iPhone SE Zusammenfassung

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iPhone Fans der 4 Zoll Modelle können aufatmen. Apple am 21.03.2016 das neueste iPhone Modell vorgestellt. Wie bereits erwartet hört es auf den Namen iPhone SE. Es wird auch in der Farbe rose gold verfügbar sein. Die Vorbestellungen im Apple Online Store beginnen am 24.03.2016. Mit der Vorstellung des iPhone SE ist das iPhone 5S natürlich aus dem Produktprogramm von Apple gefallen. Mittlerweile hat sich auch bestätigt dass das iPhone SE sowie das iPhone 6S bzw. 6S Plus 2GB Arbeitsspeicher hat. Auch die Taktrate der CPU scheint identisch zu sein. Erste Benchmark Tests bestätigen das.

Preis

Das iPhone SE wird in den Größen 16GB und 64GB verfügbar sein. Für das 16GB Modell möchte Apple 489€ und für die 64GB Version 589€. Auf den ersten Blick mag der Pries ein bisschen hoch erscheinen, aber wenn man bedenkt dass man hierfür fast die selbe Hardware bekommt wie beim iPhone 6S das in der 16GB aber mehr als 250€ mehr kostet, dann ist das durchaus ein guter Preis.

Kamera

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Laut der Keynote und den technischen Details auf der Apple Homepage wird im iPhone SE die gleiche Kamera verbaut wie im Iphone 6S. Die Kamera hat einen 12 Megapixel Sensor, f2.2 Blende, unterstützt Live Photos, hat eine verbesserte Rauschunterdrückung und einen True Tone Flash. Somit übertrifft die Kamera sogar die des Iphone 6.  Nur die optische Bildstabilisierung bleibt dem Iphone 6S Plus vorbehalten. Zudem kann das iPhone SE auch 4K Videos aufnehmen und unterstützt 63-Megapixel Panorama Aufnahmen, Slow-Mo Videos mit 240 Bildern pro Sekunde. Da das iPhone SE ein bisschen dicker ist wie das iPhone 6 bzw 6S ragt die Kamera nicht aus dem Gehäuse heraus.

Batterielaufzeit

Wie hoch die Kapazität der Batterie ist kann vorerst nur spekuliert werden. Laut Apples Homepage ist die Akkulaufzeit gleich wie beim iPhone 6 bzw. 6S. Nur bei der mobilen Internetnutzung soll das iPhone SE länger durchalten. Hier übertrifft es sogar die 5,5 Zoll Modello.

iPhone 6S Plus iPhone 6S iPhone 6 Plus iPhone 6 iPhone SE
Sprechdauer in Std. 24 14 24 14 14
Standby in Std. 16 10 16 10 10
Internet WLAN in Std. 12 11 12 11 13
Internet LTE in Std. 12 10 12 10 13
HD Videowiedergabe in Std. 14 11 14 11 13

Display

Das Display im iPhone SE löst mit einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln auf und hat somit die gleiche Pixeldichte von 326 ppi wie das iPhone 6 und das iPhone 6S.  Es wird hier aber dennoch ein anderes Panel verbaut wie bei den anderen Modellen. Das iPhone SE kann kein 3D Touch und es hat nur einen dynamischen Kontrast von 800:1. Zudem werden die Blickwinkel nicht ganz so stabil sein wie bei den anderen Modellen, da das iPhone SE keine Dual Domain Pixel besitzt.

iPhone 6S Plus iPhone 6S iPhone 6 Plus iPhone 6 iPhone SE
Kontrastverhältnis 1300:1 1400:1 1400:1 1400:1 800:1
Dual-Domain Pixel x x x x

Fazit

Ich denke Apple hat hier ein sehr gutes Produkt auf den Markt gebracht für all diejenigen die sich von der kompakten 4-Zoll Displaygröße nicht trennen möchten. Aber auch für Kunden die sich zum ersten mal ein iPhone kaufen möchten. Für den Preis bekommt man eine Menge guter Hardware, vor allem der Prozessor gehört immer noch zu den schnellsten.

Test: Polar M400

Heute stelle ich euch die Polar M400 vor. Eine Sportuhr mit Herzfrequenzmesser und Aktivity Tracker in einem. Polar ist ein weitbekannter Hersteller wenn es um Fitnesswearables geht. Mit der M400 schließt Polar die Lücke zwischen Herzfrequenzmesser und Aktivity Tracker.

Lieferumfang:

  • Polar M400
  • Brustgurt H7 Bluetooth
  • Micro USB Datenkabel
  • Kurzanleitung

Brustgurt:

Für die Messung der Herzfrequenz setzt Polar bei der M400 auf einen altbekannten Brustgurt, den H7. Der Brustgurt kam schon in sämtlichen Vorgängerprodukten zum Einsatz und kann als ausgereift bezeichnet werden. Die Übertragung der Daten vom Brustgurt zur Uhr erfolgt über Bluetooth. Wer wirklich mithilfe seiner Herzfrequenz trainieren möchte sollte von den optischen Sensoren absehen und sich eine Uhr mit einem klassischen Brutgurt zulegen. Die optischen Sensoren sind momentan nicht so akkurat wie die Brustsensoren. Gerade bei schnellen Tempowechseln bzw. Tempoläufen sind die optischen Sensoren etwas träge.

Der Brustgurt der Polar M400 kann bei 40°C in der Waschmaschine gewaschen werden. Wichtig ist, dass ihr nach jedem Training den Bluetooth Sender vom Brustgurt entfernt. Somit verlängert ihr die Batterielaufzeit erheblich. Nach jeder Benutzung solltet ihr ebenso die Sensoren des Brustgurts und den Bluetooth Sender unter fließend Wasser spülen und danach trocknen lassen.

Bedienung:

Die Bedienung der Uhr erfolgt über fünf Drucktasten die sich an den beiden Seiten der Uhr befinden. Jeweils zwei auf der linken Seite und drei auf der rechten Seite. Die Menüführung ist sehr durchdacht und auch ohne Bedienungsanleitung leicht zu erlernen. Mit den oben und unten Tasten auf der Uhr kann man durch das Menü navigieren. Die Übergänge werden leicht animiert dargestellt was mir sehr gut gefällt und einen flüssigen Eindruck macht.

Das Menü ist in folgende Punkte unterteilt:

Heutige Aktivität:

Hier wird euch der aktuelle Fortschritt in Prozent der zur erreichenden Aktivität angezeigt. Darunter befindet sich ein Fortschrittsbalken. Die Höhe des täglichen Aktivitätsziels könnt ihr bei der Ersteinrichtung der Uhr oder auch später im Polar Portal ändern.

Mit einem Klick auf den roten Bestätigungsbutton gelangt ihr in eine Detailansicht der heutigen Aktivität. Hier wird euch die bisherige Aktivitätszeit des Tages angezigt. Das heißt wieviel Stunden ihr euch aktiv bewegt habt. Die verbrauchten Kalorien und die gezählten Schritte des Tages. Zudem könnt ihr sehen wieviel ihr leisten müsst um eurer Tagesziel zu erreichen. Bspw. 1 Stunde joggen oder 2 Stunden walken.

Tagebuch:

Im Tagebuch werden euch alle Trainingseinheiten angezeigt die ihr bisher absolviert habt. Ihr könnt die Trainingseinheit nochmal aufrufen und euch die Zusammenfassung ansehen.

Eingaben bzw. Einstellungen

Bei den Eingaben könnt ihr sämtliche Einstellungen vornehmen. Hier könnt ihr Beispielsweise die einzelnen Sportrofile konfigurieren die euch vor einer Trainingsaufzeichnung zur Auswahl stehen. Ihr könnt für jedes Sportprofil eigene Einstellungen vornehmen, was sehr praktisch ist. Hier die einzelnen Einstellungen

 

  • Trainingstöne: Aus, Leise, Laut, sehr Laut
  • HF-Einstellungen: HF in Schläge pro Minute oder in Prozent
  • GPS-Einstellungen: EIN oder AUS
  • Geschwindigkeitsanzeige: km/h oder min/km
  • Automatische Pause: Ein oder Aus – hier erkennt die Uhr anhand von GPS und Beschleunigungssensor ob ihr gerade eine Pause macht oder an einer roten Ampel steht und pausiert somit die Aufzeichnung
  • Automatische Rundennahme: Hier könnt ihr einstellen ob die Uhr beispielsweise nach jedem Kilometer eine neue Runde anfängt.

Die Sportprofile könnt ihr auch bequem im Polar Portal konfigurieren:

Hier muss ich dazusagen dass die Herzfrequenzzonen erstmalig anhand von dem Alter und dem Geschlecht berechnet werden. Diese können aber im nachinhein individuell verändert werden. Genauso die einzelnen Geschwindigkeitszonen. Bei der Ersteinrichtung der Uhr müsst ihr unter anderem eurer Geburtsdatum, Gewicht, Geschlecht und angeben an welchem Arm ihr die Uhr trägt. So soll die Berechnung bzw. Aufzeichnung der Daten genauer sein.

Syncronisieren

Die Syncronisierung der Trainingseinheiten bzw. der Aktivitätsaufzeichnung kann über das mitgelieferte USB Kabel erfolgen oder kabellos in Verbindung der App für euer Smartphone.

Ich bevorzuge natürlich die kabellose Variante. Um die Kopplung einzurichten müsst ihr euch zunächst die App für euer Smartphone herunterladen. Die App gibt es momentan für IOS und Android. Danach könnt ihr die Uhr mit dem Smartphone koppeln. Geht dafür einfach in die Einstellungen der Uhr —> Allgemeine Einstellungen —> Koppeln und Synchronisieren —> Mobiles Gerät koppeln und Synchronisieren. Anschließend werden die beiden Geräte miteinander gekoppelt. Achtet darauf dass Bluetooth auf dem Handy aktiviert ist.

Nach der Einrichtung könnt ihr die Uhr jederzeit mit dem Polar Portal syncronieren. Das gekoppelte Handy muss während der Syncronisierung allerdings immer in Reichweite sein. Das ist der Nachteil. Nach der Syncronisierung könnt ihr die Daten auf der App aber auch im Portal ansehen bzw. auswerten.

Smart Notifications

Die Polar M400 zeigt euch auch Smart Noctifications des gekoppelten Handys an. Das heißt jede Benachrichtigung die ihr auf das Handy bekommt wird auch an die Uhr übertragen. Egal von welcher App die Benachrichtigung kommt. Allerdings werden hier nur die ersten Zeichen bzw. zwei Zeilen einer Nachricht angezeigt. Ankommende Anrufe werden ebenfalls angezeigt ihr könnt die sogar über die Uhr annehmen bzw. abweisen. Wenn man gerade über das Handy mit Kopfhörern Musik hört muss man das Handy nicht mal aus der Tasche ziehen.

Ihr könnt die Smart Notifications auch für einen bestimmten Zeitraum deaktivieren. Sehr sinnvoll Nachts. Einfach den Zeitraum einstellen: Uhrzeit bis Uhrzeit. Somit werden jeden Tag die Smart Notifications in dem angegebenen Zeitraum deaktiviert.

Hauptdisziplin Laufen

Ich habe mir die Uhr hauptsächlich zum Laufen zugelegt. Die Kaufkriteren waren bei mir die GPS Funktion, das große Display und die Updatepolitik von Polar. Dazu später mehr.

Eine neue Aktivität wird über den Roten Knopf auf der Uhr gestartet. Anschließend könnt ihr ein Sportprofil auswählen, welche ihr im Flow Portal konfigurieren könnt.

Dann heißt es warten bis das GPS Signal bei 100% angelangt ist. Dies dauert nicht länger als 10 Sekunden. Was bei Laufuhren nicht selbstverständlich ist. Mit einem weiteren Druck auf den roten Knopf beginnt die Aufzeichnung.

Während dem Lauf könnt ihr über die Hoch und Runter Tasten zwischen den einzelnen Datenscreens wechseln. Auf jeden Datenscreen passen bis zu vier Elemente. Die Datenscreens könnt ihr bequem am PC einrichten und anschließend über die PolarSync App auf die Uhr synronisieren.

Die Auswahl an verschiedenen Datenanzeigen ist enorm. Seit dem letzten Update zeichnet die Uhr sogar eure Schrittfrequenz mit auf. Nach jedem Lauf wird euch eine Zusammenfassung auf der Uhr angezeigt. Polar rechnet aus der Pace und dem Herzschlag einen Running Index heraus. Dieser gibt Aufschluss über die aktuelle Form von euch. Auf der Polar Seite gibt es eine Tabelle mit Halbmarathon und Marathonzeiten. Für jeden Running Index gibt Polar eine ungefähre Zeit an. Zudem gibt es auf der Uhr auch eine Zielzeitschätzung. Diese berechnet euch die ungefähre Zielzeit für eine besitmmte Strecke die vorher definiert werden kann.

Nun möchte ich noch kurz auf die Updates der Uhr eingehen. Laut Updatehistorie bringt Polar ca. alle drei Monate Verbesserungen in Form von Updates auf den Markt. Das letzte Update liegt nicht lange zurück und erhielt die Funktion dass jetzt auch die Schrittfrequenz mitaufgezeichnet wird. Hier geht Polar auch auf die Community ein und lässt Kundenwünsche miteinfießen. Wir können also gespannt sein, was die nächsten Updates für Verbesserungen bzw. Erweiterungen bringen werden.

Batterie / Reinigung

Kurz gesagt hält die Uhr bei mir mit 2-3 Trainingseinheiten die Woche ca. 7 Tage. Danach lade ich die Uhr mit dem mitgelieferten USB Kabel. Allerdings nicht über den Laptop sondern an der Steckdose mithilfe des eines üblichen Handynetzteils.

Nach jeder Trainingseinheit solltet ihr die Uhr über fließend Wasser reinigen. Der USB Anschluss auf der Rückseite der Uhr ist Wasserdicht. Ich lasse die Uhr anschließen ca. eine Stunde trocknen bevor ich sie wieder anziehe. Ihr dürft auf keinen Fall das USB Kabel in die noch feuchte Uhr stecken. Dies kann zu Kurzschlüssen führen und zu einem defekt des USB Anschlusses. Polar hat bei den neusten Modellen die Plastikabdeckung des USB Ports auf der Rückseite entfernt. So soll der USB Anschluss leichter trocknen. Mehrere Benutzer hatten bereits über Korusion am USB Port berichtet. Ich habe die Uhr jetzt mittlerweile drei Monate im Einsatz und bereue den Kauf keineswegs.

Den aktuellen Preis der Uhr gibt es hier: Amazon

iPhone 7 vermutlich Dünner

In diesem Jahr wird Apple mit aller Wahrscheinlichkeit das neueste iPhone Modell vorstellen. Das iPhone 7. Bereits jetzt brodelt die Gerüchteküche.  Wenn man den neueste Berichten Glauben schenken darf, wird das iPhone 7 vermutlich 1mm dünner wie der Vorgänger iPhone 6 bzw. das iPhone 6S. Zugleich soll sich das äußerliche Design des Gehäuses nicht stark dem Vorgänger unterscheiden. Auch die Abmessungen in der Höhe und Breite sollen identisch dem Vorgängermodell sein.

Wenn das neue iPhone tatsächlich 1mm dünner wird, sind wir genau bei der dicke des iPod Touch angelangt. Durch die insgesamt dünnere Bauweise soll auch die abstehende Kamera nun endlich plan mit dem Gehäuse abschließen.

Weiter wird davon ausgegangen dass der 3,5 Klinken Anschluss für die Kopfhörer entfallen soll. Zukünftig sollen die Kopfhörer über den Lightning -Anschluss bedient werden. Evtl. kommen wir auch in den Genuss eines zweiten Lautsprechers und somit Stereosound. Bisher hatten alle iPhone Modelle nur einen einzigen Monolautsprecher an Board. Wir können also gespannt sein, was vor der Vorstellung noch ans Licht kommt.

Vorerst können wir uns aber noch auf die Vorstellung eines neuen iPads freuen, welches vermutlich Ende März vorgestellt wird.