittels eines mitgelieferten dreipoligen Kaltgerätesteckers mit dem Stromnetz verbunden. Das Netzteil selbst ist in der Absaugstation integriert.

Nachdem man den Saugroboter von sämtlichen Verpackungsresten befreit hat, kann man ihn direkt in die angeschlossene Ladestation schieben und mit dem Ladevorgang beginnen. Vor dem ersten Reinigungsvorgang sollte man das Gerät einmal komplett aufladen.

Die Einbindung im heimischen WLAN wird über die Neabot App vorgenommen. Sie ist für iOS und Android erhältlich und kann in den entsprechenden Stores heruntergeladen werden. Ich hatte mit einem iPhone 12 und iOS 15 keinerlei Probleme bei der Einrichtung. Zu beachten ist auch bei diesem Modell, dass man den Saugroboter nur in ein WLAN im 2,4GHz Bereich einbinden kann. Dies ist aber bei den meisten Saugrobotern der Fall. Während der Einrichtung sollte man das WLAN-Passwort seines Routers zur Hand haben.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Nach dem ersten Starten ist mir die schlechte Sprachqualität des Neabot Q11 aufgefallen. Ich weiß nicht genau, ob es an dem integrierten Lautsprecher oder an der Sprachaufnahme liegt. Auf jeden Fall hört sich die Stimme des Saugroboters sehr kratzig und fast schon etwas furchteinflößend an.

Während der ersten Reinigung erstellt, der Neabot Saugroboter eine komplette Karte der eigenen vier Wände. Diese wird in der App gespeichert. Die Reinigung verlief ohne Probleme. Auch das zurückfahren zur Absaugstation ist kein Problem.

Navigation

Der Neabot Q11 ist im Vergleich zu anderen Modellen in dieser Preisklasse nicht mit einem „Laserturm“ ausgestattet, sondern mit vier einzelnen Lasern (Lidar-Scanner) an der Vorderseite ausgestattet. In Sachen Navigation und Hinderniserkennung spielt der Saugroboter aber ganz vorne mit. Auch kleine Hindernisse, die mitten im Raum stehen werden, bereits vorher erkannt und gezielt umfahren. Der Neabot Q11 stößt nicht mal dagegen so wie das bei anderen Modellen Teils der Fall ist. Seit ich den Saugroboter im Einsatz habe wurden keinerlei Räume oder Bereiche vergessen oder doppelt angefahren.

Reinigungsleistung

Die Saugleistung ist dank 4000 Pa auf einem sehr hohen Level. Die meisten aktuellen Saugroboter haben eine Saugleistung zwischen 2500 Pa und 3000 Pa. Natürlich kann ich diesen Wert mangels technischer Mittel nicht überprüfen, aber die Saugleistung ist mehr als ausreichend. Eine automatische Teppicherkennung ist ebenfalls vorhanden. Das heißt sobald der Saugroboter auf einen Teppich auffährt wird die Saugleistung erhöht. Die seitlich angebrachte Kehrbürste befördert während der Fahrt den Staub/Schmutz aus den Ecken in Richtung Mitte des Saugroboters. Die Hauptbürste an der Unterseite des Geräts besteht sowohl aus Kunststofflamellen und Borsten. Dadurch ist eine gründliche Reinigung auf Teppichen und Hartböden gegeben. In der App kann man zudem aus drei verschiedenen Saugstufen wählen. Die Lautstärke des Geräts ist für mein Empfinden angenehm leise und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar.

App

Die Steuerung des Saugroboters erfolgt größtenteils über die bereits angesprochene App. Bei Bedarf kann man das Gerät auch über die zwei Tasten an der Oberseite des Saugroboters bedienen. Hier kann man aber nur die grundlegendsten Funktionen ansteuern, wie das Starten und Beenden einer Reinigung und die Wiederkehr zur Ladestation einleiten. Über die App hat man die Möglichkeit die zu Beginn erstellte Karte zu bearbeiten. Es ist möglich die Räume aufzuteilen, falls die automatische Erkennung nicht korrekt funktioniert hat. Man hat die Möglichkeit virtuelle Bereiche (No-go-Zonen) einzufügen, an denen der Saugroboter nicht Saugen soll.
Dann gibt es noch grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Zeitplänen, die Reinigung von einzelnen Räumen oder eine Zonenreinigung. Die App ist leider etwas unübersichtlich und aktuell nicht in deutscher Sprache. Manche Einstellungen nicht gleich ersichtlich und erst durch Ausprobieren klar. Hier habe ich schon weitaus bessere Apps gesehen. Zum Beispiel die von Ecovacs.

Absaugstation

Die Absaugstation ist ein großer Mehrwert. Auch die Tatsache, dass diese bereits im Preis inbegriffen ist. Sie funktioniert im Grunde genommen wie auch die Absaugstationen von anderen Modellen. In der Absaugstation ist ein Stabbeutel vorhanden. Die Station saugt nach jedem Reinigungsvorgang den Staub/Schmutz aus dem Staubbehälter des Saugroboters. Dadurch entfällt das wöchentliche Leeren des integrierten Staubbehälters. Die Absaugstation macht ihre Arbeit sehr gut. Im Staubbehälter des Saugroboters befinden sich nach der Absaugung keinerlei Staubreste mehr. Leider ist die Absaugstation im Betrieb unangenehm laut.

Fazit

Bei diesem Modell konnte mich am meisten die Navigation überzeugen. Aber auch die allgemeine Verarbeitung und die Absaugstation sind ein großer Pluspunkt. Abstriche gibt es aus Meiner Sicht nur bei der App-Bedienung. Aber hier kann mittels Softwareupdate noch nachgebessert werden.

Angebot
Neabot Q11 Roboterstaubsauger mit Auto-Absaugstation, 3 in 1 Saugroboter, Wischen, Kehren, 4000 Pa Starke Saugkraft, 3D Hinderniserkennung, dToF-Laser-Navigation Staubsauger Roboter, App, Alexa
16 Bewertungen
Neabot Q11 Roboterstaubsauger mit Auto-Absaugstation, 3 in 1 Saugroboter, Wischen, Kehren, 4000 Pa Starke Saugkraft, 3D Hinderniserkennung, dToF-Laser-Navigation Staubsauger Roboter, App, Alexa
  • 【KEHREN, SAUGEN UND WISHEN 3 IN 1】 Der Neabot Q11 verfügt über einen 250-ml-Staubbehälter und einen 300-ml-Wassertank für gleichzeitiges Kehren, Staubsaugen und Wischen, wodurch es einfach ist, alle Arten von Bodenbelägen zu reinigen und die hartnäckigsten Flecken zu entfernen.
  • 【AUTOMATISHCE ENTLEERUNG】Die Absaugstation entleert automatisch den Staubbehälter nach jeder Reinigung. Der Saugroboter kann Böden mehrere Wochen ohne Wartung reinigen. Reinigen war noch nie so einfach.
  • 【4000PA SUPER STARKER SAUGKRAFT】In Kombination mit seiner sehr leistungsstarken 4000 Pa Saugkraft ermöglicht er eine beispiellose, tiefgehende Reinigung und nimmt Staub, Schmutz und Haare zuverlässig vom Boden auf.
  • 【HIGH-TECH-LASER-NAVIGATION】Die neue und hochpräzise Laser Navigationstechnologie kombiniert mit innovativen DToF-Sensoren, kann schneller und genauer scannen, kartieren und effiziente Reinigungspfade planen, die jeden Zentimeter Ihrer Wohnumgebung problemlos abdeckt.
  • 【BRANCHENFÜHRENDE 3D HINDERNISERKENNUNG】Die vier fortschrittlichen DTOF-Sensoren erkennen sehr schmale oder kleine Hindernisse in weitläufigen Räumen, Z. B. Hausschuhe, Haustierkot, Drähte, Tischbeine usw. präzise und schnell.

Review: yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion

Mit dem yeedi vac hybrid bekommt man einen sehr guten Saugroboter mit toller Leistung und einer super Verarbeitung im mittleren Preissegment. Das Gerät überzeugt mit einer guten Navigation, Saugleistung und einer ausgereiften App.

Lieferumfang

Der Saugroboter wird ohne viel Zubehör geliefert. Im Lieferumfang sind demnach folgende Komponenten enthalten:

yeedi vac hybrid Saugroboter
• Ladestation inkl. Netzteil
• Wassertank inkl. Wischaufsatz
• Bedienungsanleitung

Inbetriebnahme

Direkt nach dem Auspacken ist mir die gute Verarbeitung der Komponenten ins Auge gefallen. Die mitgelieferte Ladestation ist auf der Rückseite mit einem Kabelmanagement ausgestattet. Hier kann man die überschüssige Länge des Stromkabels aufwickeln und verstauen. So geht das Kabel nicht im Weg um.

Nachdem man den Saugroboter von sämtlichen Verpackungsresten befreit hat, kann man ihn direkt auf die angeschlossene Ladestation legen und mit dem Ladevorgang beginnen. Vorher sollte man den Ein-Schalter unter der Klappe für den Staubbehälter auf die Ein-Position stellen. Vor dem ersten Reinigungsvorgang sollte man das Gerät einmal komplett aufladen.

Die Einbindung im heimischen WLAN über die yeedi-App verlief ohne Probleme. Man wird Schritt für Schritt durch die einzelnen Punkte geleitet. Zu beachten ist, dass das Gerät wie die meisten nur in ein 2,4GHz WLAN eingebunden werden kann. Zur Einrichtung sollte man sein WLAN-Passwort zur Hand haben.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Während der ersten Reinigung erstellt, der yeedi Saugroboter eine komplette Karte der eigenen vier Wände. Diese wird in der App gespeichert. Die Reinigung verlief ohne Probleme. Auch das zurückfahren ist kein Problem. Das Besondere am yeedi Saugroboter ist, dass er nicht wie die meisten anderen Saugroboter mit einem Lidar-Sensor arbeitet, sondern mit einer Kamera an der Oberseite des Geräts ausgestattet ist. Die Kartierung mit dem Kamerasystem funktioniert erstaunlich gut und ist von der Genauigkeit mit der Lidar-Technik vergleichbar.

Navigation

Die Navigation ist dank des Kamerasystems auch mit höherpreisigen Modellen vergleichbar. Im Raum befindliche Gegenstände werden gekonnt umfahren. Kleine Stuhlfüße werden hingegen nicht immer erkannt, sondern erst nachdem der Saugroboter einmal dagegen gefahren ist. Positiv ist, dass der Saugroboter jeden Raum sehr gründlich reinigt. Es werden keine Räume bzw. Bereiche vergessen.

Reinigungsleistung

Auch die Reinigungsleistung ist beim yeedi Saugroboter auf einem sehr hohen Niveau. Mit den vom Hersteller angegebenen 2500 Pa Saugleistung befindet sich der Saugroboter im Vergleich im oberen Mittelfeld. Die seitlich angebrachte Kehrbürste befördert während der Fahrt den Staub/Schmutz aus den Ecken in Richtung Mitte des Saugroboters. Die Hauptbürste an der Unterseite des Geräts besteht sowohl aus Kunststofflamellen und Borsten. Dadurch ist eine gründliche Reinigung auf Teppichen und Hartböden gegeben. Dank der automatischen Teppicherkennung erhöht er auf dem Teppich seine Saugleistung. In der App kann man zudem aus drei verschiedenen Saugstufen wählen. Die Lautstärke des Geräts ist für mein Empfinden angenehm leise und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar.

App

Die Steuerung des Saugroboters erfolgt größtenteils über die bereits angesprochene App. Diese ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar. Der Saugroboter ist zwar mit einer Taste ausgestattet. Hier kann man aber nur die grundlegendsten Funktionen ansteuern, wie das Starten und Beenden einer Reinigung und die Wiederkehr zur Ladestation einleiten. Über die App hat man die Möglichkeit die zu Beginn erstellte Karte zu bearbeiten. Die Raumeinteilung kann leider nicht verändert werden. Diese wurde bei mir allerdings automatisch erkannt. Man hat die Möglichkeit virtuelle Bereiche (No-go-Zonen) einzufügen, an denen der Saugroboter nicht Saugen bzw. Wischen soll. Wobei man hier sogar zwischen No-Saug-Zonen und No-Wisch-Zonen differenzieren kann. Die Reinigungssequenz kann ebenfalls eingestellt werden, sprich man kann einstellen nach welcher Reihenfolge die einzelnen Räume angefahren werden sollen.

Dann gibt es noch grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Zeitplänen, die Reinigung von einzelnen Räumen oder eine Zonenreinigung. Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut und optisch ansprechen. Man kann während der Reinigung sogar beobachten an welcher Stelle sich der Saugroboter gerade in der Karte befindet.

Fazit

Mit dem yeedi Saugroboter bekommt man ein solides Gerät mit einer guten Navigation und einer tollen App-Steuerung. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet. Besonders attraktiv ist der aktuelle Preis. In dieser Kombination kann ich das Gerät sehr empfehlen.

yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion, Visual-Navigation, 2500 Pa Saugleistung, Raumkarte, Teppicherkennung, virtuelle Grenzen, kompatibel mit Absaugstation (separat zu kaufen)
97 Bewertungen
yeedi vac hybrid Saugroboter mit Wischfunktion, Visual-Navigation, 2500 Pa Saugleistung, Raumkarte, Teppicherkennung, virtuelle Grenzen, kompatibel mit Absaugstation (separat zu kaufen)
  • 2-in-1-Saug- und Wischroboter: Der Yeedi vac hybrid ist vielseitig und eignet sich zur Reinigung von trockenen und feuchten Verschmutzungen. Er saugt mit hoher Leistung und wischt mithilfe eines intelligenten Wischsystems. Der integrierte Teppicherkennungssensor erlaubt die intelligente Erkennung von Teppichböden und umgeht sie während des Wischens.
  • Echte Intelligenz: Die Technologie zur visuellen Kartenerstellung und ein Bodensensor erstellen eine Karte Ihres Wohnraums, wobei sie Yeedi wie zwei intelligente Augen zuverlässig durch den gesamten Reinigungsprozess führen. Ohne anzustoßen oder Stellen auszulassen reinigt er selbst im Dunklen entlang einer geordneten und effizienten Bahn.
  • Beeindruckende Saugleistung von 2500 Pa: Eine Seitenbürste und eine Hauptbürste erlauben in Kombination mit einer hohen Saugleistung von bis zu 2500 Pa die Tiefenreinigung von Teppichen und Hartböden, indem sie selbst tief sitzenden Staub und Tierhaare wirksam beseitigen. Damit eignet sich das Gerät perfekt für Wohnungen, in denen Haustiere gehalten werden.
  • Editierbare Wohnraumkarte: Mit Yeedi lässt sich die Reinigung unglaublich einfach steuern. Die von Yeedi erstellte Karte Ihres Wohnraums kann bearbeitet werden. So haben Sie die Möglichkeit, den zu reinigenden Raum auszuwählen sowie einen Zielbereich zur Reinigung festzulegen bzw. aus dieser auszuschließen, indem Sie einfach die Karte in der App antippen.
  • Laufzeit von 110 Minuten und automatisches Aufladen: Der Yeedi-Saugroboter läuft bis zu 110 Minuten mit nur einer Ladung, womit er sich perfekt für die Reinigung Ihrer Wohnung eignet. Bei Bedarf kehrt das Gerät zum Aufladen des Akkus zur Ladestation zurück, um die Reinigung anschließend dort fortzusetzen, wo sie zuvor unterbrochen wurde.

Review: Lydsto R1 Saugroboter

Um es vorneweg zunehmen. Der Saugroboter von Lydsto kann nicht nur optisch überzeugen – er erinnert mich so an manche Modelle von Xiaomi – sondern überzeugt auch in voller Linie mit seinen Funktionen, der Navigation und den Reinigungsergebnissen. Im Folgenden werde ich im Detail weiter darauf eingehen.

Lieferumfang

Das Gerät wird mit einem sehr üppigen Zubehörset geliefert. Was ich bisher noch keinem anderen Gerät gesehen hab, vor allem nicht in der Preisklasse ist das zusätzliche Staubbeutel mitgeliefert werden. Hier der komplette Lieferumfang:

  • 1x Lydsto R1 Saugoboter
  • 1x Absaugstation inkl. Stromkabel
  • 1x Vollständige Bedienungsanleitung
  • 1x Reinigungszubehör
  • 1x Wischaufsatz
  • 6x Staubbeutel
  • 30x Mikrofasertücher

Inbetriebnahme

Die Saugstation ist auf der Rückseite mit einem Kabelmanagement ausgestattet. Hier kann man die überschüssige Länge des Stromkabels aufwickeln und verstauen. So geht das Kabel nicht im Weg um. Im Auslieferungszustand ist bereits ein Staubbeutel in der Absaugstation eingesetzt. Um die Beutel zu wechseln, muss man den oberen Deckel öffnen und den vollen Staubbeutel einfach aus der Halterung schieben. Auf der Innenseite des Deckels findet man auch eine illustrierte Anleitung.

Sobald die Absaugstation aufgestellt und mit der Stromversorgung verbunden ist, kann man den Saugroboter mit den Kontakten an der Absaugstation andocken. Jetzt ist das Gerät bereit mit WLAN und App gekoppelt zu werden. Hierfür benötigt man die App des Herstellers. Diese ist sowohl für Android als auch iOS vorhanden. Ich verwende die App unter iOS 15 ohne Probleme. Hierbei ist zu beachten, dass man den Saugroboter nur in 2,4GHz Netzwerke einbinden kann. Dies ist aber bei den meisten Modellen so. Die App leitet einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Das WLAN-Passwort sollte man parat halten.

Die erste Reinigung

Vor der ersten Reinigung sollte man alle Türen öffnen und lose Gegenstände die evtl. aufgesaugt werden können vom Boden entfernen. Während der ersten Reinigung erstellt, der Lydsto R1 eine Karte der Wohnung. Dies ist unter anderem möglich da das Gerät mit einem Lydar-Sensor ausgestattet ist. Im inneren des Turms in der Mitte des Geräts, rotiert ein Laserscanner während der Reinigung. Dadurch wird der Raum in Echtzeit kartographiert und der Saugroboter weiß immer, wo er sich gerade befindet. In Sachen Navigation und dem Zurechtfinden im Raum ist das natürlich ein großer Vorteil gegenüber Saugrobotern die keinen Laserscanner besitzen. In dieser Preisklasse ist der Verbau einen Laserscanners allerdings üblich.

Die erste Reinigung verlief bei uns ohne Probleme und es wurde eine vollständige Karte in der App gespeichert. Der Saugroboter ist an keiner Stelle steckengeblieben. Auch das zurückfinden zur Ladestation bzw. Absaugstation war kein Problem. Bei der ersten Reinigung hat allerdings die Absaugung nicht funktioniert. Bei den anderen malen schon.

Navigation

In Punkte Navigation bin ich von dem Gerät sehr begeistert. Es werden keine Stellen doppelt angefahren, und es werden keine Stelle ausgelassen. Das ist schon mal sehr positiv und nicht selbstverständlich. Auch die Reinigungszeit ist sehr beachtlich. Hier konnte er meinen Roborock S50 schlagen mit dem ich bisher sehr zufrieden war. Lt. App benötigt er für 30 Quadratmeter Netto-Fläche ca. 40 Minuten. Damit bin ich sehr zufrieden.

Reinigungsleistung

Der Lydsto R1 ist mit einer seitlichen Kehrbürste ausgestattet. Die einzelnen Bürsten sind ausreichend lang. Damit gelangt er problemlos auch in Ecken um den Schmutz vor seine Front zu kehren. Die Hauptbürste ist im Grunde genommen identisch mit der des Roborock S50. Hier kommen abwechselnd Borsten und Lamellen aus Kunststoff zum Einsatz.
Mit dieser Kombination erzielt der Saugroboter beachtliche Ergebnisse. Dank der automatischen Teppicherkennung erhöht er auf dem Teppich seine Saugleistung. In der App kann man zudem aus vier verschiedenen Saugstufen wählen. Diese reichen von Leise über Standard und Kräftig bis hin zu Max. Die Lautstärke des Geräts ist sehr angenehm und mit anderen Geräten in dieser Preisklasse vergleichbar. Zu erwähnen ist, dass die Räder zu Beginn sehr nervige Quietschgeräusche auf dem Parkett erzeugt haben. Diese treten jetzt aber nicht mehr auf. Ich vermute die Räder mussten sich erst einfahren.

App

Die Steuerung findet größtenteils über die Lydsto-App statt. Rudimentäre Funktionen wie das Starten und Beenden einer Reinigung kann man auch über die Tasten am Saugroboter nutzen. Der Funktionsumfang in der App ist aber sehr viel umfangreicher. Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut und man findet sich schnell zurecht. Wie bereits erwähnt erstellt der Saugroboter während der ersten Fahrt eine komplette Karte der Wohnung in der App. Anschließend kann man Räume festlegen und über den angepassten Modus für jeden Raum eine indivuduelle Saugstufe definieren. Auch die Wassermenge in Verbindung mit der Wischfunktion kann nach Belieben für jeden Raum anders eingestellt werden. Zum Beispiel habe ich die Wassermenge in der Küche (Fliesenboden) höhergestellt wie die im Wohnzimmer (Parkett).

Natürlich ist es auch möglich nur bestimmte Räume zu reinigen. Die Sequenz also welcher Raum zuerst gereinigt wird kann dabei eingestellt werden. Auch No-Go-Zonen, sowohl für die Wischfunktion als auch für normale Reinigungsvorgänge können definiert werden. Eine automatische Teppichvermeidung während die Wischfunktion eingeschaltet ist, gibt es leider nicht. Dafür kann man mithilfe der App Zeitpläne aus Wochentagen und Uhrzeiten erstellen, an denen der Saugroboter Reinigen soll.

Fazit

Der Markt der Saugroboter wird sehr hart umkämpft. Der Lydsto R1 kann meiner Meinung nach aber sehr überzeugen. Er schafft es zwar nicht mit den Top-Modellen der großen Hersteller wie Xiaomi oder Ecovacs mitzuhalten, bietet aber ein gelungenes Gesamtpaket aus Reinigungsleistung, Navigation und Ausstattung. Bei dem aktuellen Preis von ca. 400€ sollte man sich das Gerät auf jeden Fall etwas genauer ansehen.

Lydsto R1 Roboter Staubsauger, Intelligenter Kehr- und Wischroboter, Einschließlich Staubbeutel, 2700 Pa Saug, Anpassbare Reinigung, App Steuerung, Vollständig Geschlossene Staubsammlung (Weiß)
25 Bewertungen
Lydsto R1 Roboter Staubsauger, Intelligenter Kehr- und Wischroboter, Einschließlich Staubbeutel, 2700 Pa Saug, Anpassbare Reinigung, App Steuerung, Vollständig Geschlossene Staubsammlung (Weiß)
  • [Intelligente Staubsammlung] Verwenden Sie die ad2.5-Staubsammeltechnologie, um eine vollständig geschlossene Staubsammlung zu erzielen, keine schmutzigen Hände, keinen Staub, Hände losgelassen, achten Sie auf die Sauberkeit Ihrer Hände und die Gesundheit der Atemwege.
  • [Globale Planung]Dual-Core-Allwinner-MR112-Prozessor, fortschrittlicher integrierter Lysmart V5-Algorithmus für autonome Positionierung und Navigation, Echtzeiterstellung von Karten und Planung angemessener Blattreinigungspfade, effizient und sauber.
  • [250 ml elektronisch gesteuerter Wassertank]Intelligenter elektronisch gesteuerter Wassertank, Alarmmeldung ohne Wasserstart, Auswahl der Wasserleistung mit drei Stopps, Einwegmopp, verschiedene Flecken, alles sauber.
  • [Geräuscharme Arbeit]Bei Verwendung von hochwertiger schallabsorbierender Baumwolle erreicht der Schallabsorptionskoeffizient 0,94 im Geräuschbereich von 125-4000 Hz. Mit einer starken Saugleistung von 2700 Pa müssen Sie sich keine Gedanken über größere Geräusche machen
  • [Intelligenter Multi-Map-Speicher]Es können mehrere Karten gleichzeitig gespeichert werden, und Multi-Floor-Karten können in der Anwendung gespeichert werden, ohne dass Karten recycelt werden müssen. Dies ist sehr freundlich für Leute, die Häuser über einem Level besitzen.

Review: Apple iPhone 12

iPhone 12 Verpackung

Einführung

Ende 2018 bin ich von einem iPhone 8 auf das iPhone XS umgestiegen. Das Jahr drauf habe ich mir überlegt eine iPhone 11 zukaufen, davon abgebracht hat mich aber die Tatsache, dass das iPhone 11 nur ein LCD hat und das vom iPhone XS ein Rückschritt gewesen wäre. Das iPhone 11 Pro war mir zu der Zeit zu teuer. Nochmal ein Jahr später – also genau vor zwei Wochen – wurde dann das iPhone 12 vorgestellt. Endlich ist Apple den Schritt gegangen und hat auch in das günstigere iPhone ein OLED Display verbaut. Dies war für mich der ausschlaggebende Punkt das iPhone 12 zu kaufen. Das Gerät ist heute bei mir angekommen und ich kann ein erstes Fazit geben.

Unboxing

Die erste Neuerung und wohl auch die am Kontroverstesten Diskutierte fällt direkt beim Auspacken auf. Die Verpackung ist nur noch halb so hoch wie zum Beispiel die Verpackung vom iPhone XR oder iPhone 12. Der Grund dafür ist das Apple bei den neuen Geräten auf das Netzteil verzichtet und nur noch ein USB-C Ladekabel beilegt. Kopfhörer sind ebenfalls keinen mehr dabei. Apple selbst geht hier auf den Aspekt von Ressourcen-Einsparung ein, da die meisten Kunden ohnehin schon ein Netzteil zuhause haben. Ich persönlich kann das nur bestätigen und begrüße die Entscheidung deshalb auch voll und ganz. Wenn ich in die unzähligen iPhone Verpackungen im Keller schaue finde ich unbenutzt Kopfhörer und USB-Netzteile, die noch nicht einmal vom Plastik entfernt worden sind.

Design

Eine weitere Änderung zu den Vorgängermodellen ist das leicht geänderte Design. Es lehnt sich mehr an das aktuelle iPad Pro bzw. an das iPhone 4S an. Die Kanten am Gerät sind nicht mehr abgerundet, sondern eckig. Die Displayränder sind im Vergleich zum iPhone 11 und iPhone XR etwas geschrumpft, sie sind aber dennoch nicht so schmal wie bei meinem Vorgängergerät dem iPhone XS. Bei der Wahl der Farbe habe ich mich direkt für das Blau entschieden. Ich finde es sieht in echt mindestens genauso gut aus wie auf den Produktfotos. Ein Manko der mir aufgefallen ist sind die Schrauben auf der Unterseite. Bei meinem Vorgängermodell waren diese in der Gehäusefarbe lackiert. Diese sind beim iPhone 12 Silber, egal welche Farbe man wählt. Die Rückseite ist komplett aus Glas und leider sehr anfällig für Fingerabdrücke. Die Anordnung der Tasten ist nahezu identisch mit der vom iPhone XS. Nur der Simkarten-Slot ist von der rechten Seite auf die linke Seite gewandert. Die Tasten haben alle einen guten Druckpunkt und sind sehr hochwertig verarbeitet. Das ganze Gerät ist auf einem qualitativ sehr hochwertigem Niveau gefertigt.

Display

Wie in der vorhin schon angedeutet kommt wird dieses Jahr erstmals ein OLED Panel in den günstigeren Modellen verbaut. Das Display löst im iPhone 12 mit einer Auflösung von 2532 x 1170 Pixeln auf und damit eine Pixeldichte von 460ppi. Somit besser als die vom iPhone XS. Das Display ist ein Augenschmaus für die Augen. Was mir sicherlich fehlen wird ist die 3D Touch-Funktion. Die Funktion wird bei allen neuen Modellen nicht mehr verbaut. Das heißt man kann nicht mehr durch festes Drücken auf das Display diverse Kontextmenüs öffnen. Stattdessen muss man nun den Finger einfach länger gedrückt halten. Das dauert zwar etwas länger, aber man hat Zugriff auf die gleichen Funktionen.

Abmessungen

Mir war es zum einen wichtig ein nicht viel größeres Gerät was die reinen Abmessungen betrifft zu kaufen. Das iPhone 12 ist im Gegensatz zum iPhone XS nur minimal größer geworden. Hat dafür aber ein größeres Display von 6,1 Zoll. Der aktuell größere Bruder – das iPhone 12 Pro – hat exakt die gleichen äußeren Abmessungen, und ebenfalls die gleichen Abmessungen was das Display angeht. Auch die Auflösung ist identisch. Nur soll das Display des großen Bruders ein wenig heller sein. Ich bin jedenfalls mit der Displayhelligkeit des iPhone 12 sehr zufrieden. Was mir am äußeren Design ebenfalls sehr gut gefällt ist die komplett flache Vorderseite. Bei meinem iPhone XS waren die Displayränder hin zum Außenrahmen leicht abgerundet. Dadurch hatte man nie einen sehr sicheren Halt in der Hand. Bei den neuen Geräten ist die Vorderseite komplett flach und auch die Displayränder. Dadurch liegt es zumindest bei mir besser in den Händen. Es verleiht dem Gerät auch diesen industriellen Look, welcher mir sehr gut gefällt.

Performance / Leistung

Von Jahr zu Jahr sind die neuen iPhones die schnellsten Geräte auf dem Markt und stecken meistens noch die Top-Flaggschiffe von anderen Herstellern in den Schatten die erst Monate später veröffentlicht werden. Beim iPhone 12 ist das nicht anders. Der neue Prozessor A14 Bionic öffnet Apps in einer rasanten Geschwindigkeit. Das Navigieren durch das Betriebssystem und diverse Apps schüttelt der Prozessor einfach so aus dem Ärmel. Aufwendige Spiele laufen flüssig und mit vielen Details. Es fühlt sich einfach alles Butterweich an. Egal ob man durch ewige Webseiten scrollt oder durch die Fotogalerie von über 1000 Fotos scrollt. Im Geekbench Score erzielt mein Gerät einen Score von 1594 im Single-Core Score und 4068 im Multi-Core Score. Aktuell der schnellste Prozessor in einem Smartphone.

Kamera

Im iPhone 12 kommen auf der Rückseite zwei Kameras zum Einsatz. Eine Ultraweitwinkel und ein Weitwinkelobjektiv jeweils mit einer Auflösung von 12 Megapixeln. Portraitmodus wie ich es von meinem iPhone XS kenne ist ebenfalls mit an Bord. Neu dazugekommen ist der Nachtmodus. Damit wird es einem ermöglicht auch bei dunklen Lichtverhältnissen brauchbare und vor allem helle Fotos aufzunehmen. Die Kamera bestimmt dabei automatisch die Dauer der Belichtung je nach Umgebungslicht. Dank der verbauten Bildstabilisierung können sich die Ergebnisse echt sehen lassen. Durch die Ultraweitwinkelkamera ist man flexibel, wenn einmal mehr Personen in einem kleinen Raum abgeknipst werden müssen. Sie eignet sich allerdings auch perfekt für Landschaftsaufnahmen. Die Fotos sowohl von beiden Kameras sind farblich sehr neutral und nehmen sehr viele Details auf, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Auf der Vorderseite kommt ebenfalls ein 12 Megapixel Kamera zum Einsatz. Videoaufnahmen sind in 4K bei 60 Bildern pro Sekunde möglich. HDR Aufnahmen in Dolby Vision mit 30 Bildern pro Sekunde. Wer vorhat mit dem Gerät viele Fotos und Videos zu machen, dem lege ich auf jeden Fall nahe den Aufpreis für einen größeren internen Speicher auszugeben. Ich habe mich ebenfalls für die 128GB Version entschieden. Der Preisunterschied von ca. 50€ für den doppelten Speicher ist auf jeden Fall gut investiert.

Akku

Der Akku ist im Vergleich zum Vorgängermodell um fast 10 Prozent geschrumpft. Inwieweit sich dies negativ auf die Akkulaufzeit des Geräts widerspiegelt kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Ich vermute aber, dass der neue Prozessor sehr viel effizienter als sein Vorgänger und sich der kleinere Akku somit kompensiert. Ich werde nach einigen Wochen meine Erfahrungen zur Akkulaufzeit aktualisieren.

Fazit

Die wohl größten Neuerungen des iPhone 12 und auch des iPhone 12 Pro sind aber sicherlich die MagSafe Funktion und dass die Geräte erstmals mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G kompatibel sind. Auch wenn ich den meisten Städten und Gemeinden noch kein 5G verfügbar ist, so ist man sicherlich mit dem iPhone sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Auch ich habe momentan nicht die Möglichkeit in meiner Stadt in den Genuss von 5G zu kommen. Ich hoffe das wird sich mittelfristig ändern. Im Fazit stellt sich immer die Frage ob und wem ich das Gerät empfehlen kann. Auf jeden Fall allen die sich von einem anderen Gerät umsteigen möchten. Besitzer eines iPhone 11 oder besser würde ich nicht zu einem Umstieg raten. Klar im Gegensatz zum iPhone 11 wird hier endlich ein OLED Panel, das wäre für mich aber noch kein Grund nach einem Jahr umzusteigen. Vom iPhone XS so wie es bei mir der Fall ist kann ich guten Gewissens sagen, dass sich ein Umstieg angebracht wäre. Die Kameras sind besser. Das Display ist zwar nur eine Nuance besser aber bei der Leistung hat sich einiges getan. Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen mit dieser Rezension helfen.

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Bluray-Rohlinge 50GB – Vergleich

Test-Sieger
50 Verbatim Double Layer 3d Blu Ray Rohlinge 50 gb Full Printable Bluray
20 Verbatim Bluray Rohlinge BD-R 50GB Original Spindel Full Printable Bluray
VERBATIM BD-R Dual Layer Blu-ray Rohlinge 50 GB I Blu-ray-Disc mit 6-facher Schreibgeschwindigkeit I mit Kratzschutz I 10er-Pack Spindel I Blu-ray-Disks für Video- und Audiodateien
MediaRange MR509 BD-R Dual Layer 50GB 6-fache Schreibgeschwindigkeit, vollflächig bedruckbar, 10er Cakebox
PRIMEON BD-R DL 50GB/2-8x Cakebox (10 Disc) ultra-protect-disc Surface
50 Verbatim Double Layer 3d Blu Ray Rohlinge 50 gb Full Printable Bluray
20 Verbatim Bluray Rohlinge BD-R 50GB Original Spindel Full Printable Bluray
VERBATIM BD-R Dual Layer Blu-ray Rohlinge 50 GB I Blu-ray-Disc mit 6-facher Schreibgeschwindigkeit I mit Kratzschutz I 10er-Pack Spindel I Blu-ray-Disks für Video- und Audiodateien
MediaRange MR509 BD-R Dual Layer 50GB 6-fache Schreibgeschwindigkeit, vollflächig bedruckbar, 10er Cakebox
PRIMEON BD-R DL 50GB/2-8x Cakebox (10 Disc) ultra-protect-disc Surface
202,51 EUR
76,21 EUR
34,99 EUR
17,99 EUR
21,51 EUR
90 Bewertungen
59 Bewertungen
660 Bewertungen
1.655 Bewertungen
608 Bewertungen
Test-Sieger
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Review: TicPods 2 Bluetooth Kopfhörer

Ich habe die letzten Monate verschiedene Modelle von Bluetooth-Kopfhörern testen können, unter anderem die neuen AirPods Pro von Apple und die Jabra Elite 75t. Während der Rezension werde ich hin und wieder Vergleiche zu den genannten Modellen ziehen. Die TicPods 2 hatte ich jetzt mehrere Tage ausgiebig testen können, und kann demnach mein erstes Fazit geben.

Lieferumfang / Unboxing

Die TicPods 2 kommen in einer sehr stylischen Verpackung daher. Diese erinnert mich von der Aufmachung stark an die der Jabra Elite 75t. Die Kopfhörer selbst befinden sich im bei der Auslieferung im Ladecase. Außerdem im Lieferumfang enthalten sind ein USB auf USB-C Ladekabel, eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen und eine Schnellstartanleitung. Ich habe die Farbe Blau gewählt, mal was anderes neben den Standardfarben Weiß und Schwarz die man sonst so findet. Ich finde das Blau kommt bei dem Produkt sehr gut rüber und sieht gut aus.

Einrichtung

Ich verwende die TicPods 2 mit einem iPhone XS und dem aktuellsten Betriebssystem iOS 13. Der Hersteller bietet eine eigene App an, um die Kopfhörer zu verbinden und zu konfigurieren. Ich muss gestehen, ich habe die Kopfhörer erstmal ohne die App in Betrieb genommen. Die Kopplung kann dabei einfach über die Bluetooth-Einstellungen vom Handy durchgeführt werden. Die App bietet allerdings den Vorteil, dass man die Firmware der Kopfhörer aktualisieren kann und diverse Feineinstellungen vornehmen kann. Dazu später mehr. Fakt ist: Die Installation der App sollte für jeden Besitzer der TicPods Pflicht sein.

Klangqualität

Der wichtigste Part eines Kopfhörerparts ist wohl die Klangqualität. Nach meiner ersten Einrichtung habe ich natürlich sofort die Musikwiedergabe gestartet. Dabei ist mir gleich aufgefallen, dass die Kopfhörer für meinen Geschmack viel zu flach aufgespielt haben. Es fehlten sowohl die Höhen als auch der Bass. Die Enttäuschung war demnach groß. An diesem Punkt habe ich dann doch entschlossen die App zu installieren. Mein Kritikpunkt an die App ist, dass eine Registrierung zur Nutzung nötig ist. In der App wurde mir aber gleich ein Firmwareupdate für die Kopfhörer vorgeschlagen. Im Changelog sah ich direkt, dass bei dieses Update die Klangqualität optimiert wurde. Also, die Installation gestartet und nach ca. 15 Minuten waren die TicPods wieder einsatzbereit. Die Klangqualität nach dem Update verglichen war nicht mehr mit meinem ersten Eindruck zu vergleichen. Eine viel bessere Abstimmung und der Bass war dann auch auf einmal da. Ich empfehle also jedem Käufer zuerst die aktuellste Firmware zu installieren. Klangtechnisch können die TicPods aber auch nach dem Update nicht mit dem großen Kontrahenten mithalten, mit der ersten Airpods Generation aber schon.

Bedienung

Die TicPods haben ein sehr interessantes Bedienkonzept, welches mir sehr gut gefällt. Zum einen ist da die gleiche Funktion, die man so nur von höherpreisigen Kopfhörer kennt: Das automatische Stoppen bzw. Starten der Musikwiedergabe, wenn man die Kopfhörer ins Ohr steckt oder wieder rausnimmt. Diese Funktion kann sogar über die App deaktiviert werden. Beide Kopfhörer haben auf der Außenseite einen Touch-Oberfläche. Über diese können die Kopfhörer ebenfalls gesteuert werden. Einmal Lang Tippen: Aktiviert unter iOS Siri, Doppel Tippen: Nächster Song (Kann in der App geändert werden auf zum Beispiel Vorheriger Song, oder Wiedergabe Pausieren). Das coolste ist aber, dass die Lautstärke ober wischen nach oben bzw. nach unten verändert werden kann.

Ladecase / Akkulaufzeit

Das Ladecase ist gut verarbeitet. Das Scharnier sitzt fest in seiner Position, auch in geöffneter Stellung. Das Aufladen ist leider nur über USB-C möglich. Das Case wirkt aber leider nicht so hochwertig wie bei den Kontrahenten von Apple oder Jabra. Zudem finde ich , dass beim Einlegen der Kopfhörer ein bis zwei Handgriffe mehr benötigt werden wie zum Beispiel bei den AirPods. Zudem sind die Ladekontakte an den Kopfhörern auf der Innenseite sehr groß. Über eine komplette Ladung des Ladecase gibt es übrigens bis zu 20 Stunden Musikwiedergabe. Eine volle Ladung der Kopfhörer reicht für ca. 4 Stunden Musikwiedergabe.

Tragekomfort

Durch die Bauart der Kopfhörer kann man leider nicht über verschiedene Silikon-Tips bzw. Aufsätze die Größe verändern. Sie haben ungefähr die gleiche Form wie die AirPods der ersten Generation, wobei die AirPods von der Verarbeitung und der Größe noch filigraner sind. Seht euch am besten die Fotos an. Sie werden aber sicherlich nicht bei jedem Ohr perfekt passen. Bei mir passen sie zum Glück perfekt. Auch nach langer Musikwiedergabe ist der Tragekomfort immer noch sehr gut. Beim Joggen oder Sport fallen diese aber deutlich leichter aus dem Ohr wie andere Modelle mit Silikon-Aufsätzen.

IP Schutzart

Die TicPods verfügen über die IP Schutzart IPX4. Die gleiche wie auch die AirPods Pro besitzen. Folglich sind sie gegen allseitiges Spritzwasser geschützt.

Fazit

Die TicPods gibt es aktuell unter 100€. Ich finde für diesen Preis bekommt man ein gutes Paar Kopfhörer mit guter Klangqualität und netten Features. In der App gibt zudem viele Einstellungsmöglichkeiten, unter anderem einen Equalizer. Die Kopfhörer haben ein gutes Design. Klanglich können Sie aber nicht mit den Jabra 75T oder gar den Apple AirPods Pro mithalten. Klar die beiden Spielen in einer anderen Preisklasse, aber ich finde das sollte gesagt werden. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, ist hiermit gut bedient.

Ticwatch TicPods 2 Bluetooth Kopfhörer, TWS Kabellose Ohrhörer, Bluetooth 5.0, In-Ear-Erkennung, hervorragende Klangqualität, Touch- / Sprach- / Gestensteuerung, Sprachassistent, IPX4 wasserdicht
33 Bewertungen
Ticwatch TicPods 2 Bluetooth Kopfhörer, TWS Kabellose Ohrhörer, Bluetooth 5.0, In-Ear-Erkennung, hervorragende Klangqualität, Touch- / Sprach- / Gestensteuerung, Sprachassistent, IPX4 wasserdicht
  • Erstklassige Hardware, stabiler und reibungsloser: Bluetooth 5.0 Verbindung innerhalb von 10 Metern, IPX4 staub- und wasserdicht. Ausgestattet mit den Flaggschiff-Chips von Qualcomm zur Verbesserung der Übertragung und Reduzierung der Latenz (QCC3026 für Standardversion, QCC5121 für Pro-Version).
  • Weltklasse-Designpreise erhalten: Gewinner von GUT-Design, Reddot und FINALIST. Superleicht, jeder Ohrhörer wiegt nur 4,2 g und die Ladebox ist 42% kleiner als bei der Vorgängergeneration. Semi-In-Ear-Design, einfach zu tragen und super bequem. Drei Farben zur Auswahl.
  • Hervorragende Klangqualität: 13 mm-Schwingspule sorgt für ein beeindruckendes Hörerlebnis. Hi-Fi-Protokolle wie aptX und AAC werden unterstützt. Die Audioempfindlichkeit beträgt 132 dB bei 1 kHz. Für eine bessere Gesprächsqualität steht für TicPods 2 Pro die Dual-Mic-Geräuschunterdrückung zur Verfügung.
  • Lange Wiedergabezeit, In-Ear-Erkennung: 4 Stunden Wiedergabezeit mit einer einzigen Akkuladung, 20 Stunden mit Ladebox. Upgrade auf Schnellladeanschluss Typ C. Bei einer Aufladung von 5 Minuten beträgt die Wiedergabezeit 1 Stunde. Mit hochpräzisen Sensoren kann die Musik automatisch abgespielt / angehalten werden, sobald Sie die Ohrhörer aufsetzen / abnehmen.
  • Steuern Sie Audio nach Ihren Wünschen: Mit der patentierten Tickle-Funktion von Mobvoi können Sie die Wiedergabeliste steuern, ohne das Smartphone herausnehmen zu müssen. Doppelklicken Sie, um das nächste Lied abzuspielen oder einen Anruf zu beenden. Halten Sie diese Taste zwei Sekunden lang gedrückt, um den Sprachassistenten zu aktivieren oder einen Anruf abzulehnen. Schieben Sie nach oben und unten, um die Lautstärke zu erhöhen / zu verringern. In der TicPods 2 Pro-Version ist die AI-Gestenste

Review: Jabra Elite 75t

Eine kurze Einführung: Ich habe mir vor ca. zwei Wochen die neuen AirPods Pro gekauft und bin mit diesen eigentlich sehr zufrieden. Nun ergab sich die Möglichkeit die Jabra Elite 75t True Wireless Kopfhörer zu testen. Dann hat mich die Schlagzeile „Better sound than the AirPods Pro“ von CNET dazu gebracht die beiden Wireless Kopfhörer zu vergleichen. Dies sind meine ersten Kopfhörer der Marke Jabra. Ich nachfolgendem möchte ich euch die Unterschiede, Vor- und Nachteile der beiden Kopfhörer nahebringen:

Lieferumfang / Unboxing

Die Jabra 75t kommen in einer stylischen Verpackung (siehe Bilder) und das Auspacken gibt einen ersten Eindruck auf das Gesamtkonzept und die Verarbeitung der Kopfhörer. Die In-Ears lachen einen geradezu beim Auspacken an. Im Lieferumfang findet man neben den beiden Kopfhörern, das schwarze Ladecase, einen USB-Type-C auf USB Adapter und zwei weitere Kopfhörer-Aufsätze in verschiedenen Größen. Beim Auspacken wird man mehrmals aufgefordert sich die hauseigene Sound+ App von Jabra auf sein Smartphone zu laden. Gesagt getan…

Einrichtung

Ich verwende die Jabras auf einem iPhone XS aktuell mit der Version iOS 13.3. Die Ersteinrichtung war mehr oder weniger intuitiv. Ich habe die Sound+ App auf dem Smartphone geöffnet. Hier wurde ich aufgefordert mich mit den Jabras in den Bluetooth Einstellungen von iOS zu verbinden. Anschließend wurde mir in der Sound+ App auch gleich ein Update für die Kopfhörer vorgeschlagen. Aus diesem Grund empfehle ich auch jedem die Sound+ App zu installieren. Ansonsten seid ihr von Softwareneuerungen ausgeschlossen. Also Update aufgespielt. Um die Installation des Updates abzuschließen muss man die Kopfhörer in die Ladeschale legen. Das Ladecase blinkt dann solange bis das Update abgeschlossen ist. Dann war der erste Hörtest fällig.

Klangqualität

Um es vorweg zu nehmen. Was Bass und Punch angeht sind die Jabra 75t den AirPods Pro um einiges überlegen. Die Jabras klingen in jeder Hinsicht einfach viel voluminöser. Vor allem aber im unteren Frequenzbereich. Klar die Airpods sind aus meiner Sicht ziemlich neutral abgestimmt. Aber die Jabras lassen die Musik nochmal lebendiger wirken. Dafür braucht man kein Noise Cancelling. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass über die App der Equalizer angepasst werden kann. Hier gibt es verschiedene Presets zwischen denen man wählen kann. Und man merkt auch einen Unterschied, im Gegensatz zu den Presets von Apple Music. Hier hat man die Wahl zwischen Standard, Sprache, Verstärkte Bässe, Verstärkte Hochtöner, Sanft und Einschalten. Alternativ kann man die Bässe, Mitten und Höhen auch ganz nach seinem Geschmack einstellen. Über den Modus „HearThrough“ lässt sich der gleiche Effekt erzeugen wie der Transparenzmodus bei den Airpods. Dabei werden die Umgebungsgeräusche über die verbauten Mikrofone an die Treiber weitergeben. So hört man trotz eingesetzter Kopfhörer was in seiner Umgebung los ist.

Steuerung

Die Jabras verfügen über eine physische Taste an der Außenseite. Die Taste gibt es an beiden Kopfhörern, wobei die Tasten unterschiedliche Funktionen auslösen. Über die Tasten kann man zum Beispiel Anrufe annehmen, die Lautstärke verändern, Wiedergabe pausieren, Track vor oder zurück. Es ist auch möglich den „HearThrough“ Modus ein bzw. auszuschalten. Über einen doppelten Klick auf den rechten Kopfhörer kann man Siri aktivieren. Die Funktion „Hey Siri“ ist nur möglich, wenn das iPhone in unmittelbarer Nähe ist, und wird anders wie bei den Airpods nicht direkt von den Kopfhörern registriert, sondern vom Handy selbst. Alternativ lässt sich als Sprachassistent auch Alexa konfigurieren.

Ladecase / Akkulaufzeit

Das Ladecase ist sehr gut verarbeitet. Das Scharnier sitzt fest in seiner Position, auch in geöffneter Stellung. Das Aufladen ist leider nur über USB-C möglich. Der Punkt geht klar an die AirPods Pro. Dessen Ladecase kann über den drahtlosen Qi-Standard aufgeladen werden. Über eine komplette Ladung des Ladecase gibt es übrigens bis zu 28 Stunden Musikwiedergabe. Eine volle Ladung der Kopfhörer reicht für ca. 7,5 Stunden Musikwiedergabe.

Tragekomfort

Vom Tragekomfort bin ich positiv überrascht. Die Jabras sitzen perfekt im Ohr. Sie sind minimal schwerer als die Airpods Pro. Durch ihre Bauform füllen sie die komplette Hörmuschel des Ohres aus. Durch die Bauweise stehen sie aber auch ein bisschen weiter vom Ohr ab. Aus diesem Grund finde ich, dass die AirPods beim Tragen besser aussehen. Dafür haben die Jabras aber den besseren Klang. Sie halten auch beim Joggen, und fliegen nicht aus dem Ohr.

IP Schutzart

Hier geht ebenfalls der Punkt an die Jabras. Diese verügen die IP Schutzart IP55. Die AirPods Pro haben nur die IP Schutzart IPX4.

Fazit

Die AirPods Pro haben von mir fünf Sterne bekommen. Die Jabras müssten demnach sechs bekommen. Nein im Ernst: Ich persönlich finde das Klangbild der Jabras besser. Zudem kommt noch die Anpassbarkeit über die App hinzu. Für die iOS Nutzer darf die bessere Integration ins Betriebssystem der AirPods natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Am Ende spielt natürlich auch der Preise eine entscheidende Rolle. Die Jabras sind aktuell ca. 100€ günstiger. Die Worte kommen übrigens von einem Apple Fanboy. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und sechs Sterne.

Angebot
Jabra Elite 75t – In-Ear Bluetooth Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) und langer Akkulaufzeit für True-Wireless-Erlebnis beim Telefonieren und Musikhören – Titan Schwarz
13.224 Bewertungen
Jabra Elite 75t – In-Ear Bluetooth Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) und langer Akkulaufzeit für True-Wireless-Erlebnis beim Telefonieren und Musikhören – Titan Schwarz
  • Entwickelt für sicheren Halt und Langlebigkeit: Die ergonomischen Kopfhörer passen sich jedem Ohr an und sind so besonders komfortabel – Nach IP55 witterungsbeständig und geschützt vor Staub und Feuchtigkeit
  • Lange Akkulaufzeit u. verlässliche True Wireless-Verbindung: Bis zu 24 Std. (bei aktiver ANC) mit schnurlosem, kompaktem Ladeetui. Elite 75t Kopfhörer – Telefonieren, Musikhören, in Verbindung bleiben
  • Sie haben die Option, entweder mit der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) störende Hintergrundgeräusche herauszufiltern oder die HearThrough-Funktion zu nutzen, um mitzubekommen, was um Sie herum geschieht.
  • Personalisieren Sie Ihre Jabra Elite 75t In-Ear Bluetooth Kopfhörer mit MySound und MyControls: Passen Sie den Sound an Ihr eigenes Hörprofil an – Mit der Jabra Sound+ App lassen sich auch die Tastenfunktionen einstellen
  • Lieferumfang: Jabra Elite 75t In-Ear Bluetooth Kopfhörer, Ladeetui, 3 Paar Silikon earGels, USB-C Ladekabel – Farbe: titan schwarz

Review: Apple AirPods Pro

Nachdem ich die AirPods Pro jetzt einige Wochen in Gebraucht hatte, kann ich ein erstes Fazit geben. Ich muss dazusagen, dies sind meine ersten AirPods. Meine Frau hat die Airpods aus der zweiten Generation, bei diesen konnte mich aber die Tonqualität nicht ganz überzeugen. Aus diesem Grund habe ich erst bei den Pros zugeschlagen. Ich habe die Airpods gestern den ganzen Tag im Ohr gehabt und kann ein erstes Fazit abgeben.

Lieferumfang

Die Airpods kommen in einer edlen weißen Verpackung, welche selbst nochmals in Folie eingepackt ist. So wie man es eben von Apple kennt. Die Airpods selbst sind beim Auspacken bereits in dem mitgelieferten Ladecase eingelegt. Dazu gibt es noch zwei Sätze der Silikontips in Größe S und L. Die Größe M ist bereits an auf den Kopfhörern angebracht. Als Ladekabel kommt erstmalig ein USB-C auf Lightning Kabel. Dadruch kann man die Airpdos mit den Netzteilen der letzten Macbook Generationen aufladen. Zu guter Letzt gibt es noch eine Kurzanleitung.

Einrichtung

Die Airpods Pro lassen sich wie bisher auch mit jedem Android Smartphone bedienen. Voraussetzung ist, dass das Gerät den Bluetooth LE Standard unterstützt. Bei den iPhone Modellen funktioniert die Kopplung ab dem iPhone SE. Vor der Einrichtung habe ich mein iPhone auf die letzte iOS Version aktualisiert. Die Einrichtung selbst ist kinderleicht. Man entsperrt das iPhone, öffnet das Ladecase der Airpods in dem sich die Airpods befinden. Das iPhone erkennt die Airpods gleich. Auf dem iPhone muss man dann nur noch auf Verbinden tippen. Anbei findet ihr auch den entsprechenden Screenshot.

Tonqualität

Bei den Airpods Pro ist erstmalig eine aktive Geräuschunterdrückung verbaut. So wie man das bereits von zum Beispiel den Bose QC35 und den Sony WHX-1000 kennt. Das Active Noise Cancelling ist erst durch die neue Bauweise (In-Ear) möglich geworden. Als ich das erste Mal die Airpdos mit akiviertem ANC im Ohr hatte, und dazu ein paar Lieder über Apple Music gehört habe, war ich begeistert. Es funktioniert erstaunlich gut, besser als ich das erwartet habe. Dennoch muss man dazusagen, dass die Airpods nicht mit dem Niveau der On-Ear Kopfhörer von zum Beispiel Bose oder Sony mithalten können. Ich war mit den Airpods eine Stunde beim Joggen, in der freien Natur funktioniert das ANC sehr souverän, ein vorbeifahrendes Auto auf einer vielbefahrenen Straße kann das Noise Cancelling allerdings nicht weckstecken. Ansonsten bin ich von der Wiedergabequalität sehr angetan. Sie spielen meiner Meinung nach sehr neutral auf, ausgewogene Mitten, keine aufdringlichen Höhen und eine dezente neutrale Basswiedergabe. Genau nach meinem Geschmack.

Als Gegenstück zu der Noise Cancelling Funktionen gibt bei den Airpods Pro noch den Transparenzmodus. Dieser kann entweder über die Airpods selbst eingestellt werden oder über das iPhone. Eigentlich genau das Gegenteil der aktiven Geräuschünterdrückung. Hierbei werden die Nebengeräusche über das außen angebrachte Mikrofon an die Treiber weitergeben. Somit werden die Neben- und Umgebungsgeräusche verstärkt. So kann man auch Musik hören und bekommt dennoch mit was in seinem nahen Umfeld gesprochen wird.

Tragekomfort

Wie bereits erwähnt kommen die Airpods mit verschiedenen Silikontips, in den Größen von S bis L. Die Silikontips werden an die Airpods angeklipst. Will man sie entfernen bzw. wechseln, einfach kräftig daran ziehen. Ich persönlich habe auf die Größe S gewechselt. Über die Bluetooth Einstellungen euers iPhone könnt ihr zusätzlich einen Passtest für die Ohreinsätze durchführen. Sowohl bei der Größe S und M war das Ergebnis positiv. Ich würde ich eher euerm persönlichen Empfinden trauen, wie angenehm die Airpods im Ohr sitzen.

Wie gesagt habe ich die Kopfhörer fast den ganzen Tag in Verwendung gehabt. Auch nach mehreren Stunden war der Tragekomfort immer noch angenehm. Kein Drucken oder gar Schmerzen am Ohr. Und das Beste ist, sie halten beim Joggen und fallen nicht wie die Vorgänger aus den Ohren.

Bedienung

Die Bedienung kann sowohl über das iPhone oder direkt über die Airpods erfolgen. Auf der Unterseite der Airpods ist ein Druckempfindlicher Bereich. Über diesen können die Airpods gesteuert werden. Drückt man den Drucksensor bekommt man auch direkt ins Ohr ein Feedback über den getätigten Tastendruck in Form eines Klickgeräusches. Über einen Tastendruck kann die Wiedergabe gestartet werden bzw. pausiert werden oder eingehende Anrufe angenommen werden.

Über zwei kurz hintereinander folgende Tastendrücke kann zum nächsten Track gesprungen werden. Über drei Tastendrücke wird zum vorherigen Track gesprungen.

Hält man den Drucksensor gedrückt kann man zwischen der Aktiven Geräuschunterdrückung und dem Transparenzmodus wechseln.

Dann gibt es da noch Siri: Über Siri kann eigentlich alles gesteuert werden, so zum Beispiel auch die Lautstärke. Es können Nachriten verschickt werden, Anrufe getätigt werden und es werden sogar eingehende Nachrichten vorgelesen. Und das, ohne die Kopfhörer aus den Ohren zu nehmen, oder auf sein Handy zu schauen. Willkommen im Apple Ökosystem.

Akku

Eine Ladung der Kopfhörer hält ca. 4 Stunden durch. Anschließend können diese aber ins Ladecase gelegt werden, dadurch werden sie automatisch geladen. Das Ladecase selbst kann sowohl über ein Netzteil und dem mitgelieferten Ladekabel geladen werden, oder über eine QI Ladefläche. Mein Qi-Ladepad von Belkin lädt das Ladecase ohne Probleme auf.

Fazit

Ich bin hellauf von der Airpods Pro begeistert. Ich habe sie mir hauptsächlich gekauft, um sie während längeren Dauerläufen zu verwenden. Zudem lassen sie sich auch direkt mit der Apple Watch verwenden, so kann sogar das iPhone zuhause bleiben. Die Tonqualität ist für meinen Geschmack mehr als ausreichend, das Noise Cancelling kommt leider nicht ganz an die großen ran, ist aber sehr nah dran. Der Preis ist mit aktuell 279€ nicht ganz günstig. Ich vermute aber, dass wir durch diverse Angebote schon bald an die 250€ kommen. Von mir gibt es eine Kaufempfehlung.

Angebot
Apple AirPods Pro
70.435 Bewertungen
Apple AirPods Pro
  • Aktive Geräuschunterdrückung für immersiven Klang
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  • Weiche, konische Silikontips in drei Größen für eine individuelle Passform
  • Vor Schweiß und Wasser geschützt
  • Der Adaptive EQ passt Musik automatisch an deine Ohrform an

TEST: Benq ScreenBar E-Reading lED Task Lampe für den Monitor

In den letzten vier Wochen hatte ich die Gelegenheit die Monitor Lampe von Benq zu testen. Dabei handelt es sich um eine LED Schreibtisch/Monitorlampe die am Monitor befestigt wird. Die Lampe strahlt dabei indirekt auf den Monitor und erzeugt so ein angenehmeres Licht für die Augen.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich neben der Lampe selbst, die Halterung, und ein passendes Micro-USB Kabel. Dieses wird für die Stromversorgung benötigt. Idealerweise verbindet man das Stromkabel direkt mit dem zu verwendeten PC. Dann geht die LED immer an sobald der PC gestartet wird. Zudem befindet sich noch eine Kurzanleitung im Lieferumfang.

Installation

Zur Inbetriebnahme muss lediglich die Lampe selbst mit der Halterung verbunden werden. Diese wird einfach in die Halterung geklipst. Es ist darauf zu achten dass die Micro USB Buchse hinter der Aussparung der Halterung sichtbar ist. Anschließend kann die Halterung mitsamt der LED am Monitor befestigt werden. Danach einfach das USB Kabel mit dem PC und der Lampe verbinden.

Benutzung

Über die auf der Oberseite der ScreenBar angebrachten Taster können die Helligkeit und der Farbton angepasst werden. Auf der linken Seite befinden sich die Taster für die Helligkeit un die Farbtemperatur. Laut Herstellerangaben kann die Farbtemperatur zwischen 2700K und 6500K eingestellt werden. Auf der rechten Seite befindet sich neben dem Ein und Ausschalter ein Taster um den eingebauten Umgebungslichtsensor zu aktivieren bzw. deaktivieren. Ich selbst habe den Umgebungslichtsensor immer eingeschaltet. Dadurch passt sich die ScreenBar automatisch den Lichtbedingungen des Raumes an.

Das Licht ist wirklich angenehm und durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten kann jeder seine bevorzugte Lichttemperatur und Leuchtkraft einstellen. Ich verwende die Lampe im Büroalltag und möchte nicht mehr darauf verzichten. Die Lampe kostet aktuell knapp 100€, aber gerade für Leute die viel Zeit am Bildschirm verbringen ist es eine tolle Investition. Ein weiterer Vorteil der ScreenBar ist die Ausleuchtung von Tastatur und Schreibtisch bei kompletter Dunkelheit, und das mit einem sehr angenehmen Licht.

Audi A3 8P Standlicht Schalterbeleuchtung defekt

Eines Tages bemerkte ich, dass an meinem Lichtschalter im Audi A3 8P die Beleuchtung für das Standlicht nicht mehr funktionierte. Das Symbol für das Standlicht am Lichtschalter leuchtet normalerweise grün, sobald das Standlicht oder Abblendlicht eingeschaltet wird.

Audi A3 8P Lichtschalter

Ich vermutete zunächst eine defekte LED. Als ich den Lichtschalter aber ausgebaut habe und Zugang zur Platine hatte, konnte ich mithilfe eines Multimeters feststellen dass die LED zu leuchten anfing. Also habe ich nur die Lötpunkte nochmals nachgelötet und den Lichtschalter eingebaut. Die LED hat dann kurze Zeit geleuchtet, ging aber nach danach wieder aus.

Also beschloss ich die LED gegen eine neu zu ersetzen. Bei den hier verbauten LEDs handelt es sich um die Bauform 3528. Die von Audi verbauten LEDs haben vermutlich nur eine Leuchtkraft von ca. 300mcd. Die schwächste LED die ich gefunden habe hat 780mcd. Sie ist also deutlich heller. Ich habe die grüne LED direkt bei Conrad bestellt.

Ausbau Lichtschalter

Um die LED zu wechseln muss der Lichtschalter zunächst ausgebaut werden. Dafür muss die Schalter in die Nullstellung gedreht werden. Nun kann man den Schalter nach innen drücken und währenddessen im Uhrzeigersinn Richtung Standlicht drehen. Bei der halben Wegstrecke rastet der Schalter aus und lässt sich entfernen. Nun hat men genügend Platz um die beiden Stecker auf der Rückseite zu entfernen.

Auf der Rückseite des Lichtschalters befinden sich drei Schrauben. Diese müssen gelöst werden. Anschließend kann man den Deckel entfernen.

Anschließend kann die Platine aus der Halterung entfernt werden. Auf der Rückseite befindet sich noch eine Plastikhalterung bzw. Verkleidung. Darin ist wiederum eine Plastikschiene die über die einzelnen Kontakte auf der Platine „rutscht“. Je nachdem in welcher Position sich der Lichtschalter befindet. Dieser Schlitten muss ebenfalls entfernt werden. Dann hat man Zugriff auf die LEDs.

Die grüne LED befindet sich gegenüber der abgeflachten Seite der Platine. Beim Auslösen stellte sich sehr schnell heraus, warum die LED nicht mehr funktionierte. Die Pads auf der Platine und die Kontakte der LED selbst waren hinüber. Beim Auslösen sind gleich beide Pads abgerissen. Deshalb musste improvisiert werden. Ich habe zunächst an die neue LED zwei ca. 0,5cm lange Fädeldrähte angelötet. So konnte ich die LED an den zwei nächstmöglichen Pads auf der Platine anlöten und mit Sekundenkleber auf der Platine fixieren.

Die Reparatur ist jetzt zwei Monate und die LED für das Standlicht funktioniert ohne Einschränkungen. Ein neuer Lichtschalter hätte bei Audi knapp 100€ gekostet.