Review: TicPods 2 Bluetooth Kopfhörer

Ich habe die letzten Monate verschiedene Modelle von Bluetooth-Kopfhörern testen können, unter anderem die neuen AirPods Pro von Apple und die Jabra Elite 75t. Während der Rezension werde ich hin und wieder Vergleiche zu den genannten Modellen ziehen. Die TicPods 2 hatte ich jetzt mehrere Tage ausgiebig testen können, und kann demnach mein erstes Fazit geben.

Lieferumfang / Unboxing

Die TicPods 2 kommen in einer sehr stylischen Verpackung daher. Diese erinnert mich von der Aufmachung stark an die der Jabra Elite 75t. Die Kopfhörer selbst befinden sich im bei der Auslieferung im Ladecase. Außerdem im Lieferumfang enthalten sind ein USB auf USB-C Ladekabel, eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen und eine Schnellstartanleitung. Ich habe die Farbe Blau gewählt, mal was anderes neben den Standardfarben Weiß und Schwarz die man sonst so findet. Ich finde das Blau kommt bei dem Produkt sehr gut rüber und sieht gut aus.

Einrichtung

Ich verwende die TicPods 2 mit einem iPhone XS und dem aktuellsten Betriebssystem iOS 13. Der Hersteller bietet eine eigene App an, um die Kopfhörer zu verbinden und zu konfigurieren. Ich muss gestehen, ich habe die Kopfhörer erstmal ohne die App in Betrieb genommen. Die Kopplung kann dabei einfach über die Bluetooth-Einstellungen vom Handy durchgeführt werden. Die App bietet allerdings den Vorteil, dass man die Firmware der Kopfhörer aktualisieren kann und diverse Feineinstellungen vornehmen kann. Dazu später mehr. Fakt ist: Die Installation der App sollte für jeden Besitzer der TicPods Pflicht sein.

Klangqualität

Der wichtigste Part eines Kopfhörerparts ist wohl die Klangqualität. Nach meiner ersten Einrichtung habe ich natürlich sofort die Musikwiedergabe gestartet. Dabei ist mir gleich aufgefallen, dass die Kopfhörer für meinen Geschmack viel zu flach aufgespielt haben. Es fehlten sowohl die Höhen als auch der Bass. Die Enttäuschung war demnach groß. An diesem Punkt habe ich dann doch entschlossen die App zu installieren. Mein Kritikpunkt an die App ist, dass eine Registrierung zur Nutzung nötig ist. In der App wurde mir aber gleich ein Firmwareupdate für die Kopfhörer vorgeschlagen. Im Changelog sah ich direkt, dass bei dieses Update die Klangqualität optimiert wurde. Also, die Installation gestartet und nach ca. 15 Minuten waren die TicPods wieder einsatzbereit. Die Klangqualität nach dem Update verglichen war nicht mehr mit meinem ersten Eindruck zu vergleichen. Eine viel bessere Abstimmung und der Bass war dann auch auf einmal da. Ich empfehle also jedem Käufer zuerst die aktuellste Firmware zu installieren. Klangtechnisch können die TicPods aber auch nach dem Update nicht mit dem großen Kontrahenten mithalten, mit der ersten Airpods Generation aber schon.

Bedienung

Die TicPods haben ein sehr interessantes Bedienkonzept, welches mir sehr gut gefällt. Zum einen ist da die gleiche Funktion, die man so nur von höherpreisigen Kopfhörer kennt: Das automatische Stoppen bzw. Starten der Musikwiedergabe, wenn man die Kopfhörer ins Ohr steckt oder wieder rausnimmt. Diese Funktion kann sogar über die App deaktiviert werden. Beide Kopfhörer haben auf der Außenseite einen Touch-Oberfläche. Über diese können die Kopfhörer ebenfalls gesteuert werden. Einmal Lang Tippen: Aktiviert unter iOS Siri, Doppel Tippen: Nächster Song (Kann in der App geändert werden auf zum Beispiel Vorheriger Song, oder Wiedergabe Pausieren). Das coolste ist aber, dass die Lautstärke ober wischen nach oben bzw. nach unten verändert werden kann.

Ladecase / Akkulaufzeit

Das Ladecase ist gut verarbeitet. Das Scharnier sitzt fest in seiner Position, auch in geöffneter Stellung. Das Aufladen ist leider nur über USB-C möglich. Das Case wirkt aber leider nicht so hochwertig wie bei den Kontrahenten von Apple oder Jabra. Zudem finde ich , dass beim Einlegen der Kopfhörer ein bis zwei Handgriffe mehr benötigt werden wie zum Beispiel bei den AirPods. Zudem sind die Ladekontakte an den Kopfhörern auf der Innenseite sehr groß. Über eine komplette Ladung des Ladecase gibt es übrigens bis zu 20 Stunden Musikwiedergabe. Eine volle Ladung der Kopfhörer reicht für ca. 4 Stunden Musikwiedergabe.

Tragekomfort

Durch die Bauart der Kopfhörer kann man leider nicht über verschiedene Silikon-Tips bzw. Aufsätze die Größe verändern. Sie haben ungefähr die gleiche Form wie die AirPods der ersten Generation, wobei die AirPods von der Verarbeitung und der Größe noch filigraner sind. Seht euch am besten die Fotos an. Sie werden aber sicherlich nicht bei jedem Ohr perfekt passen. Bei mir passen sie zum Glück perfekt. Auch nach langer Musikwiedergabe ist der Tragekomfort immer noch sehr gut. Beim Joggen oder Sport fallen diese aber deutlich leichter aus dem Ohr wie andere Modelle mit Silikon-Aufsätzen.

IP Schutzart

Die TicPods verfügen über die IP Schutzart IPX4. Die gleiche wie auch die AirPods Pro besitzen. Folglich sind sie gegen allseitiges Spritzwasser geschützt.

Fazit

Die TicPods gibt es aktuell unter 100€. Ich finde für diesen Preis bekommt man ein gutes Paar Kopfhörer mit guter Klangqualität und netten Features. In der App gibt zudem viele Einstellungsmöglichkeiten, unter anderem einen Equalizer. Die Kopfhörer haben ein gutes Design. Klanglich können Sie aber nicht mit den Jabra 75T oder gar den Apple AirPods Pro mithalten. Klar die beiden Spielen in einer anderen Preisklasse, aber ich finde das sollte gesagt werden. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, ist hiermit gut bedient.

Angebot
TicPods 2 Bluetooth Kopfhörer, TWS Kabellose Ohrhörer, Bluetooth 5.0, In-Ear-Erkennung, hervorragende Klangqualität, Touch- / Sprach- / Gestensteuerung, Sprachassistent, IPX4 wasserdicht
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  • Weltklasse-Designpreise erhalten: Gewinner von GUT-Design, Reddot und FINALIST. Superleicht, jeder Ohrhörer wiegt nur 4,2 g und die Ladebox ist 42% kleiner als bei der Vorgängergeneration. Semi-In-Ear-Design, einfach zu tragen und super bequem. Drei Farben zur Auswahl.
  • Hervorragende Klangqualität: 13 mm-Schwingspule sorgt für ein beeindruckendes Hörerlebnis. Hi-Fi-Protokolle wie aptX und AAC werden unterstützt. Die Audioempfindlichkeit beträgt 132 dB bei 1 kHz. Für eine bessere Gesprächsqualität steht für TicPods 2 Pro die Dual-Mic-Geräuschunterdrückung zur Verfügung.
  • Lange Wiedergabezeit, In-Ear-Erkennung: 4 Stunden Wiedergabezeit mit einer einzigen Akkuladung, 20 Stunden mit Ladebox. Upgrade auf Schnellladeanschluss Typ C. Bei einer Aufladung von 5 Minuten beträgt die Wiedergabezeit 1 Stunde. Mit hochpräzisen Sensoren kann die Musik automatisch abgespielt / angehalten werden, sobald Sie die Ohrhörer aufsetzen / abnehmen.
  • Steuern Sie Audio nach Ihren Wünschen: Mit der patentierten Tickle-Funktion von Mobvoi können Sie die Wiedergabeliste steuern, ohne das Smartphone herausnehmen zu müssen. Doppelklicken Sie, um das nächste Lied abzuspielen oder einen Anruf zu beenden. Halten Sie diese Taste zwei Sekunden lang gedrückt, um den Sprachassistenten zu aktivieren oder einen Anruf abzulehnen. Schieben Sie nach oben und unten, um die Lautstärke zu erhöhen / zu verringern. In der TicPods 2 Pro-Version ist die AI-Gestenste

Review: Jabra Elite 75t

Eine kurze Einführung: Ich habe mir vor ca. zwei Wochen die neuen AirPods Pro gekauft und bin mit diesen eigentlich sehr zufrieden. Nun ergab sich die Möglichkeit die Jabra Elite 75t True Wireless Kopfhörer zu testen. Dann hat mich die Schlagzeile „Better sound than the AirPods Pro“ von CNET dazu gebracht die beiden Wireless Kopfhörer zu vergleichen. Dies sind meine ersten Kopfhörer der Marke Jabra. Ich nachfolgendem möchte ich euch die Unterschiede, Vor- und Nachteile der beiden Kopfhörer nahebringen:

Lieferumfang / Unboxing

Die Jabra 75t kommen in einer stylischen Verpackung (siehe Bilder) und das Auspacken gibt einen ersten Eindruck auf das Gesamtkonzept und die Verarbeitung der Kopfhörer. Die In-Ears lachen einen geradezu beim Auspacken an. Im Lieferumfang findet man neben den beiden Kopfhörern, das schwarze Ladecase, einen USB-Type-C auf USB Adapter und zwei weitere Kopfhörer-Aufsätze in verschiedenen Größen. Beim Auspacken wird man mehrmals aufgefordert sich die hauseigene Sound+ App von Jabra auf sein Smartphone zu laden. Gesagt getan…

Einrichtung

Ich verwende die Jabras auf einem iPhone XS aktuell mit der Version iOS 13.3. Die Ersteinrichtung war mehr oder weniger intuitiv. Ich habe die Sound+ App auf dem Smartphone geöffnet. Hier wurde ich aufgefordert mich mit den Jabras in den Bluetooth Einstellungen von iOS zu verbinden. Anschließend wurde mir in der Sound+ App auch gleich ein Update für die Kopfhörer vorgeschlagen. Aus diesem Grund empfehle ich auch jedem die Sound+ App zu installieren. Ansonsten seid ihr von Softwareneuerungen ausgeschlossen. Also Update aufgespielt. Um die Installation des Updates abzuschließen muss man die Kopfhörer in die Ladeschale legen. Das Ladecase blinkt dann solange bis das Update abgeschlossen ist. Dann war der erste Hörtest fällig.

Klangqualität

Um es vorweg zu nehmen. Was Bass und Punch angeht sind die Jabra 75t den AirPods Pro um einiges überlegen. Die Jabras klingen in jeder Hinsicht einfach viel voluminöser. Vor allem aber im unteren Frequenzbereich. Klar die Airpods sind aus meiner Sicht ziemlich neutral abgestimmt. Aber die Jabras lassen die Musik nochmal lebendiger wirken. Dafür braucht man kein Noise Cancelling. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass über die App der Equalizer angepasst werden kann. Hier gibt es verschiedene Presets zwischen denen man wählen kann. Und man merkt auch einen Unterschied, im Gegensatz zu den Presets von Apple Music. Hier hat man die Wahl zwischen Standard, Sprache, Verstärkte Bässe, Verstärkte Hochtöner, Sanft und Einschalten. Alternativ kann man die Bässe, Mitten und Höhen auch ganz nach seinem Geschmack einstellen. Über den Modus „HearThrough“ lässt sich der gleiche Effekt erzeugen wie der Transparenzmodus bei den Airpods. Dabei werden die Umgebungsgeräusche über die verbauten Mikrofone an die Treiber weitergeben. So hört man trotz eingesetzter Kopfhörer was in seiner Umgebung los ist.

Steuerung

Die Jabras verfügen über eine physische Taste an der Außenseite. Die Taste gibt es an beiden Kopfhörern, wobei die Tasten unterschiedliche Funktionen auslösen. Über die Tasten kann man zum Beispiel Anrufe annehmen, die Lautstärke verändern, Wiedergabe pausieren, Track vor oder zurück. Es ist auch möglich den „HearThrough“ Modus ein bzw. auszuschalten. Über einen doppelten Klick auf den rechten Kopfhörer kann man Siri aktivieren. Die Funktion „Hey Siri“ ist nur möglich, wenn das iPhone in unmittelbarer Nähe ist, und wird anders wie bei den Airpods nicht direkt von den Kopfhörern registriert, sondern vom Handy selbst. Alternativ lässt sich als Sprachassistent auch Alexa konfigurieren.

Ladecase / Akkulaufzeit

Das Ladecase ist sehr gut verarbeitet. Das Scharnier sitzt fest in seiner Position, auch in geöffneter Stellung. Das Aufladen ist leider nur über USB-C möglich. Der Punkt geht klar an die AirPods Pro. Dessen Ladecase kann über den drahtlosen Qi-Standard aufgeladen werden. Über eine komplette Ladung des Ladecase gibt es übrigens bis zu 28 Stunden Musikwiedergabe. Eine volle Ladung der Kopfhörer reicht für ca. 7,5 Stunden Musikwiedergabe.

Tragekomfort

Vom Tragekomfort bin ich positiv überrascht. Die Jabras sitzen perfekt im Ohr. Sie sind minimal schwerer als die Airpods Pro. Durch ihre Bauform füllen sie die komplette Hörmuschel des Ohres aus. Durch die Bauweise stehen sie aber auch ein bisschen weiter vom Ohr ab. Aus diesem Grund finde ich, dass die AirPods beim Tragen besser aussehen. Dafür haben die Jabras aber den besseren Klang. Sie halten auch beim Joggen, und fliegen nicht aus dem Ohr.

IP Schutzart

Hier geht ebenfalls der Punkt an die Jabras. Diese verügen die IP Schutzart IP55. Die AirPods Pro haben nur die IP Schutzart IPX4.

Fazit

Die AirPods Pro haben von mir fünf Sterne bekommen. Die Jabras müssten demnach sechs bekommen. Nein im Ernst: Ich persönlich finde das Klangbild der Jabras besser. Zudem kommt noch die Anpassbarkeit über die App hinzu. Für die iOS Nutzer darf die bessere Integration ins Betriebssystem der AirPods natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Am Ende spielt natürlich auch der Preise eine entscheidende Rolle. Die Jabras sind aktuell ca. 100€ günstiger. Die Worte kommen übrigens von einem Apple Fanboy. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und sechs Sterne.

Angebot
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